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  1. #1

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    Badewanne sackt ab

    Hallo,
    wir haben in unserer neuen Wohnung (Neubau, Erstbezug 12/03) eine Kunststoffbadewanne einbauen lassen, die auf einem Wannenträger (nicht auf Füßen) montiert ist. An drei Seiten stößt sie an die geflieste Wand und ist mit einer Silikonfuge abgedichtet, eine Seite ist offen (Frontseite mit Fliesen verkleidet).
    Beim ersten Baden ist die Wanne dann etliche Millimeter abgesackt, so dass sogar die Silikonfugen gerissen sind

    Der Sanitär-Installateur sagt uns nun, dass das ein Fabrikationsfehler des Wannenträgers sei. Klingt das plausibel? Evtl. ist da ja(vor dem Verfliesen der Frontseite) kein Belastungstest (Füllen mit Wasser) durchgeführt worden?!

    Außerdem werde die Reparatur wohl daraus bestehen, dass die Silikonfugen entfernt, durch den Schlitz irgendein Schaum zwischen Wand und Wanne(-nträger) gespritzt und dann die Silikonfugen neu aufgebracht werden. Klingt das ausreichend? Müsste da nicht jemand dahinter gucken, um zu wissen, was da zu tun ist?

    Danke für eure Hinweise!

    Gruß aus München
    Arnim Roth
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  2. Badewanne sackt ab

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  3. #2

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    Klingt eher nach nicht korrektem Einbau in den Wannenträger. Das Problem ist allerdings der Nachweis. Keine Chance!

    Die Reparatur dürfte dennoch einfach sein, solange die Fuge nicht zu groß werden muß, weil z.B. der Spalt zu den Fliesen zu groß geworden ist. Warum da noch ausgeschäumt werden soll ist mir unklar, denn jetzt hat sich doch die Wanne gesetzt?! Oder sackt sie bei jedem Baden weiter ab? Dann ist tatsächlich der Träger defekt und der Reaparaturaufwand sehr groß.
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  4. #3

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    Der Wannenträger ist gewöhnlich aus Styropor und drückt sich bei Gewicht zusammen. (wie auch schwimmender Estrich)
    Bei 1 Person + Wasserinhalt der Wanne ist man schnell bei 150 kg Gewicht angekommen.

    Es wäre vermeidbar gewesen, wenn ca. 3 Sack Kleber/Zement a 25Kg bis zum Aushärten der Fliesen/Silikons gleichmäßig in der Wanne verteilt liegen zu lassen.

    Und Silikon an sich ist keine Abdichtung.
    Bevor das Silikon erfunden worden ist, wurden die Badewannen quasi mit Putz und Fliesen eingemauert, damit das Wasser in die Wanne fließen mußte, ob es wollte oder nicht.

    Mit freundlichen Grüßen
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  5. #4
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    Wanne sackt jedes mal ab

    Danke für die Antworten.
    Da die (Kunststoff-)Wanne sich insgesamt gesenkt hat und trotzdem bei jeder Belastung erneut senkt (und nach der Belastung wieder hebt), hören sich die Antworten eher so an, als ob es mit reinem Ausschäumen nicht getan wäre und die Wanne aus- und korrekt (z.B. Wannenträger) wieder eingebaut werden müsste
    Der BT/Sanitärinstallateur will halt ausschäumen (ist natürlich einfacher) - ich will eine Lösung, die dauerhaft ist.

    Worauf kann/soll ich bestehen?

    Danke für weitere Hilfe!

    Arnim Roth, München
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  6. #5
    Avatar von Jürgen V.
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    nur mal zum

    Verständnis, dein BT oder dessen Inst. hat das recht 3 Mal nachzubessern erst dann WUMS
    W andlung
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  7. #6
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    Hallo Heizer,

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    ist mit gleich!

    Wichtig ist mir nur, dass das so fachmännisch gemacht wird, dass es möglichst lange zuverlässig hält - das darf ich doch wohl erwarten Und die Intention des Installatuers KÖNNTE sein, es so schnell und billig wie möglich zu machen (das haben wir an anderer Stelle leider erlebt). Und das KÖNNTE wollte ich hier mal beurteilen lassen

    Inzwischen hat der Installateur erwähnt, dass sie mit diesem Wannenträger schon öfters Probleme hatten, er deshalb gar nichts macht, außer dem Hersteller Bescheid zu geben

    Wonach klingt das jetzt? Wie lange muss ich da warten (habe den Schaden schon kurz vor Weihnachten gemeldet)?
    Wir wollen unser Bad uneingeschränkt benutzen !!!

    Verzweifelt in München
    Arnim Roth
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  8. #7

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    Frage doch deinen Installateur konkret, wie und wann er nachbessern wird. Dem Hersteller bescheid zu geben ändert an deinem Bad gar nichts. Nach Meldung des Mangels muß er rechtlich gesehen auch in einer gewissen Zeitspanne (@Heizer: Wie lange?) tätig werden.
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  9. #8

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    ich habe so das dumpfe Gefühl, dass der Sanitärfachmann garkein Fachmann für sowas war...
    Außerdem hörts sich nach Hinhaltetaktik an...
    .
    Melden Sie den Mangel nochmals schriftlich (Fehler genau beschreiben), weisen Sie darauf hin, dass Sie Ihrer Schadensminderungspflicht (mögliche Undichtigkeiten aufgrund von offenen Fugen) mit diesem Schreiben nachkommen und setzen Sie Termin zur Erledigung auf den 02.02.2004 (Termin tatsächlich so ausschreiben, nicht 'in 2 Wochen').
    Und dann lassen Sie ihn mal kommen...
    Er wird sich melden und einen T mit Ihnen absprechen wollen. Geben Sie dann nochmal eine Woche zu, wenn notwendig.
    Und machen Sie darauf aufmerksam, dass Sie bei erneutem Auftreten des Mangels eine Drittfirma auf seine Kosten einsetzen werden.
    .
    Keine Rechtsberatung...!
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  10. #9
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    @Heizer: WUMS gibts nicht mehr. Denn die Wandlung wurde seit 01.01.2002 durch " Rücktritt " ersetzt.

    R
    M
    S

    sollte man als Bauherr nicht wählen, wenn der Mangel in jedem Fall behoben werden muß. Viel besser und schärfer ist nach Ablauf der gesetzten Frist die Geltendmachung von Kostenvorschuß.

    @bau.de-tu

    Wenn der Drittunternehmer es nach Fristablauf macht, hat der Bauherr später vieleicht ein Beweisproblem. Daher ist die Vorschaltung eines selbständigen Beweisverfahrens, dann die Geltendmachung von Vorschuß, nach Eingang des Vorschusses Behebung durch Drittunternehmer und danach Abrechnung über den Vorschuß zu empfehlen. Weg ist etwas umständlich, aber sicher.

    Androhung eines Beweisverfahrens wirkt oft Wunder.
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  11. #10

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    @Eric
    finde ich sehr gefährlich, das Drohen eines Beweissicherungsverfahrens. Wie's Gewitter muss man es nämlich durchziehen und 'hängt' u.U. monatelang mit knackender Badewanne und offenen Fugen rum...
    Was halten Sie von einem Schiedsverfahren mit SV? Sollte eigentlich schneller gehen.
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  13. #11
    Bauexpertenforum
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    Schiedsverfahren auch möglich und in der Regel auch schneller.

    Dafür ist eine Vereinbarung ( Schiedsgutachtervertrag ) erforderlich und die Erfahrung zeigt, daß oft keine Einigung
    ( ob, welcher Gutachter, welche Befugnis, Kostentragung usw. ) erzielt werden kann. Nachteile: Schiedsgutachten ist von beiden Parteien nur in sehr eingeschränktem Umfang angreifbar, auch wenn es falsch ist. Außerdem ist Streitverkündung nicht möglich; es können also mögliche weitere Verantwortliche ohne deren Zustimmung nicht in das Verfahren einbezogen werden. Die Streitverkündung wird aber in vielen Bauprozessen benötigt, weil sich oft nicht absehen läßt, wer letztlich für den Mangel verantwortlich ist.

    Im Eilfall würde ich einen öbv SV als Privatgutachter empfehlen.

    Liegt kein Eilfall vor, ist der " sichere Weg " das selbständige Beweisverfahren ( früher Beweissicherungsverfahren), wenn der Gegner Mangel, Verantwortlichkeit, Art der Mangelbeseitigung
    usw. bestreitet. Richtig ist, daß man über die Dauer dieses Verfahrens mitunter fast verzweifelt.
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  14. #12

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    Danke!
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