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Holzbalkendecke (Boden) mit "Beton" sanieren

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  1. #1

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    Holzbalkendecke (Boden) mit "Beton" sanieren

    Hallo,
    folgendes Problem, bzw Fragestellung habe ich;
    Haus, Baujahr ca. 1900, Dielen aus der Nachkriegszeit möchte ich entfernen, Boden schon zum Teil raus. Ich finde Balken, ca. 150breit und zwischen den Balken eine Art Beton.
    Ich würde nun gern eine Füllschüttung einbringen (welche am besten?) und darauch eine Verlegeschüttung um Fertigestrich zu legen.
    Wie der "Beton" zwischen den Balken sich hält ist mir nicht klar, eventuell sind am unteren Ende Latten mit querliegenden Brettern angebracht und eer "Beton" liegt dort drauf.

    Die Fragen die sich mir stellen:
    - Hält die Decke, insbesondere der "Beton" die Trittbelastung aus?
    - Welches Füll und Verlegematerial nimmt man am besten für
    a) zwischen den Balken
    b) als Unterlage für den Fertigsestrich (Fermacell)

    Folie vor dem Einbringen des Füllmaterial halte ich für sinnvoll, oder?
    Ich möchte das ganze bis zum nächsten Wochenende fertig haben, sind ja nur 30m²

    Vielen Dank im vorraus für die Beantwortung!

    Detlev
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  2. Holzbalkendecke (Boden) mit "Beton" sanieren

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  3. #2

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    Das wird so nix!
    Die Felder dürfen meist nicht belastet werden (nur die Balken selber).
    Und ob die Decke überhaupt eine Zderartige Zusatzlast verträgt, müßte erst ein Statiker prüfen.

    Daher:
    vergiß den Termin!
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  4. #3
    Themenstarter

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    So, zwei Statiker waren schon da (wieso sollte ich also den Termin verschieben )

    Der eine, befreundete Statiker, gab die Freigabe "nach Jahr 1960", da heutzutage dies Deckenkonstruktionen nie mehr freigegeben werden könnten da sich die Faktoren geändert hätten (Faktor zur Durchbiegung). Die Belastung selbst ist für die Deckenbalken selbst kein Problem (Länge der Balken bis zur Auflage 3,6mtr). Zum Matreial zwischen den Balken hat er sogar noch alte Informationen zu dem Haus ausgraben können und sieht auch da keine Bedenken. Insgesamt ausgehend von einer Belastung von 300kg/m².

    Der zweite Statiker heut morgen konnte mir keine schriftliche Freigabe geben, da er keine offizielle Kenntnis über den Aufbau der Decke hat. Einer Balkenbelastung mit Fermacell ständ jedoch nichts im Wege (wenn er von den alten,handschriftlichen Unterlagen ausgeht), sollte aber vielleicht darüber nachdenken OSB-Platten zu nutzen, dessen Belastung nur auf den Balken ruht. Bei diesem Aufbau habe ich das Problem, das ich die Balkenhöhe aber erst mal egalisieren müsste. Seitlich anschrauben geht nicht, da der Beton am Ende bis fast zur Balkenoberkante reicht.
    Auch gibt es am Rand keine Balken, da sich der letzte im Mauerwek befindet. Der alte Boden ruhte da auf einer Dachlatte die am letzten Balken angenagelt war !!!

    Grüsse
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  5. #4

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    Damit steht immer noch unverändert im Raum, ob auf die Felder überhaupt eine Belastung kommen darf.
    Solange dies nicht geklärt ist, bleiben meine Bedenken bestehen.

    Hat der befreundete Statiker denn die Last aus der "Beton"-Füllung berücksichtigt?

    Er soll Dir das (gegen Geld) schriftlich geben und die Frage der Belastbarkeit der Felderfüllungen klären.
    Dann kann es losgehen!
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