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  1. #1

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    Ausrufezeichen Brauche dringend Hilfe !! Brandkatastrophe

    Ihr habt sicherlich die Katastropfenmeldungen in TV und Bild-Zeitung gelesen, und zwar Brandkatastrophe am 191.2009 in Friedberg/H! Bei diesem Brand kamen drei Menschen ums Leben!
    Ausgebrannt ist eine der schönsten Jugendstilvillen in Friedberg, verursacht durch Hantieren an einem alten Weihnachtsbaum. Fak ist, dass drei Familien im Hause wohnten. In drei Etagen wohnten zwei betagte Schwestern und in weiterer Wohnung Tochter mit Ehemann.
    Überlebt hat eine 90-jährige Physiotherpeutin, mit der meine Frau sehr engen Kontakt hatte. Und so kam es, dass ich seit 14 Tagen mich quasi um alles kümmere: Brandschaden, 3 Hausratsschäden, Beerdigung, Erbschein und und.. Zusammen mit einem Freund, einem ann vom Fach (Gutahter für Heiung) kümmern wir uns unentgeltlich zunächst um das wesentliche.
    Versichert ist das Haus, das unter Denkmalschutz steht, zu Neuwertbedingungen. Der Schadensregulierer der Brandkasse hat zusammen mit neutralem Gutachter Schaden aufgenommen, ebenso Gutachter den Hausrat.
    Es stand behördlicherseits zunächst zur Diskussion, das Haus "plattzumachen" wegen Einsturz- und Brandgefahr. Beides wird von neutralen Gutachtern nicht bestätigt, und Brandversicherer will Haus als Denkmal wieder aufbauen, was m.E. die Versicherung mehr kostet, als würde man einen Neubau erstellen. Und da werde ich skeptisch, denn Versicherer wollen doch üblicherweise Geld sparen!Um es kurz zu machen: Bin für jeden Tip sehr dankbar, was zu beachten ist. Interessant wird es verm. doch erst nach Absicherung des Bautes und Vorliegen erster Zahlen. Soll ich eigenen Architekten/Wertgutachter dennoch zu Rate ziehen und in welchem Stadium? Gleiches gilt für Fachanwalt.
    Skeptisch werde ich auch, wenn sich bestimmte Baufirmen oder Architekten melden, die gerne alles "übernehmen" wollen !!??
    Es ist nur gut, dass überlebende Eigentümerin genau weiss, was sie will, nämlich ihr schönes Haus, das wie das Inventar Geschichte ist.
    Danke Euch anz herzlich !!
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  2. Brauche dringend Hilfe !! Brandkatastrophe

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  3. #2

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    Fachleute engagieren.
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  4. #3
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    Skeptisch werde ich auch, wenn sich bestimmte Baufirmen oder Architekten melden,
    die gerne alles "übernehmen" wollen !!??
    da würde ich aus skeptisch werden ... die wurden nicht zufällig von der Versicherung
    benannt ... wenn ja dann heisst´s wirklich hab acht (!)

    Mein Beleid zur tragischen Geschichte.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Fachleute engagieren,, okay, aber wen ? Ich bin grundsätzlich von berufswegen skeptisch, und hier geht es um viel Geld. Die ersten "Fachleute" hatten wir auch schon zu Besuch, jabsogar die Bild-Zeitung sprach vor und wollte Bilder der Betroffenen.
    Der Fachmann, ein Firmeninhaber und Architekt, meinte, wir sollten doch Einfluss auf die überlebende Damen nehmen, "man würde auch an uns denken und uns was in den Garten werfen!" Wenns um Hilfe geht, finden sie Fachleite "au mass", aber nur wenn das Geld winkt!!Deswegen ja auch mein Beitrag hier.
    Wen kann man trauen? Wer ist seriös?
    Die einzige, der ich bis ohne Mißtrauen gegenüberstand, war eine Bedienstete der Denkmalpflege beim Landratsamt.
    Danke Euch!!
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  6. #5

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    Man weiß ja nie, ganz genau wer ……

    Aber ich würde den Chefe der nahesten Berufsfeuerwehr persönlich ansprechen. Zumindest sollte es da Berufserfahrene - Tipps und Infos geben.

    MfG
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  7. #6
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Josef Beitrag anzeigen
    da würde ich aus skeptisch werden ... die wurden nicht zufällig von der Versicherung
    benannt ... wenn ja dann heisst´s wirklich hab acht (!)

    Mein Beleid zur tragischen Geschichte.

    Alle Gutachter, Statiker und sogar Baufirma zur Gebäudesicherung haben die Schadensregulierer von Brand- bzw. Hausratversicherung mitgebracht.
    Das ist es ja, weswegen ich so skeptisch bin !!

    Beim unverschuldeten Unfall kit Auto habe ich Recht , auf Kosten der gegnerischen Versicherung eigenen Gutachter zu wählen.

    Danke für Info
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  8. #7
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    mich wundert, dass die versicherung "anscheinend" eine denkmalige brandruine
    wieder aufbauen will. ungewöhnlich, da teuer. ob denkmalpflegerisch wertvoll, hängt imho vom
    abbrandgrad ab.
    aber wenn die versicherung alle kosten übernimmt? (klar, ich vermute da zuerst auch
    hintergedanken - weiss aber nicht, welche - vielleicht bestandsschutz, grenzabstände etc.?)

    dass das zwingend mit "BU + planern der versicherung" läuft, glaub ich
    allerdings nicht.
    dass die versicherung als sofortmassnahme zur erfüllung der verkehrssicherungspflicht
    einen BU etc. auf die katastrophenstelle schickt, kann ich jetzt nicht schlecht finden.
    trotzdem wäre wohl zunächst eine eingehende (und zuletzt schriftlich fixierte) diskussion
    mit der versicherung beruhigend, um zu wissen, woran man wirklich ist.
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  9. #8

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    Fachleute finden:
    Architekten- und Ingenieurkammern. Dort nach solchen suchen, die Erfahrung im Sanierungs- und/oder Fachwerkbereich haben.
    Bei dem "übern-Zaun-Schmeisser" hätte ich an Ihrer Stelle wahrscheinlich freunlich den Dienstausweis gezogen .

    Das mit dem Wiederaufbau per se kommt mir nicht SO spanisch vor. Es ist halt ein Denkmal zum Neuwert versichert gewesen.

    MfG
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  10. #9

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    Aus leidvoller Erfahrung kann ich von durch die Brandversicherung benannten Fachbetrieben sowie dem angebotenen "Rundum-sorglos-Service" nur abraten!

    Eigene Fachleute und Unternehmen beauftragen.
    Am Anfang sollte ein erfahrener Architekt stehen.
    Dann ganz regulär durch alle Leistungsphasen.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von mls Beitrag anzeigen
    .......
    aber wenn die versicherung alle kosten übernimmt? .....
    Wobei ich mich frage, ob sich hierzu die Vers.gesellschaft bereits verbindlich geäußert hat, oder ob irgendwelche ADler Aktionismus verbreiten, und die Entscheidungsträger evtl. noch garnicht informiert sind.

    Gruß
    Ralf
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  12. #11

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Also als Mitarbeiter der Kripo sollte man doch Kontakte zu THW, Stadtverwaltung, Bauamt u. ähnlichen Institutionen haben oder zumindest leicht herstellen können.

    Innung u. ä. sind sicher gute Tipps, aber wen man da bekommt ist wie Lotterielose ziehen.
    Ich wäre in den letzten Monaten beinahe zum Anwaltstester geworden. Dann bin ich in die Bibliothek gegangen und habe selbst gelesen.. Alle waren sie als Pfeifentaback zu gebrauchen.

    Als Handwerker wären die schon längst pleite.

    Wenn es lediglich um Sicherung, also Abstützung geht, sollte einige Holzbalken von einem Zimmermann schon etwas bewirken. Bauzaun kann man mieten oder für 20 Euro pro Stück bei ebay bekommen.

    Gruß

    pauline
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  13. #12

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Letztlich ist es doch die Bauaufsicht bzw. evtl. das Ordnungamt, das hier eine Sicherung verlangt.

    Sollen die sich doch einmal dazu äußern, welchen Aufwand sie für erforderlich halten.
    Ausgebildet dafür sollten sie ja sein.
    Leider neigen die gerne dazu, die Verantwortung einem Gutachter zu übergeben, verlangen einfach ein Gutachten, und der Eigentümer kann dann deren Unfähigkeit oder Unwilligkeit bezahlen.

    Das Bauamt in BH ist da mustergültig

    Eine weitere Möglichkeit wäre, gefährdete Teile abzutragen statt sie abzustützen. Das erfordert aber zumindest ein entsprechendes Gerüst und in der Regel dafür zugelassene Unternehmen.

    Wenn das Grundstück ausreichend groß wäre, sollten Sicherungen in Form eines Bauzaunes ausreichend sein. Es wird ja kein Außenstehender gefährdet wenn es einstürzen sollte.

    Im übrigen sollte man über alle Tätigkeiten und deren Kosten detailierte Aufzeichnungen anfertigen. Das erleichtert spätere Streitigkeiten abzuwehren. gibt es Angehörige sollte man auch ständig informieren. Wöchentliche E-mail sollte genügen.

    Wenn einer später behauptet er habe nichts erhalten, hätte er beim "Ausbleiben " ja nachforschen können.

    pauline
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  14. #13

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Solange das gefrorene Löschwasser das Gebäude noch zusammenhält sind der Einbau von Abstützungen weniger riskant als nach dem Tauwetter.

    pauline
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Gestern war ein Foto von dem Gebäude in der Zeitung.

    Es sieht schlechter als ein Haus , das vor einigen Jahren hier in der Nähe gebrannt hatte.

    Dieses Haus wurde eingerüstet und bis auf die Kellerdecke vollständig abgetragen. Die Kellerdecke wurde mit Schweißbahnen gegen Regenwasser abgedichtet und alles neu aufgebaut.

    Verbranntes PVC setzt eben Clor frei und die Salzsäure schädigt alle noch vorhandene Teile erheblich und mehr als es im ersten Moment aussieht. Das war vermutlich der Grund , daß man alles abgetragen hat.

    pauline
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  17. #15
    Themenstarter

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    Brandkatastrophe - Versicherung -Weiteres Vorgehen

    Am letzten Samstag war der oberste Schadenregulierer der Brandkasse (privater Gutachter, nicht bei Sparkasse ansässig) sowie zwei Architekten am Brandort und hatten alte Baupläne dabei, die nun mit den Gegebenheiten abgeglichen und erweitert werden.
    FAZIT: Außen und innen wird alles wieder so hergerichtet, wie es im Urzustand war!!!
    Nach Absicherung des Gebäudes folgen nun Zahlen und Fakten, und es liegt an der 90-jährigen einzigen Eigentümerin, welchen Architekten sie beauftragt.

    Dies sollte aber ein wirklicher "Fuchs" sein, der gnadenlos permanent überprüft, Kostenvoranschläge einholt und vor allem "geeignete Handwerker" zitiert.

    Schnelligkeit ist nicht die beste Wahl! Dies ist eine Bauausführung und genaue Planung am Runden Tisch mit allen Beteiligten. Die müssem aber überwacht werden und es müssen auch gleich Vertragsstrafen festgelegt werden, falls geschludert wird.

    Wer kennt einen solchen guten Archtekten/Bauleiter ? Sollte Haus durch privaten Gutachter nochmals bewertet werden?
    Bin für alle Hinweise sehr, sehr dankbar!!!! Denn bitte kein
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