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Rohbautrockenzeit / Bauzeit insgesamt

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  1. #1

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    Rohbautrockenzeit / Bauzeit insgesamt

    Morgen,

    wir haben uns ein nettes Grundstück gekauft und fangen jetzt mit der Planung fürs Haus an.

    Es soll ein Doppelhaus gebaut werden.
    Kann man grob sagen wie lange man insgesamt baut bzw. wie lange man von jetzt (= unterschriebener Notarvertrag) bis zum Einzug benötigt???

    Wir haben echt keine Ahnung und sind auch noch auf der Suche nach einem Architekten.
    Den werde ich dann natürlich auch mit Fragen löchern aber vielleicht gibt es ungefähre Anhaltspunkte mit wieviel Zeit man rechnen muss?

    In meinem Kopf hätt ich jetzt so ca. ein Jahr, ist das realistisch?

    Wie sieht es aus mit Trockenzeiten für den Rohbau, gibt es da Richtlinien wie lange dieser offen stehen sollte um genügend abzutrocknen?

    Danke und Gruß
    Sandra
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  2. Rohbautrockenzeit / Bauzeit insgesamt

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  3. #2

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    also das kann man so nicht pauschal sagen man weis ja nie was dazwischen kommt man kann schnell bauen oder auch mit Problemen langsamer oder auch nie fertig werden.

    aber falls alles von firmen gemacht wird denkt ich mal is ein 1 Jar schon realistisch wenn natürlich einige Sachen in Eigenleistungen geschehen dann dauerst entsprechend länger
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  4. #3

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    einzig richtige Antwort: kommt drauf an!

    Z. B. darauf, wie lange ihr mit dem Architekten braucht, um eine fertige Planung zu bekommen, das kann sehr schnell gehen, wenn man auf der gleichen Linie ist, kann aber auch Monate dauern, wenn man erst zueinander finden muss und der Architekt noch viel zu tun hat.

    Dann natürlich die Frage was überhaupt gebaut werden soll. Ein kleiner Bungalow 7x7m² ohne Keller geht schneller als ein 12x12m² Haus mit Keller und 1. Stock. Dann die Bauweise, Stein auf Stein oder "Fertighaus". Trocknung hängt auch stark von den Materialien ab.

    Soll alles von Firmen gemacht werden, oder plant ihr Eigenleistung.

    Und zu guter letzt spielt auch das Wetter eine Rolle. Solange es Frost hat, braucht man eigentlich gar nicht erst anfangen.

    Um Dir trotzdem mal einen Anhaltspunkt zu geben: Wir haben ein Haus mit gut 200m² Wohnfläche, Keller, EG, OG, Spitzboden. Haben einen "ordentlichen" Anteil an Eigenleistung mit rein gesteckt. Baugrube würde am 1.04.06 abgesteckt, Einzug war Ende November 06

    Uwe
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  5. #4
    Baufuchs
    Gast

    Dabei

    Es soll ein Doppelhaus gebaut werden.
    sich doch nicht zuletzt die Frage, wer ist der Bauherr der 2. Hälfte?

    Sie selbst, oder ein noch zu findender oder schon vorhandener 2. Bauherr?
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  6. #5
    Themenstarter

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    Der zweite Bauher sind die Schwiegereltern

    Jetzt muss ich nochmal überlegen, es wird ein Doppelhaus mit ca. 12x14 Metern hatten wir so grob angepeilt, incl. Keller, die Zimmerverteilung innen haben wir uns auch schon überlegt, es bleiben eben Fachfragen an den Architekten, wie Kamin, Heizung, Treppenhaus usw. aber so grob haben wir schon eine Vorstellung.

    Auch wie das Haus auf dem Grundstück stehen soll, wo Garagen hinsollen, wo die Eingänge sind usw. haben wir untereinander schon abgeklärt.

    Es soll kein Fertighaus sein, allerdings weiss ich jetzt nicht wie gemauert wird, "normal" oder mit Ytong, wo der Unterschied ist, sowas alles wissen wir noch nicht.

    Eigenleistung soll schon einiges gemacht werden innen.

    Ein "Streitpunkt" mit unserem Baupartner ist eben im Moment die Trockenzeit des Rohbaus, dass wir da nicht nach 3 Monaten einziehen können ist mir klar aber da ist grad von 2 Jahren die Rede und wir wohnen zur Miete also sollte das ganze jetzt auch nicht ewig dauern.

    Andererseits lese ich viel von Schimmel im Neubau und genau deshalb wollen wir ja auch nichts überstürzen.
    Ich dachte es gibt evtl. grobe Anhaltspunkte? Vielleicht hab ich da zu naiv gedacht
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  7. #6

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    Also die reine Bauzeit (nach Planung, Baugenehmigung detc) wird sicherlich in Normalfällen selten über 6 Monaten liegen.

    Gegen den Schimmel (insb. am Anfang) hilft erstmal nur kräftig lüften (bzw KWL mit WRG und ggfs sogar Feuchtigkeitsregulierung) und zu Beginn vlt erstmal noch nicht alle Möbel, Schränke etc "endgültig" dicht an die Wand rücken, sondern ggfs erstmal mit etwas Lüftungsabstand leben. Einen Bau zum austrocknen jahrelang stehen lassen, mag zwar theoretisch nett sein (?), aber wer kann sich sowas schon leisten?
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  8. #7

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    Es spricht aber ja nichts dagegen, daß die Bewohner der zweiten DHH erst später einziehen. Insoweit sind die Gebäude ja völlig unabhängig.

    Da heutzutage ein Haus ohne KWL-Anlage sowieso nicht mehr ernsthaft infragekommen sollte, sehe ich das Problem des "Trockenwohnens" nicht mehr sehr gravierend. Da läuft das Dingens eben anfangs tagsüber auf "Partystufe"!

    Wäre auch ein heißer Tipp für die Schwiegereltern.
    Denn für die Kosten eines Jahres Leerstand (oder gar länger) kriegt man sicherlich ne nette solche Lüftungsanlage...
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  9. #8

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    Tach auch,

    es gibt ja auch Bautrockner, um die Masse an Wasser aus dem Bau zu kriegen und "nicht ganz unwichtig" ist auch die Sorgfalt beim Bau (Mauerkronen abdecken usw..).
    Ist zwar eigenlich selbstverständlich, aber hier sieht man das vielleicht bei 1-2 von 10 Baustellen, das es wirklich konsequent gemacht wird.

    Wenn z.B. Ytong sich mal richtig vollgesaugt hat, dauert das Jahre, bis der wieder trocken ist.

    Beim Einzug Schränke nicht direkt an die Wand, Fußleisten evtl. auch später dranmachen, Bilder erstmal nicht aufhängen...
    ...ich bin 4 Monate nach Baubeginn eingezogen (allerdings ohne Keller) und hatte keinerlei Schimmelprobleme - bis auf die Fugen in der Dusche, was aber dem Sanilöter anzulasten ist.

    Gruss
    Sven
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  10. #9

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    wenn ihr mit der genehmigung bis april-mai durch seid und der archi fix mit der werkplanung und ausschreibung für den rohbau ist. sind die meisten nassen bauteile übern sommer-spätsommer erstellt und die bautrocknung geht relativ fix.
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  11. #10
    Themenstarter

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    Danke!

    Das würde dann doch bedeuten dass wir den Bau im Spätsommer bis Herbst schon "dichtmachen" könnten oder?
    Also Dach und Fenster??
    Vorausgesetzt wir fangen im Mai an.

    So dass wir dann übern Winter eben innen viel machen könnten.
    Da hör ich nämlich immer wieder dass wenn das Dach drauf ist man erst keine Fenster sondern Bretter vernageln soll wegen Belüftung und dann könnte man auch innen was machen !?!

    Das mit den zwei Haushälften hatten wir auch schon überlegt, evtl. unsere Seite komplett fertig zu machen damit wir auch einziehen können.

    Unsere Baupartner zahlen keine Miete (abgezahltes Haus), natürlich müssten die auch einen Kredit abzahlen aber hätten eben nicht Miete UND Kredit.

    Problem ist einfach, dass mein Schwiegervater viel Erfahrung hat auf dem Bau, ist ja auch ok aber ich glaube das ist eben nicht immer auf dem neusten Stand und deshalb will ich mich parallel informieren und gegebenenfalls gegensteuern...

    Es beruhigt mich aber schonmal dass es auch unter 2 Jahren zu schaffen ist
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  12. #11
    Baufuchs
    Gast

    Wer

    erzählt das mit den Brettern? Der Schwiegervater?

    Schon mal in den letzten Jahren in Neubaugebieten Rohbauten mit vernagelten Öffnungen gesehen?
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  13. #12

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    Schon mal in den letzten Jahren in Neubaugebieten Rohbauten mit vernagelten Öffnungen gesehen?
    Jo - bei Selberbauern, die immer mal wieder ein paar Monate aussetzen müssen, um das Geld fürs nächste Material zusammenzusparen.

    Da arbeitet aber keiner im Winter drin - außer er ist gebürtiger Lappe oder Eskimo.

    Grundsätzlich ist das mit dem Austrocknen über den Winter ja vernünftig (die Alten Bauleute waren ja nicht doof), wird aus finanziellen- und Zeitgründen aber nicht mehr gemacht und die technischen Hilfsmittel haben sich in den letzten 50 Jahren auch etwas weiterentwickelt.
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  14. #13
    Baufuchs
    Gast

    Nicht nur

    die technischen Hilfsmittel.

    Auch die Baustoffe und deren Verarbeitung (z.B. Stossfugenverzahnung statt Mörtel) haben sich verändert, so dass der Feuchtigkeitseintrag geringer geworden ist.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Themenstarter

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    Das ist ja mein Problem....

    Klar er kennt sich aus, hat Erfahrung, diese aber eben von vor 20 Jahren :Roll
    Noch was zum Lachen? (Ich hoffe die Surfen nicht im Internet....)

    Er wollte für die Bauarbeiter ein Plumpsklo auf dem Grundstück anlegen....
    Hat man immer so gemacht früher....
    Öhm ja prima, dann hol ich doch lieber ein Dixi Klo....

    Da wird noch einiges an Überzeugungsarbeit nötig werden und ich hoffe mal dass wir einen "modernen" Architekten finden, der dann eben mal was dazu sagen kann wie man das heute macht....
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  17. #15
    Baufuchs
    Gast

    Kenne solche

    Mein ältester Bauherr war knapp 80 Jahre alt und EX U-Boot Käpt´n. (Haus war für den Enkel)

    Althaus stand direkt neben der Baustelle.

    Hat viel Spass gemacht.
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