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Schornstein Bj´75 für neuen Kaminofen: ratlos

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  1. #1

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    Schornstein Bj´75 für neuen Kaminofen: ratlos

    Hallo,
    es ist mal wieder so, dass man diverse Aussagen von Fachleuten mit seinen eigenen Vorstellungen in Einklang bringen möchte.

    Das Bild zeigt die 2 Kaminzüge unseres Hauses Bj75. Der hintere Plewa ist die Gasheizung. Der vordere Plewa wurde bislang (auch auf den Hausplänen) als Küchenabzug genutzt.
    Nun soll er stattdessen durch eine Kaminofen genutzt werden (7kW).
    Länge Plewa vom Ofenanschluss bis Abgang: ca. 5,80m. Masse innen ca. 17cm*12 cm.
    Schornsteinfeger hat sein ok inkl. Berechnung DIN17xxx gegeben (ohne den Kaminabgang in Augenschein genommen zu haben). Ofensetzer steht mit Angebot parat.

    Nun bestätigten mir 2 Ofensetzer, dass der Kaminabschluss falsch ausgeführt ist; denn die auf dem Foto sichtbare Betonplatte liegt direkt auf dem Plewa Rohr auf.
    => Ausdehnung durch Hitze => Gefahr ! Bruch !

    Somit war die Idee, eine Fuge zu schaffen, indem Plewa-Rohr oben abgetragen wird.

    Fragen:
    - Ist die Idee ok ? Abdichtung mittels Steinwolle ? hitzebest. Silikon ?
    - Wie hoch müsste der Spalt sein ?
    - mit welchem Werkzeug ??? Obendrüber ca. 25cm befindet sich eine Betonabdeckung !

    Eine Anfrage bei einem Schornsteinunternehmen ergab: alles abtragen. zwecks werkzeugeinsatz und Neuschaffung. Edelstahlhaube...
    Wegen Optik und Aufwand kommt das für mich nicht in Frage.

    Freu mich über Meinungen
    Gruss
    Franki

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  2. Schornstein Bj´75 für neuen Kaminofen: ratlos

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    Wenn du daran schneidest und eine Fuge schaffst wird das Oberteil oder Unterteil sich wahrscheinlich lösen, da es schon durchgängig gerissen ist.
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  4. #3
    Themenstarter

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    das mag sein, die Gefahr besteht.

    vergessene Fragen ausserdem:
    - wie stark dehnt sich Plewa in Längsrichtung aus ? z.B. bei 200Grad ?
    - könnte man auch den Beton wegschneiden und die oberste Röhre erneuern ?
    - gibt es das Mass 17*12 noch ?
    - sind die Plewa stück bloss ineinandergesteckt?

    gute nacht
    franki
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  5. #4

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    Einen Versuch könnte es wert sein:

    Ich würde eine 115er Steintrennscheibe auf einen Antriebsdorn setzen und in eine kleine netzbetriebene Bohrmaschine (10er Futter) einspannen.

    Dann Schutzbrille, Gehörschutz und Handschuhe anziehen und es sich für eine Weile dort oben bequem machen.

    Die Drehzahl ist zwar an sich zu niedrig (es gibt jedoch Spezialscheiben für niedrige Schnittgeschwindigkeiten), aber mit Geduld und Spucke fängt man auch diese Mucke...

    Auf eigene Gefahr! Ist nur was für geübte und verantwortungsbewußte Leute.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Einen Versuch könnte es wert sein:

    Ich würde eine 115er Steintrennscheibe auf einen Antriebsdorn setzen und in eine kleine netzbetriebene Bohrmaschine (10er Futter) einspannen.

    Dann Schutzbrille, Gehörschutz und Handschuhe anziehen und es sich für eine Weile dort oben bequem machen.

    Die Drehzahl ist zwar an sich zu niedrig (es gibt jedoch Spezialscheiben für niedrige Schnittgeschwindigkeiten), aber mit Geduld und Spucke fängt man auch diese Mucke...

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    Dein Vorschlag ist die beste Anleitung für

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  7. #6

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    Ich würde da oben es einfach so lassen.
    Es kann nichts mehr passieren, als es schon ist.
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  8. #7
    Avatar von Shai Hulud
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    Naja, Abgas aus dem Holzofen ist schon wärmer als Abluft aus der Küche...
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Shai Hulud Beitrag anzeigen
    Naja, Abgas aus dem Holzofen ist schon wärmer als Abluft aus der Küche...
    wenn interessiert´s?
    Wurde ´75 so gebaut, als wenn nen Ofen drankommt und keine Küche.
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  10. #9

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    Da muss ich jetzt aus umweltrechlicher Seite mal eingreifen: Das Biotop auf dem Küchenzug hat bestimmt Bestandsschutz. Eine Umnutzung könnte zur Zerstörung wertvoller seltener Moose führen. Hier ist unbedingt ein Biotopgutachten zu erstellen und die Obere Naturschützbehörde, der BUND und Greenpeace einzubeziehen. Stelle Dich schon mal drauf ein, dass sich so 2 bis 3 Greenpeace-Leute an Deinen Schornstein festketten werden...
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10
    Avatar von bemi
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    Einfach so anschließen da passiert nix mehr.
    Und wenn in 2 Jahren was passiert die Platte erneuern und ein Dehnfugenblech einbauen.
    bemi
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  13. #11
    Themenstarter

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    Erstmal danke für viele Meinungen !

    Inzwischen habe ich mit 2 Schornsteinunternehmen gesprochen:
    Nummer 1 war vor Ort. Angenehmes Gespräch, wollte jedoch Betonhaube abreissen und mir eine "Welle" anbieten. Das kommt aus Optik-gründen (auch die ist ja wichtig, nich wahr) nicht in Frage. Er wollte nochmal mit seinem Chef reden: keine Antwort

    Nummer 2: nur telefonisch/email: fühlte mich voll verstanden und könnte ein Edelstahleinsatz ca. 15cm tief mit einem horizontalen Rand (ich nehme an das ist mit Dehnfugenblech gemeint) bestellen.

    Alternativ könnte ich auch mit einer Flex die Öffnung oben verbreitern, mit dem besagtem Blech dann.

    An Dremel und Bohrmaschinenmanipulation dachte ich auch schon. Werds zunächst mit einem Bosch multifunktionstool versuchen (PMF180); aber das wird vermutlich zu mühsam bzw. verschleissend sein.

    und zum Biotop-Bestandsschutz: in den kalten Tagen, wo ich mal oben war, ist mir erstmal klar geworden, wieviel Kondenswasser dort so herumläuft. Von daher wird alles abgekärchert und Ritzen zugemacht und gestrichen. (bevor greenpeace eingreifen kann)

    Gruss
    Franki
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