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Kontrollschachtaufbau?

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  1. #1

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    Kontrollschachtaufbau?

    Hallo Zusammen,

    wir holen uns gerade Angebote ein für das Setzen eines Kontrollschachts. Der Kontrollschacht wird sich auf dem Grundstück nahe der Grundstücksgrenze befinden. Die Entfernung zwischen Kellerwand und Grundstücksgrenze sind 4 Meter. Er soll einen Meter Durchmesser haben und dient dem Zugang zu einer Schmutz- und einer Regenwasserleitung (Trennsystem) - geschlosses KG Rohr, je mit Reinigungsöffnung. Der Schacht wird ca. 1,50 tief werden.

    Heute hatte ich 2 Termine mit Tiefbauern, die mir unterschiedliche Bauformen angeboten haben.
    Nun wollte ich hier mal nachfragen, ob es davon eine bessere/richtige/falsche gibt:

    Vorschlag 1: Die Rohre werden im Bereich des Schachts in ein Fundament einbetoniert, so dass nur noch die Reinigungsöffung zugänglich ist. Darauf werden dann Schachtring und Schachthals gesetzt.

    Vorschlag 2: Es wird ein Schachtring mit Boden gesetzt, der 2 Öffnungen hat durch das SW Rohr durchgeführt wird, mit der Reinigungsöffung im Schacht. Dasselbe dann auch noch für Regenwasser. Wenn ich es richtig verstanden habe, dann soll in die Öffnungen ein Schachtfutter eingesetzt werden.

    Vielleicht mag ja jemand der Fachleute hier was dazu sagen?

    Vielen Dank!
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  2. Kontrollschachtaufbau?

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  3. #2
    Avatar von alex2008
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    mal davon ausgehend dass beide Varianten handwerklich sauber ausgeführt werden, ist keine sonderlich falsch.

    Ich persönlich würde allerdings die Variante 1 mit dem Ortbetonfundament bevorzugen.
    Allerdings mit gelenkigen Schachtanschlüssen.
    Rohre die frei im Bodenbereich den Schacht durchqueren sind bei Wartungsarbeiten nicht so optimal. Und wenn 2 Leitungen durchgehen würde ich auch eher einen größeren Schachtdurchmesser bevorzugen.
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  4. #3

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    Hallo,

    nur mal zum Verständnis für mich:

    Du hast praktisch in einem Schacht 2 Rohre laufen (Trennsystem)
    die jeweils mit einer Rivisionsöffnung versehen sind, richtig?

    Ich hab mich auch erkundigt, haben ebenfalls Trennsystem,
    nur uns wurden "offene" Systeme empfohlen.
    Also zwei Schächte (1x Schmutz.- 1x Oberflächenwasser)
    in diese jeweils das Rohr reingeht, und ein anderes Rohr dann weitergeht,
    also diese beiden Rohre sind nicht zusammen verbunden.

    Welches dieser Systeme ist denn nun empfehlenswerter? und warum?

    Das mit dem 2 Rohren in einem Schacht hört sich zumindest günstiger an :-)


    Grüßle
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  5. #4
    MoRüBe
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    Was sagt denn der...

    ... "Abwasserbeseitiger" dazu? Und was steht im Entwässerungsantrag? Hier bei uns wären 2 Schächte erforderlich, ohne wenn und aber.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Erstmal vielen Dank für die Antworten.

    kukuk:
    Du hast praktisch in einem Schacht 2 Rohre laufen (Trennsystem)
    die jeweils mit einer Rivisionsöffnung versehen sind, richtig?

    -> korrekt. SW 150er und RW 100er Rohr.

    Morübe:
    Also die für die Entwässerung zuständige Gemeinde schlägt das genau so vor:
    Zwei Leitungen in zwei (logischerweise) getrennten Leitungen durch einen Kontrollschacht zu führen. Die Leitungen geschlossen (man möchte sogar extra kein offenes Gerinne:
    Zitat: "könne man zwar auch machen, wenn man wolle..., aber mit dem Geruch..., im Sommer, könne schon mal riechen, unter Umständen, und dann rufen Sie uns und sagen es stinkt aus dem Kanal und dann ist es aber bei Ihnen......") und eben je mit Revisionsöffnung versehen, so dass man vom Schacht an die Leitung rankommt, zwecks Kontrolle, Spülung Kamera etc.

    Die an die Grundstücksgrenze herangeführten Kanalanschlüsse für Schmutz- und Regenwasser sind auch nur 50 cm auseinander (und 50 cm höhenversetzt), daher klappt das mit einem Schacht auch ganz gut.

    Eine Verständnisfrage an Alex:
    Das mit den gelenkigen Schachtanschlüssen bei Variante 1 habe ich nicht ganz verstanden. Der Tiefbauer hat mir einen Schacht gezeigt, den er so in der Nachbarschaft gebaut hat. Die Rohre sind so im Fundament einbetoniert, da schaut nur noch die Revisionsklappe raus. Der Schachtring steht da sozusagen nur drauf.

    Bei Variante 2 frage ich mich, ob das so toll ist, wenn da das Rohr quasi frei in der Luft hängend den Schacht durchquert, den die Öffnungen im Schachtring sind ja nicht direkt am Schachtboden???
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  7. #6
    Avatar von alex2008
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    gelenkig bedeutet schlich und einfach dass die Leitungen am Schacht beidseits an Muffen angeschlossen sind. In deinem Falle ist das Gerinne durch ein Rohr ersetzt.
    Ist bei Kunststoffrohr nicht so wild, bei Steinzeug allerdings Pflicht.

    Ich frage mich allerdings ein wenig wie er dass mit den 50cm Höhenunterschied der Leitungen hinbekommt. Denn diesen Unterschied kann er im Schacht nicht gebrauchen.
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  8. #7
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von alex2008 Beitrag anzeigen
    Ich frage mich allerdings ein wenig wie er dass mit den 50cm Höhenunterschied der Leitungen hinbekommt. Denn diesen Unterschied kann er im Schacht nicht gebrauchen.
    Das soll durch einen Sohlabsturz hinter den Schacht erfolgen
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  10. #8
    Avatar von ISYBAU
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    Aussenliegende Abstürze sind nicht mehr Stand der Technik. Wegen der Zugänglichkeit ist es besser, den Absturz im Schacht herzustellen.
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  11. #9
    Themenstarter

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    Besten Dank

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