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Eternitplatten auf dem Dach

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  1. #1

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    Eternitplatten auf dem Dach

    Liebe Fachleute,

    ich habe als Ferienhaus ein Bauwerk aus dem Jahre 1950 ins Auge gefasst und auf dem Foto des Exposees entdeckt, dass die Dacheindeckung mit Faserzementplatten erstellt ist.
    Daraus ergeben sich folgende Fragen:
    - Sind Faserzementplatten aus dieser Zeit zwangsläufig mit Asbest versetzt ?
    - Welche Gefahren gehen heute davon aus, wenn dies der Fall ist?
    - Welche Kosten muss man für die Sanierung (ca.120 m² Dachfläche)ansetzen ?
    Schliesslich muss ich beim Kaufpreis ja dann verhandeln.
    Ich hoffe es finden sich Fachleute, die sich mit soetwas auskennen.

    Gruss kbfineline
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  2. Eternitplatten auf dem Dach

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  3. #2

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    1) nicht zwangsläufig, aber doch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit
    2) wenn man nicht daran herumfrickelt, keine nennenswerten (die Belastung beim Abbau ist jedenfalls weit höher, als wenn die die nächsten Jahrzehnte noch droben bleiben
    3) Kostenschätzung nach Ortstermin, jedenfalls nicht ganz billig

    Fazit:
    Wenn das Dach noch okay ist und auch nichts daran geändert werden soll (zusätzliche Dachfenster etc.), dann würde ich es belassen.

    Beim Kaufpreis sollte das aber trotzdem nen gewissen Abschlag geben (kommt halt drauf an, ob der in der Verhandlungsbasis schon berücksichtigt ist).
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  4. #3
    Gast360547
    Gast

    hmm

    Moin,

    zu 1. ist aber leider so. Asbestfreie Platten hat es m. W. n. damals nicht gegeben.

    zu 2. bei Belassung eigentlich keine, denn die Fasern sind gebunden. Bearbeiten egal in welcher Form ist nicht erlaubt (seeeehr vereinfacht ausgesagt).

    zu 3. Die Kosten der Entsorgung schwanken von Gemeinde zu Gemeinde, von Deponie zu Deponie. Hier kann man keine konkreten Angaben machen, es sei denn, man kennt die Entsorger vor Ort.

    Grüße

    stefan ibold
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  5. #4
    Themenstarter

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    Faserzementdach

    Hallo Julius,

    vielen Dank für die schnelle Antwort und Deine Einschätzung.

    Gruss ins schöne Frankenland
    kbfineline
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  6. #5

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    Die Frage ist, in welchem Zustand sind die Platten. Nach fast 60 Jahren könnte es sein, daß diese nicht mehr dicht sind. Das sollte auf jeden Fall überprüft werden.

    Die Entsorgung ist normalerweise kein Problem. Mir ist jedoch aufgefallen, daß es hier starke regionale Unterschiede gibt. Verunsichert durch viele Beiträge im I-Net habe ich bei unserem Entsorgungsbetrieb nachgefragt, da auf meinem Betriebsgebäude auch noch gut 700qm dieser Platten liegen.
    Damals war von < 100,- €/Tonne die Rede. wenn ich diese verpackt anliefere.
    d.h. auf Paletten aufgesetzt und in Folie eingepackt.

    Rechnet man mit durchschnittlich 30kg/qm, dann kannst Du Dir ausrechnen wie hoch allein die Entsorgungsgebühren sind. Hinzu kommt natürlich noch die Firma (mit Sachkundenachweis) die das Zeug abbaut.

    Gruß
    Ralf
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  7. #6
    Themenstarter

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    Dank

    Hallo Herr Ibold,

    vielen Dank für Ihre sicherlich fundierte Antwort.

    Herzlichen Gruss aus Köln

    Kbfineline
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