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Info - kfw60

Diskutiere Info - kfw60 im Forum Baufinanzierung auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Frage Info - kfw60

    Hallo zusammen,

    ich habe paar Fragen bezüglich KFW60-Haus an euch, mich interessiert mehr die technische Seite.....

    Gib es irgend welche Beschreibungen/Regel wie die Außenwand aufzubauen ist(Material, Stärke) und wie soll die Bodenplatte isolieret werden usw.
    Eine Erdwärmepumpe für die Heizung und Warmwasser ist bei uns geplant.

    Wie wird eigentlich nach der Fertigstellung überprüft, ob das Haus wirklich KFW60 normen entspricht?
    Schließlich bekommt man ja dafür günstigen Zinssatz von der Bank!

    Danke & Gruss
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  2. Info - kfw60

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Grob gesagt lauten die Anforderungen für KfW60

    Der Jahres-Primärenergiebedarf (Qp) nach der EnEV darf nicht mehr als 60 kWh pro Quadratmeter Gebäudenutzfläche (An) betragen und
    der auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche des Gebäudes bezogene spezifische Transmissionswärmeverlust (Ht') unterschreitet den in der EnEV angegebenen Höchstwert um mindestens 30 %.
    In der EnEV sind ja bereits Höchstwerte für Wände, Decken usw. angegeben. Bei KfW60 reden wir aber von -30% bezogen auf Ht´, und nicht bezogen auf einzelne Bauteile.
    d.h. ich könnte die Fenster nur um 10% verbessern, dafür aber die Wände (o. Dach oder....) um mehr als 30%, so daß in der Summe (Umfassungsfläche) eine Verbesserung um mehr als 30% zustande kommt. Jedes Bauteil ist ja mit seiner Fläche anteilig an der Umfassungsfläche beteiligt.

    Es zählt also nicht jede einzelne Maßnahme sondern die Summe der Maßnahmen.

    Bei Qp verhält es sich ähnlich. Auch da geht es nicht um eine Einzelmaßnahme (Wärmepumpe), sondern um das Gesamtpaket.

    Ich weiß, die Antwort ist etwas pauschal, aber Details finden sich in der EnEV zum Nachlesen.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

  5. #4
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    vielen dank zusammen, jetzt kann ich alles lesen.....

    wie sieht jetzt noch die Sache mit der Überprüfung des KFW60-Hauses durch die Bank aus???
    und
    auch wenn man das Haus nicht als KFW60-Haus baut, kann man die Erdwärmeheizung (komplett) günstiger finanzieren? (KFW-BANK???)

    Gruss
    SB
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  6. #5
    Avatar von enerGIEberatung
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    Geprüft wir Stichpunktartig -> es kann also passieren, das behält sich die KfW-Bank vor. Ob`s denn dann wirklich dich erwischt oder jemand anders, wer weiß !?

    Eigentlich muss es der "Sachverständige" prüfen, der dir einen Energieeinsparnachweis für deinen Neubau erstellt hat . Der stellt dir das nötige Formblatt mit Unterschrift VOR der Baumaßnahme aus. Darin sind eigentlich alle Bauteile und Baustoffe festgelegt die zu verarbeiten sind. Diese sollten dann auch verwendet werden damit dann ein 60er-Haus daraus wird.

    NACH dem erstellen des Gebäudes muss er nochmal ein Formblatt ausfüllen und wieder mit Stempel und Unterschrift bestätigen das deine Hütte nun also KfW-Standard hat. Also wer immer als "Bestätigender" unterschreibt sollte sich auch zu Bauzeiten mit dem Bau beschäftigen (sonst kann das schnell unangenehm für Ihn werden )

    Na denn...
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  7. #6

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    Zitat Zitat von busch Beitrag anzeigen
    auch wenn man das Haus nicht als KFW60-Haus baut, kann man die Erdwärmeheizung (komplett) günstiger finanzieren? (KFW-BANK???)

    Gruss
    SB
    Es gibt einige Programme.

    http://www.bafa.de/bafa/de/energie/e...pen/index.html

    Und auch die KfW hat was in ihrer Liste.

    http://www.kfw-foerderbank.de/DE_Hom...er14/index.jsp

    Außerdem fördern wir den
    Einbau einer Heizung auf Basis erneuerbarer Energien, auch wenn der Neubau kein KfW-Energiesparhaus oder Passivhaus ist.
    Es gibt also einige Möglichkeiten.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7

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    Ich stelle unter den derzeitigen Zinskonditionen den Sinn der KfW-60-Programms in Frage:

    Kfw 60 (145) 4,20 % effektiv
    Interhyp-Konditonen 10 Jahre 4,18 % effektiv

    Warum also das Kfw 60-Programm in Anspruch nehmen?
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  9. #8

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    Im Prinzip richtig, aber man sollte nicht vergessen unter welchen Bedingungen welche Zinssätze gelten.
    Da können aus den 4,18 auch schnell mal 4,5 oder mehr werden.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Da können aus den 4,18 auch schnell mal 4,5 oder mehr werden.
    Was bei Ausnutzung der Höchstfördersumme von 50.000€ auf 10 Jahre ( grob ) gerechnet auch nur einen Zinsvorteil von 1000 € bringt.
    Ist das den ganzen Aufwand wert?
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  11. #10

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    Zitat Zitat von hansaplast Beitrag anzeigen
    ....
    Ist das den ganzen Aufwand wert?
    In meinen Augen sind die aktuellen Konditionen der KfW, speziell bei diesem Programm, sowieso für die Katz´.

    Da es hier im Forum aber auch Leute gibt die selbst bei einer Zinsänderung in der 2. Nachkommstelle überlegen, ob man einen Kreditvertrag widerrufen und neu abschließen sollte, muß man der Objektivität wegen schon darauf hinweisen, daß es auch Konstellationen gibt wo ein KfW Kredit etwas günstiger sein könnte.

    Gruß
    Ralf
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  12. #11

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    In meinen Augen sind die aktuellen Konditionen der KfW, speziell bei diesem Programm, sowieso für die Katz´.
    ...
    Aber KfW40 ist doch noch/wieder ganz o.k., oder wie siehst Du das? ab 2,55% nom.

    @busch: wenn Du die Dämmung nicht wegen dem Kredit bauen willst , kann das Programm m.E. dennoch Vorteile bieten.
    Es kann für die Bank den Beleihungsauslauf u.U. positiv beeinflussen und weiter bietet es eine Möglichkeit der "beliebigen" Sondertilgung, nebst tilgungsfreien Anlaufjahren. Also auch bei geringer bis keiner ZInsdifferenz u.U. dennoch sinnvoll einsetzbar.

    Gruß
    Seev
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Seev Beitrag anzeigen
    Aber KfW40 ist doch noch/wieder ganz o.k., oder wie siehst Du das? ab 2,55% nom.
    Mein Kommentar bezog sich speziell auf das Programm 145 und ein paar andere Pseudoprogramme.

    Rechnen können sich die Programme aber auch nur wenn sie voll ausgereizt werden.

    Gruß
    Ralf
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  14. #13
    Avatar von sk8goat
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    Ob KFW 60 für Busch Sinn macht, lass ich mal dahingestellt. Wir wissen nicht, wie seine restliche Finanzierung aussieht und welche Zinsalternative er hat.

    Manchmal gibt es von bestimmten Banken Aktionszeiträume, wo der KFW-Kredit nicht zum Beleihungsauslauf gerechnet wird. Das ist dann mit dem 145er erst recht sinnvoll, denn dann braucht man nur 10% EK um unter die 60% BLA zu kommen.

    @Busch:
    Was es braucht um ein KFW 60 Haus zu erreicht, das sollte theoretisch dein Architekt wissen. Also welches Material, Dämmstärke, U-Werte usw.
    Im besten Fall setzt sich dein Archi mit deinem Statiker zusammen und knobelt die Sinnvollste Kombination aus.

    In der Praxis musste ich leider lernen, dass sich die meisten Archis und Statiker mit KFW40/KFW60 nicht so gut auskennen und fortbildungsmäßig nicht grad auf aktuellem Stand sind. Da musst du schon sehr genau nachfragen wieviele Objekte der Archi schon in KFW60 erstellt hat.
    Ganz amüsant war ein Architekt, der dachte im Ernst, dass KFW40 u. KFW60 Altersbeschränkungen für die KFW-Föderung sind. Und ein anderer, der war der vollen Überzeugung, dass KFW60 ein höherer Standard als KFW40 ist, die 60 ist ja auch eine höhere Zahle.
    Die hier im Forum sind da anders, die kennen sich aus. Ist ja auch klar, denn wir sich ins Forum begibt, der ist auch an aktuellen Themen interessiert.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Themenstarter

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    ...alles klar Leute, danke für sinnvolle Tipps!
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  17. #15

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    Idee Weil...

    Zitat Zitat von hansaplast Beitrag anzeigen
    Ich stelle unter den derzeitigen Zinskonditionen den Sinn der KfW-60-Programms in Frage:

    Kfw 60 (145) 4,20 % effektiv
    Interhyp-Konditonen 10 Jahre 4,18 % effektiv

    Warum also das Kfw 60-Programm in Anspruch nehmen?
    Weil es vereinzelt Banken gibt, die die KfW-Konditionen mit 0,25% bezuschussen. Bis ca. Mitte 2008 waren es sogar 0,5%.
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