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  1. #1

    Registriert seit
    01.2009
    Ort
    Kleinwallstadt
    Beruf
    Dipl.-Ing.
    Beiträge
    63

    Herstellungsbeiträge

    hallo zusammen,

    wir wurden von der gemeinde aufgeklärt, dass zu den üblichen kosten für hausanschluss noch herstellungskosten dazukommen.

    nur ist das aus unserer sicht bei uns vielleicht ein sonderfall:

    das grosse grundstück gibt es schon. hier sind schon alle anschlüsse gelegt (wasser, telekom und strom). das grundstück ist jetzt unbebaut (nur eine scheune, das vorher darauf stehende haus wurde abgerissen!).
    weiterhin wurden alle beiträge (wasser, abwasser, etc....) vom vater für das gesamte grundstück schon bezahlt.

    jetzt haben wir ein kleines teilstück rausmessenlassen, der teil wird auf uns überschrieben und darin wollen wir bauen. der rest wird nicht bebaut! also kommt kein zipfelchen m2 dazu!!!!!!!
    leider liegen die anschlüsse nicht auf unserem teil sondern knapp daneben.

    1.frage:
    müssen wir alle anschlüsse neu legen lassen (neuantrag) oder gibt es eine kostengünstigere variante der umverlegung, da es ja schon alle anschlüsse gibt? der andere teil wird nicht bebaut und braucht keine anschlüsse.

    2.frage:
    was soll das mit den herstellungsgebühren. die müssten doch schon für das gesammte grundstück damals bezahlt worden sein. müssen wir da noch was bezahlen (ist das nicht doppelt gemoppelt)?
    hier hat die gemeinde gemeint da wird noch mal neu gerechnet auf grundlage dessen, was wir bauen könnten (nicht was wir bauen), dann werden die beiden entstehenden grundstücke prozentual nach grösse auf die bereits gezahlten kosten umgelegt, dann die zusätzlichen kosten für unser grundstück mit den gezahlten verrechnet, blablabla.....

    wir sind etwas ratlos und danke für die antworten.
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  2. Herstellungsbeiträge

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  3. #2

    Registriert seit
    11.2004
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    Saarland
    Beruf
    architekt
    Beiträge
    4,217
    1.frage:
    müssen wir alle anschlüsse neu legen lassen (neuantrag) oder gibt es eine kostengünstigere variante der umverlegung, da es ja schon alle anschlüsse gibt? der andere teil wird nicht bebaut und braucht keine anschlüsse.
    grunddienstbarkeit ins grundbuch eintragen lassen (leitungsrecht, wenn die gemeinde mitmacht) und an den vorhandenen anschließen.
    allerdings kann die stadt je nach satzung daraus auch andere gebühren festsetzen.
    dies sollte aber irgendwo in der der gemeindesatzung festgelegt sein.
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  4. #3
    MoRüBe
    Gast

    Ein beliebter Trick der Kommunen...

    ... um mehrfach abzukassieren. Fakt ist: die Maßnahme "Kanalisation" ist durchgeführt und abgerechnet. Aufgrund der Abrechnungen sind Gebühren kalkuliert worden. leerstehende Häuser, Grundstücke die zum damaligen zeitpunkt nicht bebaut waren, sind in die Abrechnung mit eingeflossen. Deshalb besteht keinerlei Veranlassung, heute noch mal abzuzocken. Die Gemeide macht ja auch nichts mehr dafür.

    Herstellungsbeitrag ist nicht. Punkt Basta. Den netten Herrn freundlich aber bestimmt darauf hinweisen, daß er das vergessen kann, ansonsten trifft man sich vor Gericht, kippt die Satzung (der ZVO hier durfte 3 mal ne neue Satzung beschließen ) und das dürfte teurer werden...

    Wie gesagt, damit wir vom gleichen reden: ist ein Grundstück angeschlossen, keine Chance. Neue Leitungen, die müssen bezahlt werden (also ein neuer Strang vom Hauptkanal aufs Grundstück, aber darum geht es hier ja auch nicht)..
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  5. #4

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    1,059
    ansonsten trifft man sich vor Gericht, kippt die Satzung (der ZVO hier durfte 3 mal ne neue Satzung beschließen ) und das dürfte teurer werden...
    Hast Du ein Urteil dazu, würde mich mal interessieren, weils bei uns auch zur Praxis gewurden ist , ggf. auch als pn. Danke
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