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Träger Hauswand entrosten und sanieren

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  1. #1

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    Träger Hauswand entrosten und sanieren

    Hallo zusammen,

    wir haben uns ein Häuschen gekauft Bj 54. Die Garagen gehen teilweise in den Kellerbereich hinein und in der Garage wird die Hauswand (am Durchbruch) durch zwei massive Stahlträger gestützt. Der Verputz um die Stahlträger ist größtenteils nicht mehr vorhanden und die Stahlträger an sich rosten leicht.

    Nun wollte ich gerne die zwei Stahlträger entrosten, mit Rostschutz streichen und (auch wegen des Brandschutzes) wieder verputzen.

    per Hand dürfte das ziemlich schwierig werden vorallem an den Stellen wo die zwei massiven Doppel-T-Träger dicht zusammenliegen, hier kommt man nur schwer dazwischen.

    Meine Frage wäre ob es für so was Fachmänner gibt, welche Branche kümmert sich am ehesten um so ein Problem? Ich selber trau mir das ganze kaum zu, zumal wenn es ordentlich werden soll. Ich denke auch das zum Entrosten eventuell auch bestimmtes Gerät zum Einsatz kommen müsste genau wie zum Verputzen/Versiegeln.

    Wie könnte man das ganze angehen?

    Hier noch ein paar Bilderchen:









    Danke für eure Antworten

    LG Sebastian
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  2. Träger Hauswand entrosten und sanieren

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  3. #2
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    Hallo schwarzmeier,

    na wunderbar ... an Maler und Lackierer hätte ich mal wieder als letztes gedacht. Zum Glück gibts solche Foren.
    Was meinst du würde ein solche Geschichte ca. kosten, die zwei Doppel-T-Träger liegen auf einer Länge von ca. 3,5m frei.
    Die drei Schichten Zinkstaubfarbe bringen dann sicherlich den gewünschten Rostschutz. Wie sieht es mit dem Brandschutz aus ... sollte man die Träger da in irgendeiner Form noch verputzen um sie bei Hitzeentwicklung vor Durchbiegung zu schützen ... ich meine mal sowas gehört zu haben ...

    Danke für die schnelle Antwort

    LG Sebastian
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  4. #3

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    Hallo,

    bei mir sin auch 2 H-Stahlträger verbaut. Die waren aber bei weitem nicht so rostig wie deine.

    Es waren bei mir insgesammt 14 Meter, Träger Steghöhe ca. 350 mm und 250 mm Breit. Also schon einiges an zu entrostende Fläche.

    Ich habe dazu beim Baumaschienen-Verleih einen Leistungsstarken Kompressor (Strassenkompressor) mit einem Sandstrahlgerät und der kompletten Sandstrahlausrüstung (Kopfhaube mit Frischluftzufuhr) für einen Tag geliehen. Dazu noch ca. 200 Kg Strahlgut.

    ACHTUNG: Keinen normalen Sand oder Quarzsand dazu benutzen, ist echt Gesundheitsschädlich. Nur speziellen zum Sandstrahlen zugelassennes Strahlgut benutzen.

    Alles wo der sehr feine Sand nicht hin soll mit Folien und Klebeband abkleben und es kann losgehen. Staubt ganz schön geht aber sehr schnell.
    Anschliessend habe ich mit Rust-Oleum gestrischen.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Hallo Grasshopper,

    auch dir ein Dankeschön für die schnelle Antwort

    das klingt auch interessant. Obwohl ich keine Ahnung habe wie man diese Teile bedient. Ist das den von Umgang mit der Gerätschaft kompliziert oder hat man sich da schnell reingefuchst? Kommt man damit auch an die schwer zugänglichen Stellen zwischen den Trägern (auch beim Streichen wird das ein Problem)?
    Was hat dich die Ausrüstung für einen Tag gekostet?

    LG Sebastian
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  6. #5

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    Besserer Tip: Mit Zopfbürste (Flex) grob entrosten, dann ein Produkt wie "Rostux" von "Prosol" einsetzen. Dann mit einem Kunstharzlack streichen. Anschliessend feuerfeste Verkleidung erstellen.

    Gruss, Dirk

    P.S.: Sandstrahlen und Zink ist "Overkill"
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  7. #6
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    Hallo schwarzmeier,

    dann habe ich auf jedenfall schon mal eine Vorstellung, prima!

    @Dirk:

    mit Overkill meinst du sicherlich das diese Massnahmen überzogen wären ???? Von Produkten wie Rostux habe ich auch schon gehört, die gehen wohl anscheinend mit dem Rost eine Verbindung ein und stoppen die weitere Korrosion, klingt auch gut.
    Mit der Zopfbürste stellt sich wieder die Frage wie ich damit suffizient an alle Stellen zwischen den Trägern komme, von aussen wäre das sicher kein Problem zumal ich eine Flex dahabe.

    LG Sebastian
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  8. #7

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    Sebastian,

    mit Rostux habe ich im Oldibereich gute Erfahrungen gemacht. Das ist aber kein Rostumwandler, denn das Zeug funktioniert nicht. An den Stellen, wo Du nicht rankommst, nimmst Du eine entsprechende Drahtbürste. Danach musst Du alles mit Silikonentferner entfetten.

    Und nochwas: "All in One" Produkte taugen nix... (Hamm...t)

    Sandstrahlen ist teuer, alleine die Sauerei...
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  9. #8

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    @Isolierglas

    Was muß mit Silikonentferner entfettet werden?
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  10. #9
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    Hallo zusammen,

    ich habe jetzt mal ein Maler und Lackierermeisterbetrieb in der Umgebung angeschrieben. Ich denke das ich sowieso davon absehen werde das selbst zu machen, denn das ganze soll schon ordentlich werden und ja auch n paar Jahrzehnte halten!

    LG Sebastian
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  11. #10

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    @schwarzmeier:

    Ich hab schon ein paar Autos wieder auf die Strasse gebracht. Bei Zink musst Du metallisch blank sein, und da kommt nur Sandstrahlen in Frage. Natürlich ist das die beste Lösung. ABER: Die Haftung des folgenden Lackaufbaus auf der Zinkstaubfarbe ist auch nicht ohne.

    "Seltsamerweise" wurden früher überhaupt keine Schutzmassnahmen ergriffen. Warum wohl?

    Bitte den Fragesteller nicht verunsichern. Er komt mit 2-3 Stunden Eigenleistung und etwas "Farbe" Prima aus. Professionelle Vertriebe wie "Prosol" beraten auch ensprechend.

    Gruss, Dirk

    P.S.: Und wenn der optimale Korrosionsschutz erforderlich wäre: Dann hilft auch kein Kaltzink, sondern nur Flammspritzverzinken... ;-)
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  12. #11

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    Warum Silikonentferner?
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  13. #12

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    Um noch etwas Öl ins Feuer zu giessen: Wieviel mm Material sind in den letzten 50 Jahren durch Korrosion verschwunden? ;-)

    Hersteller wie BASF geben in ihren Datenblättern für Motorkorrosionsschutz Werte für Materialabtrag in mg/h*m2 an... Also: Keine Panik. Nichts ist für immer!!!
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  14. #13

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    Silikonentferner, um Fettspuren von den verwendeten Werkzeugen und Fingerabdrücke zu beseitigen... Aceton ist auch ok.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von Isolierglas Beitrag anzeigen
    .. Wieviel mm Material sind in den letzten 50 Jahren durch Korrosion verschwunden? ;-) ..
    volltreffer, versenkt
    wird nur keiner kapieren

    ich seh auf den fotos keinen rost, der mir sorgen macht. irgendwie scheints ja auch
    die letzten jahre funktioniert zu haben. offensichtlich war das alkalische milieu des zementmörtels
    doch ned so schlecht... und mörtel kann man in jedes eck batzen.
    schon mal gesehen, wieivel rost an bewehrung dran is?

    aaaber .. wenn uns die industrie sooo tolle rostwandler beschert, dann müssen wir
    die auch verwenden, gell? brav!
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  17. #15

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    Hallo,

    Ich denke eine weitere Frage wäre wie das Resultat am Ende aussehen sollte.
    Wenn es primär um den "Rostschutz" geht, erzielt man durch Rostumwandlung, einem aktiven kathodischen Korrosionsschutz und passivem Korrosionsschutz-Anstrich wohl gute Ergebnisse.

    Bei mir legte ich jedoch auch Wert drauf dass die Träger am Ende gut aussehen tun, da diese bei mir in der Garage 1. durch ihre Grösse sehr "dominant" erscheinen und meine Garage von der Gestaltung her eher Wohnraummässig ist
    Also war es mir wichtig dass die Träger nicht nur vor weiterem Rost geschützt sind, sondern sollte auch eine saubere (schöne) Oberfläche her.

    Ist Stahl jedoch einmal richtig angerostet, sieht die Oberfläche nach dem Behandeln mit Rostumwandler und einem Anstrich nicht besonders schön aus.
    Und nachdem ich auch schon einiges ausprobiert hatte die Träger mechanisch vom Rost zu entfernen (Flex mit Fächerscheibe, Topfbürste ....), entschied ich mich für's Sandstrahlen.

    P.S.: Sandstrahlen und Zink ist "Overkill"
    sehe ich nicht so ! mehr dazu unten
    Mit der Zopfbürste stellt sich wieder die Frage wie ich damit suffizient an alle Stellen zwischen den Trägern komme, von aussen wäre das sicher kein Problem zumal ich eine Flex dahabe.
    schon mal einen Grund warum Sandstrahlen besser geeignet wäre.
    Sandstrahlen ist teuer, alleine die Sauerei...
    Die Gesamtkosten, inkl. Schutzanstrich, verliefen bei mir um die 250€. Abholen und zurückbringen der Sandstrahleinrichtung und die paar Liter Brennstoff für den Kompressor nicht mit einberechnet.
    Sauerei......, naja, es staubt schon schön. Wenn ich aber die Rechnung mache wieviel Zeit ich mit der Flex gebraucht hätte, kann ich sagen dass ich mit den Vorbereitungen (abkleben von Türschlitze usw. und dem Reinigen der Garage nach dem Strahlen nicht länger gebraucht habe. Und ich habe mir nicht Stundenlang nen Buckel mit der Flex geschuftet.....

    Jetzt hast du die Qual der Wahl..........Sicher wird ein entsprechender Anstrich seine Dienste leisten. Wenn es "nur" Kellermässig aussehen kann, ist es den Aufwand vielleicht mit Sandstrahlen nicht wert. Aber sonst, kennst du jetzt ja die Alternative........
    und der Umgang mit Kompressor und Sandstrahlgerät finde ich nicht problematisch.

    Gruss
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