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  1. #1

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    WLAN oder doch noch kurzfristig LAN im Neubau ???

    Hallo Experten
    (...auch wenn Beitrag etwas lang bitte weiterlesen)

    Für meinen Neubau bin ich ursprünglich davon ausgegangen dass ich meine PCs, Laptop, Drucker etc. über WLAN verbinde, da es hier in meiner Noch-Wohnung auch prima funktioniert. Mittlerweile bin ich am überlegen ob ich nicht doch lieber LAN-Kabel in diverse Zimmer ziehen sollte, da es doch grössere Abstände und auch Decken fürs WLAN zu "überwinden" gibt.
    Normalerweise lese ich mich für so ein Thema notfalls über Tage/Wochen ein um vernünftig planen zu können. Durch die kurzfristige Überlegung habe ich aber leider nicht die Zeit dazu und starte daher hier meinen Hilferuf.

    Die Gegebenheiten:
    Telekom kommt im Keller rein - "Telekom-Box" sitzt daneben. Leitung bis in EG an 2fache Western-Dose (1. Telekom-Dose ) -> Splitter -> FritzBox WLAN FON 7270 (die mit den 3 Antennen). Das sollte auch so bleiben damit ich im Wohn-Essbereich, Küche und Terrasse mit Laptop surfen kann.

    Bevor Bodendämmung und Estrich kommt hätte ich noch die Möglichkeit von FritzBox (4LAN-Anschlüsse) über Western-Dosen diese in andere Zimmer zu ziehen und dort entsprechende Netzwerkdosen zu setzen (1x Arbeitszimmer im EG, 2x Kinderzimmer im DG, eventuell noch zu Fernseher/Radio im EG???).

    DANKE für jede hilfreiche Antwort.

    P.S. Leerrohre is leider nicht möglich. Ist fertig beplanktes Holzständerwerk - d.h. ich habe nur noch die Möglichkeit über vorhandene Hinterwandaussparungen (bei Steckdosen + deren Kanäle) und auf Rohfussboden Kabel zu installieren.
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  2. WLAN oder doch noch kurzfristig LAN im Neubau ???

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Da würde ich nicht lange überlegen.
    Die paar Meter CAT5 oder 7 kosten ein paar Euro, und der Arbeitsaufwand ist auch überschaubar.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    wasweissich
    Gast
    ich habe gerade 10 stunden in verstecken von netzwerkkabeln investiert .... wlan ist die zweitbeste lösung .


    j.p.
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  5. #4
    Avatar von stefanSmi
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    Wlan wird mit der Zeit immer Besser .. und dann die LAN Kosten... vor allem das Kabel (die Einsätze kann man sich ja erstmal sparen indem man die UP dosen überputzen lässt und sich merkt wo sie liegen. Aber trotzdem da kommen schon einige Euro zusammen weit über 50Euronen.......

    <ironieModusOff>
    Rein mit den Kabeln, wenn du sie nicht brauchst auch egal, wenn du sie braucht und sie sind da ist alles gut.
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  6. #5

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    Tach auch,

    für ein bisserl Internetz reicht WLAN, wenn man nicht grad durch zwei Stahlbetondecken mit großer Spannweite muss!
    Für Zukunftsreserven (GBit / 10GBit) kann man WLAN vergessen.
    Das ist hier aber schon zigmal diskutiert und kann in den entspechenden Freds nachgelesen werden...

    Gruss
    Sven
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  7. #6

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    Die meisten Argumente PRO LAN-Verkabelung wurden hier ja schon genannt. Hier noch die wirtschaftliche Seite (bin gerade selbst ab Kabelplanen): 500m CAT7 Kabel kosten knapp über 300€. Da lohnt sich der Blick auf CAT6 und weniger nicht! Und mit 500m solltest Du locker hinkommen für die paar Dosen. Wenn Du schon dabei bist: gleich Duplex Kabel einziehen (wer kann schon auf einem Bein stehen?).

    Gruß,
    Dungan
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  8. #7

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    Eine Western-Dose wird als Netzabschluß ("1. Telekom-Dose") nicht akzeptiert.
    Dort ist eine 3-fach TAE (NFN) mit eingebautem PPA nötig.
    Diese kann jedoch z.B. auch im Keller sitzen (neben dem Endverzweiger), wenn der trocken genug ist.
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  9. #8

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    Ich würd auch auf jeden Fall Netzwerkleitungen ziehen, und nicht zu wenige!
    Entweder man lässt den Router stehen, wo er steht und macht dort ein paar Netzwerkdosen an die Wand, die als Patchpanel-ersatz dienen und überall ins Haus führen, oder man kann auch eine Leitung an einen Zentralen punkt legen, dort einen Switch anbringen und von dort aus sternförmig verteilen (wobei sich durch die Verwendung eines Switchs angeblich die Ping-Zeit erhöhen soll).
    Natürlich kann man auch gleich die 7270 irgendwo hinhängen, wo die vielen Kabel nicht stören, und oben einfach einen Accesspoint aufstellen; etwa einen Router günstig im Internet ersteigern. Doch die meisten können eben noch kein schnelles W-Lan wie die 7270.

    mfg
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  10. #9

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    Allermindestens solltest Du in jedes Stockwerk ein CAT7 Kabel ziehen, damit Du pro Stockwerk ein WLAN installieren kannst. Range Extender (Transceiver) taugen nichts, weil sie die Bandbreite halbieren.
    Mit dieser Konfiguration verzichtest Du allerdings auf die Möglichkeit, Video in vernünftiger Qualität übers Netz zu übertragen. Viel besser wäre es, wenn Du Dir einen zentralen Punkt auswählst, von dem aus Du mit 2x CAT7 in jedes Zimmer gehst und nochmal extra an die Stelle, wor Musik/Fernsteher etc. stehen.
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  11. #10

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    Also ich würde auch nicht lange überlegen. Wir haben in unserem neuen Haus auch überall Kabel verlegt. Ich würde mindestens Cat6 nehmen und ins Wohnzimmer zusätzlich noch ein, zwei Kabel extra legen, da die heutigen bzw. neuen Mediengeräte (Receiver, Spielkonsole usw.) alle ein Netzwerkanschluss haben (Wir haben vier Anschlüsse im WZ). Ich würde an der Verteilung auch mit einem Patchpanel arbeiten, da es nicht so viel Platz einnimmt wie Cat Dosen. Das kommt aber auf die Menge der Anschlüsse an.

    Als Sparvariante (das habe ich im Kinderzimmer) reicht auch ein Kabel für eine Doppeldose, da bei LAN nur vier Pins belegt werden und das Kabel ja acht Adern hat. Ist aber halt nur Notlösung, weil man ja nicht weiß was die Zukunft noch so bringt.
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  12. #11

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    Zitat Zitat von winky Beitrag anzeigen
    Als Sparvariante (das habe ich im Kinderzimmer) reicht auch ein Kabel für eine Doppeldose, da bei LAN nur vier Pins belegt werden und das Kabel ja acht Adern hat. Ist aber halt nur Notlösung, weil man ja nicht weiß was die Zukunft noch so bringt.
    Die Sparvariante funktioniert allerdings nur bis 10/100 Mbit/s. Bei Gigabit Ethernet werden alle 8 Adern verwendet. Zwar funktioniert Ethernet (und daran wird sich auch in 20 Jahren nichts ändern) grundsätzlich immer mit 2xhin plus 2xrück also 4 Signalleitungen, aber bei höheren Frequenzen (=Durchsatzraten) nehmen die Störungen durch sich gegenseitig beeinflussende Felder zu. Deshalb werden bei Gigabit Ethernet und höher immer 2 Leitungen zusammen gelegt, insgesamt also 8 Adern verwendet. Für die Belegung gibt es einen Standard (--> Google). Gigabit Ethernet mit nur 4 Adern bringt es zumindest auf längeren Distanzen mit sich, dass der Durchsatz sinkt und ein Switch dann schon mal einen Fehler anzeigt oder nur noch auf 10oder100 synchronisiert. Dann lieber am anderen Ende einer Gigabit-Strecke einen Miniswitch mit 4 Ports betreiben, die Dinger kosten ja nix mehr.
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  13. #12

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    Da hast Du völlig recht. Deshalb ja nur Sparvariante. Meiner Meinung wäre ein Gigabit Netwerk im Homebereich momentan überflüssig und deshalb kann man diese Sparvariante gerade fürs Kinderzimmer wo ein PC und eine Konsole dranhängt getrost benutzen. Und ich glaube auch, dass man zumindest jetzt im Gigabit Netzwerk Zuhause die Leistungseinbußen nicht wirklich merken würde da man wahrscheinlich auch nicht die wirklich großen Distanzen hat. Die Hardware für ein Gigabit Netzwerk kostet nun ja auch noch ein wenig mehr und wer sparen will. Umklemmen und mit Miniswitch versehen kann man später immer noch und dann wird die Hardware auch bedeutend günstiger sein. Bei mir funktioniert das alles wunderbar.
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  14. #13
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    DANKE !!!
    für die zahlreichen Antworten (hatte von Euch nichts anderes erwartet (auch das Ergebnis LAN)). Nun muss ich mir nur noch die genaue Ausführung planen und die Käbelchen ziehen.

    2x Kinderzimmer, 2xArbeitszimmer (PC, Drucker) - wobei da noch ein 19"-Server rumfährt, der eigentlich auch gerne angeschlossen werden will -> also doch eher 3 Anschlüsse, Wohnzimmer für Mediengeräte 2 Anschlüsse.
    Sind wir schon bei 7 und die FritzBox hat nur 4 LAN-Anschlüsse.

    Daraus folgt dann wohl Lösung mittels switch.
    Gehe ich richtig in der Annahme dass ich z.B. ein LAN-Kabel von der FritzBox ins Arbeitszimmer ziehe und dort einen switch setze von dem ich in die anderen Zimmer verteile (ja - wurde ja auch schon so geantwortet). Eigentliche Frage ist: Gibt es irgendeinen Grund, dass irgendein Anschluss lieber direkt an der FritzBox angeschlossen wird. Z.B. Anschluss im Arbeitszimmer über direkte Leitung damit Datenverkehr (Internet,Drucker) nicht eingeschränkt wird wenn die Kids im Obergeschoss 'ne LAN-Party veranstalten und über Netzwerk (2 Kinderzimmer über switch) spielen ?

    gruss und Dank


    @Julius: Im Keller ist Kabel von "draussen" an Endverzweiger angeschlossen. Das Kabel welches zur Western-Dose führt ist noch nirgends dran - also denke ich das Telekom die 1. Dose noch dazwischen setzt.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Tach auch,

    Gehe ich richtig in der Annahme dass ich z.B. ein LAN-Kabel von der FritzBox ins Arbeitszimmer ziehe und dort einen switch setze von dem ich in die anderen Zimmer verteile (ja - wurde ja auch schon so geantwortet).
    Nee - um Gottes willen! Diese Basteleien kommen dann, wenn schlecht geplant wurde.
    Jedes Zimmer 2; WZ+AZ je 4 Ports und bei Bedarf auch mehr...
    ..alles Zentral auf ein Patchfeld und die Fritzbox per Switch kaskadieren.

    Das bisserl Drucken+Inet ist fast kein Datenverkehr und wenn Du es besonders "sicher" haben willst, gönnste Dir einen 8-Port Gigabit-Switch. Das sollte für ein EFH in 99,9% der Fälle reichen, selbst wenn die Lanpartyisten im OG permanent Gigabyteweise geklaute Videos übers Netz schaufeln!

    Gruss
    Sven
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  17. #15
    Avatar von fmw6502
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    kein falsches Sparen

    @eibaer25
    meine 2ct: bei der Verkabelung keine Kompromisse/Basteleien sondern eher Reserve einbauen.
    Vielleicht willst Du in ein paar Jahren PowerOverEthernet-Geräte wie IP-Telephone einsetzen, dann brauchst Du alle 8 Adern.
    Dito bei Kabel: Cat 7 ist derzeitig der Stand der Technik und kostengünstig. Bei uns wäre CAT6 aus dem hiesigen Großhandel teuerer gewesen als CAT7-Markenkabel aus seriösem Versandhandel (inkl. Versandkosten).

    Gruß
    Frank Martin
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