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Nochmal Dämmung....

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  1. #1

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    Nochmal Dämmung....

    Wir müssen uns nun für eine Dämmung entscheiden (Innenausbau/Installationsebene im Holzständerhaus).

    Angebote für Mineralwolle und Hanf/Flachs liegen vor.

    Miwo ist vom örtlichen Baustffhändler am günstigsten. Nur knapp 150 EUR teurer ist die Hanf-Dämmung aus dem www .

    Nun meine Frage zu dieser Aussage: "Die Hanfdämmung nimmt überschüssige Feuchte auf und gibt sie bei Trockenheit wieder ab - dadurch entsteht in Ihren Räumen immer eine angenehme Luftfeuchtigkeit. "

    Wie soll denn das gehen, wenn die Dämmung hinter einer OSB und einer Rigips Platte "versteckt" ist??

    Den Vorteil den ich hier noch sehe ist das verarbetein von Miwo ist doch nicht sehr angenehm, oder? Oder ist Jucken und Kratzen bei dem heutigen Zeug nicht mehr das Problem?

    Danke & Gruß!
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  2. Nochmal Dämmung....

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  3. #2
    Avatar von Shai Hulud
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    Zitat Zitat von Jassy Beitrag anzeigen
    "Die Hanfdämmung nimmt überschüssige Feuchte auf und gibt sie bei Trockenheit wieder ab - dadurch entsteht in Ihren Räumen immer eine angenehme Luftfeuchtigkeit. "


    Übrigens, hast du mal die Wärmeleitgruppe des angebotenen Materials da? Hanf dürfte so WLG 040-045 haben, MiWo WLG 035-040.

    Hanf ist von Grundmaterial organisch, MiWo mineralisch. Die biologische Abbaubarkeit muß nicht immer ein Vorteil sein, sollte dieser Prozeß bei Kondensatbildung schon in der Nutzungsphase beginnen.
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  4. #3

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    Wir haben Hanf verbaut - sagte ich das schon mal? - und ich würde es jederzeit wieder machen. WLG 40, aber höhere Dichte als MiWo, damit bessere Wärmepufferung. Bescheiden zu schneiden (muss man mit 2 Latten zusammenpressen und scharfes Messer haben, Alli hab ich nicht probiert). Ansonsten einwandfreie Verarbeitung (Klemmen, kein Jucken), sehr formstabil. Trocknet problemlos und ohne zu klumpen wieder ab, wenn kurzzeitig feucht geworden. Geruch kein Problem, ok, wurde auch im Rohbau verbaut und konnte gut ablüften.*

    Aber: Was willst Du mit Hanf hinter Rigips? Ökologisch gutes Gewissen? Den Feuchteausgleich kannst Du eh vergessen, den macht Dir der Rigips kaputt. Also entweder konsequent öko, dann mit Hanf und Lehmbauplatte, oder die konventionelle MiWo-Rigips mit allen Nachteilen.

    *) Disclaimer: Das ist meine persönliche Erfahrung mit Canaflex. Keine Ahnung, wie sich andere Hanfdämmung verhält.
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  5. #4
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    ...wieso mit allen Nachteilen? Welche? Geruch hast Du erwähnt?

    Also, wie gesagt, ich konnte mich mit der Aussage bzgl.der Feuchtigkeitsaufnahme auch nicht anfreunden.... aber ich stelle mir das verarbeiten von Miwo echt kratzig vor?

    Also, jetzt bin ich immer noch nicht schlauer.... Einfach die 150 EUR sparen und Miwo nehmen?
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  6. #5
    Avatar von Shai Hulud
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    Zitat Zitat von Shai Hulud Beitrag anzeigen
    Übrigens, hast du mal die Wärmeleitgruppe des angebotenen Materials da?
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  7. #6
    Themenstarter

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    Stimmt schon Hanf hat 40 und Miwo 35.

    Aber macht das bei Innenwänden soviel aus?

    Und wie ist das nun mit dem jucken und kratzen beim verarbeiten? Ist schließlich Eigenleistung sonst wäre es mit ja egal ...
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  8. #7

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    Nimm das Hanf Zeugs. Kratzt weniger... ;-)
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  9. #8

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    So schlimm ist das mit dem "Jucken" nicht, wobei Steinwolle weniger jucken soll als Glaswolle. Bei Innendämmung ist das auch viel einfacher als über Kopf im Zwischensparrenbereich.
    Papierschutzanzug an, Handschuhe, Mundschutz = null Problemo.


    Und guck ruhig nochmal nach Shais Beiträgen.
    Wenn Dir die Dämmwerte nicht egal sind, bleibt wohl wenig Alternative. Gut 20 % Unterschied (035 zu 045) ist doch auch nicht soo schlecht.

    Gruß Budenzauber

    Ah ja, hast schon. gut, 040 macht noch 15 %
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  10. #9
    Avatar von Shai Hulud
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    Zitat Zitat von Jassy Beitrag anzeigen
    Aber macht das bei Innenwänden soviel aus?
    Was steht im Wärmeschutznachweis?

    Wurden KfW-Darlehen in Anspruch genommen?


    Oder geht es hier wirklich nur um Schalldämmung der Innenwände?
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  11. #10
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    Hab eben nochmal mit dem Archi gesprochen. Innen nur Schalldämmung. Unter der OG Decke ist nur eine Rigipsplatte drüber, da würde also der Vorteil der Feuchtigkeitsaufnahme zum tragen kommmen (unter den OSB Platten nicht, dass gibt der Archi auch zu).

    Die Außenwände sind zwar mit Zellulose ausgeblasen, aber im Inneren Ständerwerk dämmen wir noch mal mit Matten und da darf der WLG nur 40 sein, da es sonst Kondensat gibt, hat der Archi mir eben gesagt....

    Also vieleicht doch das Hanfzeugs nehmen?
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11

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    Wenn Du ansonsten eh MiWo nimmst, warum dann für die Innenwände was anderes?
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  14. #12

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    Wir dämmen bei uns auf der Arbeit auch meistens mit Hanf. Es gibt viele neue Methoden, die diese Art von Dämmung noch ergiebiger machen. Man kann sogar aus Hanfsamen sehr gute Haftungen für die Hanfdämmung herstellen. Bei youtube kann man sich hierzu auch eine Menge nützliche Videos anschauen.

    MfG
    Karl
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