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  1. #1

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    Poroton T8 falsch verbaut

    Hallo zusammen, wir sind neu hier und wollen auch was zum Thema loswerden:
    Wir bauen derzeit ein EFH in der Nähe von Nürnberg. Wir hatten uns für den Poroton T8 entschieden und unser Bauträger meinte, dass das kein Problem sei. Im November 08 war Beginn des Rohbaus der auch recht schnell fertiggestellt war. Jetzt waren wir mit unserer Eigenleistung (Heizung) dran und wollten die Wandheizung montieren. Dabei fiel uns auf, dass ganze Reihen im Erdgeschoss und auch teilweise im DG falsch verbaut wurden!!! Das heißt der Dämmanteil liegt jetzt Innen statt Außen ! Wir haben beim techn. Berater des Herstellers (Schlagmann) nachgefragt ob das neg. Auswirkungen hat. Die Antwort war klar und deutlich: Eine Unbedenklichkeit kann seitens des Herstellers bei einem so massiven Murks nicht erteilt werden und er riet uns einen Baugutachten / Statiker einzuschalten. Mit diesen Tatsachen habe ich dann gestern den zuständigen Bauleiter informiert. Seine Antwort war lapidar, dass ein falsches Einbauen aufgrund des Nut-und Feder Systems des Steins gar nicht möglich sei. Ein Witz. Wir sind ja nicht total bescheuert.
    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie solls jetzt weitergehen????
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  2. Poroton T8 falsch verbaut

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  3. #2

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    Das heißt der Dämmanteil liegt jetzt Innen statt Außen !
    Der T8 hat doch eine gleichmäßig verteilte Dämmung, oder ist das nicht der hier:
    SM T8???
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  4. #3
    Avatar von fmw6502
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    oder es könnte der alte T8 (sieht aus wie der heutige T7) sein...

    @hundkatzemaus: gibt es Bilder von der Bauphase?

    Gruß
    Frank Martin
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  5. #4
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    Zitat Zitat von Herr Nilsson Beitrag anzeigen
    Der T8 hat doch eine gleichmäßig verteilte Dämmung, oder ist das nicht der hier:
    SM T8???
    Ist der "alte" T8 (jetzt wohl T7) mit asymmetr. Aufbau, d.h. Dämmanteil und Stützanteil. Größtenteils ist er richtig verbaut, aber eben teilweise (im schlimmsten Fall sechs) Reihen falsch herum. Das Erdgeschoss steht zudem auf der Kellerdecke UND der 12cm dicken Kellerdämmung. Fotos habe ich en mas!!! Versuch mal ein paar hochzuladen.

    Ich frage mich nur, wie jemand so ... sein kann und den Stein verkehrt einbaut. Der Bauleiter muss doch das auch gemerkt haben.

    Weiß echt nicht wie schlimm das ist und was ich machen soll.
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  6. #5
    Avatar von fmw6502
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    bei unserem Bau haben wir den T7 auch über 12cm Perimeterdämmung, dies hatte unser TWP intensiv geprüft, bevor er sein ok gab
    Baulaien-Meinung: Daher muß unbedingt dies mit den verdrehten T8-alt nachgerechnet werden, hol Dir daher einen eigenen Fachmann (TWP), der dies bewertet.

    Gruß
    Frank Martin
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  7. #6

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    hi hundkatzemaus

    Zitat Zitat von hundkatzemaus Beitrag anzeigen
    Wir haben beim techn. Berater des Herstellers (Schlagmann) nachgefragt ob das neg. Auswirkungen hat. Die Antwort war klar und deutlich: Eine Unbedenklichkeit kann seitens des Herstellers bei einem so massiven Murks nicht erteilt werden und er riet uns einen Baugutachten / Statiker einzuschalten.
    Sofort Gutachter einschalten , das würde ich machen , vor allem wenn der Bauleiter uneinsichtig ist


    Zitat Zitat von hundkatzemaus Beitrag anzeigen
    Weiß echt nicht wie schlimm das ist und was ich machen soll.
    Es kann ja sein , daß es von der Statik oder Dämmtechnik gar nicht so erheblich ist , aber wenn der Hersteller schon meint das wäre Murks , dann ist es auch einer
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  8. #7
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    das leben des twp/statikers ist zwar hart und entbehrungsreich - aber solchen murks
    betet dir niemand hin, dem sein leben auch nur ein bisschen lieb ist.

    über sowas bedarf es keiner diskussion.
    raus und neu und kompensation.
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  9. #8
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von mls Beitrag anzeigen
    das leben des twp/statikers ist zwar hart und entbehrungsreich - aber solchen murks
    betet dir niemand hin, dem sein leben auch nur ein bisschen lieb ist.

    über sowas bedarf es keiner diskussion.
    raus und neu und kompensation.
    Heißt das in etwa Geschoss abstützen, Falsche raus - Richtige rein? Und bis dahin natürlich Baustop und doppelte Belastung (Miete - Zinsen) ??? Wie lang dauert so ein Gutachten? Wo finde ich einen entsprechenden Gutachter? Meine Frau ist jetzt im Vierten Monat Schwanger und das Kind soll (so wie seine Eltern natürlich auch) in ein sicheres Zuhause kommen. Was ist mit dem Geld dass ich bisher bezahlt habe, habe ich da Anspruch auf Zurückzahlung bis die das in Ordnung gebracht haben oder wie geht das Ganze jetzt von statten?

    Vielen Dank für die schnellen (wenngleich auch nicht sonderlich Sonnige Antworten)
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  10. #9
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    wegen "Baustop und doppelte Belastung" hab ich "kompensation" geschrieben.

    "bauträger" .. das ändert alles. dir gehört das werk noch nicht, hart auf hart darfst
    du noch nicht mal auf die baustelle.
    aber du kannst die künftige abnahme verweigern, x-facher einbehalt etc. .. das wird ein
    jurist besser erklären können als ich, der freut sich auf euren vertrag.

    in N gibts ein paar juristen mit schwerpunkt baurecht. bevor du dich an einen solchen
    wendest, machst du deinem vertragspartner klar, was du willst, ich stell mir vor, dass
    der sich den fakten beugen wird. nach frau ruge: "alles wird gut".
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  11. #10
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    Wie lange ein solche GA dauert ist mit dem Sachverständigen zu klären.
    Wenn es brennt, geht es idR schnell.
    Einen entsprechenden Gutachter finden ist sicherlich so eine Sache. Er sollte schon in der Materie drin stecken.
    Aber das Gewerk ist schon mal klar: Maurer- und Betonbauerhandwerk. Somit einen von der Handwerkskammer.
    Sie haben einen Anspruch auf die Erfüllung des Vertrag und zwar in der Art, dass der BU das ganze nach den aRdT erstellt. Hierzu gehören in diesem Fall die Beachtung der Zulassung des Steins. Hierin ist wiederum klar geregelt, wie der Stein zu versetzen ist (Für Leute die nun gar keiner Verstand haben).
    Der BU hat das Recht sein Mangel in der Art zu beseitigen, wie er es für Richtig hält.
    Hier wird es dann meistens kritisch. Er wird regelmäßig nicht den besten, sondern den für Ihm vermeidlich günstigsten (dann oft billigsten) Weg suchen.
    Daher, entweder vom GA ein Sanierungskonzept entwerfen lassen, BU zustimmen lassen oder vom BU ein schriftliches Sanierungskonzept verlangen und dieses dem SV zum abnicken vorliegen.

    Wie sieht es eigentlich aus mit der Bauleitung?
    Ist das Eure - wird der von Euch bezahlt?
    Wenn ja, warum kümmert der sich nicht?
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  12. #11

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    Bauleitung, Bauleitung...?
    Das war doch diese flexible Gummistrippe mit dem Stecker dran für den Baustrom?
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  13. #12
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    BT - jetzt erst gelesen.
    Dann ist ja alles klar
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  14. #13
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    Seine Antwort war lapidar, dass ein falsches Einbauen aufgrund des
    Nut-und Feder Systems des Steins gar nicht möglich sei.
    da spricht er wahre Worte ... "nur" des hiesse ja daß alle Steine verkehrt rum
    eingebaut worden sind (!)

    irgendwie stellt sich mir die Frage ... wieviel daß da wirklich verkehrt eingebaut wurden ...
    als Maurer muss man schon einiges intus haben um die Steine mal so und mal so rum einzubauen.
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  16. #14

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    Sowas passiert halt, wenn Hausfrauen mauern:
    Eine Reihe rechtsherum, eine Reihe linksherum, einen Stein fallenlassen...
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  17. #15

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    Wozu jetzt mit Gutachter kommen? Bauleiter auf die Baustelle bestellen und ihm den Murks zeigen. Wenn er es dann immer noch bestreitet-> Gutachter!
    Ansonsten den Fehler schriftlich bestätigen lassen und nach einer Lösung zusammen mit dem BT suchen. Den großen Knüppel kann man immer noch ziehen, aber du mußt noch ne ganze Weile mit dem BT auskommen bis die Bude steht. Und bei so einem Fehler dürfte auch der BT Interesse an einer Lösung haben, denn jeden Handschlag den er von nun an macht kann er im schlimmsten Fall wieder abreißen. Und das du ab sofort keinen Cent mehr zahlst ist auch klar. Also habt ihr beide ein Interesse an einer vernünftigen Lösung. zumindestens wenn es ein guter BT ist.
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