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Feuchter Fleck an Kelleraussenwand

Diskutiere Feuchter Fleck an Kelleraussenwand im Forum Abdichtungen im Kellerbereich auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Feuchter Fleck an Kelleraussenwand

    Hallo,

    folgender Sachverhalt:

    Neubau im Jahr 2006.

    Keller wurde mit Liapor-Steinen gemauert und dann mit Dickbeschichtung abgedichtet. Danach mit Drain Platten versehen und dann aufgefüllt.

    Restliche Fassaden-Aussenwand ist noch nicht verputzt und soll heuer im Frühjahr verputzt werden.

    Erstmal seit dieser Zeit ist mir ein ca. 2 qm Nasser Fleck im Keller an einer Wand aufgefallen. Nach meiner Ansicht ist die grosse Schneeschmelze Schuld daran.

    Ist nur die Frage, ob die nichtverputzte Fassade ein Grund sein kann oder ob evtl. an der Abdichtung was defekt ist. An den Kellerfenster sind auch noch keine Fensterbänke montiert.

    Was meinen die Experten so? Habt ihr noch Fragen zu meinem Sachverhalt?
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  2. Feuchter Fleck an Kelleraussenwand

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  3. #2

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    Was für Boden und liegt eine Dränung?
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  4. #3
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    Du meinst was für Bodenverhältnisse bei uns? Eher lehmig. Insgesamt aber über Erdwärmeleitungen ca. 3m vom Haus weg.

    Natürlich ist komplett wie es sich gehört eine Drainage vorhanden mit Drainage-Kontrollschächte.
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  5. #4
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    Hier ein paar Bilder von meinem Problem.

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  6. #5

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    Schaut so aus als würde die Feuchtigkeit auch schon bei den Innenwänden auftretten. Das würde bedeuten, das sich unter dem Estrich die Feuchtigkeit auf der Bodenplatte verteilt hätte und bei den Innenwänden wieder aufsteigt.
    Woher das kommt kann man schwer sagen, da es da mehrere Möglichkeiten geben kann.
    Das Leck gehört auf alle Fälle gesucht und abgestellt.
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  7. #6
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    Das hört sich gar nicht gut an.

    Das würde bedeuten, rund ums Haus wieder aufgraben oder?

    Ist nur die Frage wo das Leck genau ist....... Um das rauszufinden, ist wohl nur aufgraben möglich. Denn komisch das der grosse Fleck an der Aussenwand und die Sockel an verschiedenen Stellen sind und weiter auseinander sind.

    Aber dabei sollte man noch bisschen warten bis trockener Boden ist oder überhaupt nicht warten?

    Normal sollte ja das Bauunternehmen das dann kostenpflichtig nachbessern oder?
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  8. #7

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    Das sind Bilder aus dem Keller? Wie ist die Bodenplatte hergestellt, WU-Beton? Horizontalsperren in den aufgehenden Wänden?
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  9. #8
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    wichtiger: Horizontalsperre unter den Wänden mit der in der Fläche verbunden/rangeführt ohne Putzbrücken? WU-Bauteil! (wenn schon)
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  10. #9
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    Ja vom Keller wie oben beschrieben.

    Üblich hergestellte Bodenplatte wie bei uns immer üblich.

    Splittschicht, Folie, Beton (ich denke B25) inkl. 2 Lagen Baustahlmatten, Dicke ca. 25-30cm.

    Unter den Aussenwandsteinen und Innenwandsteinen Bivitex Mauersperrbahn verlegt, danach innen mit Katja Abdichtungsbahn abgedichtet. Dann normaler Estrichaufbau.
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  11. #10

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    Die Bodenplatte hört sich soweit ja nicht schlecht an. Eine Drainage hast ja auch, schau mal bei den Kontrollschächten rein ob Wasser zu sehen ist und wenn wie hoch?
    Falls da kein Wasser drinnen ist und die Drainage tiefer ist als die Bodenplatte, dürfte es nicht die Bodenplatte sein. Als nächstes gehört die Aussenwand kontroliert, am Besten da Anfangen wo der große Wasserfleck ist. Kann da irgendwo Wasser in den Lichtschacht rein laufen und bei dem nicht vorhandenen Fensterblech hinter die Abdichtung in die Mauer einlaufen?
    Wie wurde der Übergang Bodenplatte-Wand hergestellt und abgedichtet, wie wurde die Wand genau abgedichtet? Hat die Bodenplatte einen Überstand?
    Das Problem muß auch nicht unbedingt beim Bauwerk sein, es könnten auch irgendwelchen Wasserleitungen, Heizungsleitungen sein die nicht Dicht sind!!
    Wär vieleicht eine Erklärung warum 2Jahre nichts war und auf einmal alles Feucht ist!

    Gruß Walter
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  12. #11
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    Auch Kapillarfeuchte durch Putzbrücken auf dem Beton sind nach wie vor denkbar.
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  13. #12
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    Zitat Zitat von Robby Beitrag anzeigen
    Auch Kapillarfeuchte durch Putzbrücken auf dem Beton sind nach wie vor denkbar.
    Was ist genau diese Kapillarfeuchte durch Putzbrücken?


    1. Zu dem grossen Fleck an der Wand

    Dort ist doch Schneeschmelze Wasser in den Lichtschacht und dann über die Oberkante der Mauer in die Wand eingedrungen. Das scheint jetzt nach und nach zu trocknen. Wird dann nicht mehr passieren, wenn Aussenanlagen und Einfriedung vom Feld gemacht wird. Es war eine Leckstelle vom Grundstücksrand. WIr haben einen Erdwall damals erstellt und durch eine Stelle muss ziemlich viel Wasser an mein Hausecke gekommen sein.

    2. Zu dem Sockelflecken sind wir uns noch nicht ganz sicher.

    Eine Theorie ist, das doch den Kellertreppeneingang auch ziemlich viel Wasser durch die Schneeschmelze und den Estrich gekommen ist, da ja die Kellertreppenabgang noch nicht komplett fertiggestellt worden ist und nur grob überdacht ist mit Folie.


    Also die Drainage ist leicht feucht und steht kein Wasser, das passt alles.

    Wird das Ganze selber mit der Zeit austrocken wenn die Probleme jetzt nicht mehr kommen? Oder muss das mit irgendwas gefördert werden?
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  14. #13
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    Zitat Zitat von howa Beitrag anzeigen
    Wie wurde der Übergang Bodenplatte-Wand hergestellt und abgedichtet, wie wurde die Wand genau abgedichtet? Hat die Bodenplatte einen Überstand?
    Das Problem muß auch nicht unbedingt beim Bauwerk sein, es könnten auch irgendwelchen Wasserleitungen, Heizungsleitungen sein die nicht Dicht sind!!
    Wär vieleicht eine Erklärung warum 2Jahre nichts war und auf einmal alles Feucht ist!

    Gruß Walter
    Bodenplatte hat Überstand. Es worde eine Hohlkelle gebildet und doppelt mit Dickbeschichtung inkl. Gewebe überarbeitet.

    Wenn z.b. Fussbodenheizung ausgehen sollte, dann müsste man einen Druckabfall irgendwo haben oder?

    Wie würde man merken, wenn irgendwelche Wasserleitungen oder Heizungsleitungen betroffen sind?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Nach deiner Beschreibung könnte es wirklich Wasser von der Schneeschmelze sein.
    Die Wand trocknet in der Regel wieder ab, wenn kein Wasser mehr nachkommt.
    Problematischer ist es aber mit der Feuchtigkeit unter dem Estrich in der Dämmung, da an dieser Stelle die Feuchtigkeit nur schwer von selber rauskommt wird es sehr lange dauern bis es da wieder Trocken ist. Wichtig ist natürlich das von der Außentreppe und vom Lichtschacht keine Feuchtigkeit/Wasser mehr nachkommen können.
    Wenn es unter dem Estrich Feucht ist und die Ursache abgestellt ist, sollte der Estrich getrocknet werden. Dazu braucht man eine Spezialfirma, die mit Lüftungsgeräten den Dämmbereich unter dem Estrich trochnen. Kostet natürlich Geld!
    Bevor sowas gemacht wird muß aber genau feststellen, das die Ursache beseitigt ist und wie viel Feuchtigkeit wirklich unter dem Esrtich vorhanden ist.

    Ist so ein schaden durch irgendeine Versicherung abgedeckt?

    Bei Heizungsleitungen würde man den Druckabfall sehen, bei Wasserleitungen könnte man den Haupthahn zudrehen und nach 1Tag schauen ob noch Druck auf der Leitung ist. In dieser Zeit darf natürlich kein Wasser irgendwo laufen. Wenn dann noch Druck drauf ist ist die Leitung dicht.
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  17. #15
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    Zitat Zitat von howa Beitrag anzeigen
    Nach deiner Beschreibung könnte es wirklich Wasser von der Schneeschmelze sein.
    Die Wand trocknet in der Regel wieder ab, wenn kein Wasser mehr nachkommt.
    Problematischer ist es aber mit der Feuchtigkeit unter dem Estrich in der Dämmung, da an dieser Stelle die Feuchtigkeit nur schwer von selber rauskommt wird es sehr lange dauern bis es da wieder Trocken ist. Wichtig ist natürlich das von der Außentreppe und vom Lichtschacht keine Feuchtigkeit/Wasser mehr nachkommen können.
    Wenn es unter dem Estrich Feucht ist und die Ursache abgestellt ist, sollte der Estrich getrocknet werden. Dazu braucht man eine Spezialfirma, die mit Lüftungsgeräten den Dämmbereich unter dem Estrich trochnen. Kostet natürlich Geld!
    Bevor sowas gemacht wird muß aber genau feststellen, das die Ursache beseitigt ist und wie viel Feuchtigkeit wirklich unter dem Esrtich vorhanden ist.

    Ist so ein schaden durch irgendeine Versicherung abgedeckt?

    Bei Heizungsleitungen würde man den Druckabfall sehen, bei Wasserleitungen könnte man den Haupthahn zudrehen und nach 1Tag schauen ob noch Druck auf der Leitung ist. In dieser Zeit darf natürlich kein Wasser irgendwo laufen. Wenn dann noch Druck drauf ist ist die Leitung dicht.
    Also das eine ist wie gesagt auf jeden Fall über die Lichtschächte gekommen. Das andere können wir momentan nicht zu 100% zu ordnen. Aber ich denke, das es auch von der Schneeschmelze kam.

    Bis jetzt haben wir gesagt, wir warten jetzt erstmal ab.

    Muss man das unter dem Estrich jetzt auf jeden Fall von einer Spezialfirma machen lassen, oder ist es hilfreich, wenn man auch die Fussbodenheizungs bei diesen beiden Räumen einschaltet. Denn es ist bei diesen Räumen Fussbodenheizung dabei. Weil das Trockenlegen unter dem Estrich durch Firma kostet wirklich unmengen an Geld.

    Welche Versicherung könnte wenn ja sowas denn abdecken?
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