Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 15 von 32

Noch ne Frage zur Konstruktion einer Holzterrasse

Diskutiere Noch ne Frage zur Konstruktion einer Holzterrasse im Forum Tiefbau auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

    Registriert seit
    09.2008
    Ort
    Rutesheim
    Beruf
    Dr.-Ing.
    Beiträge
    34

    Noch ne Frage zur Konstruktion einer Holzterrasse

    Hallo zusammen,

    ich habe noch eine Frage zur Konstruktion einer bzw. zweier Holzterassen.
    Die Grundkonstruktion wird aus 90x90er Balken bestehen, die in einbetonierte U-Balkenträger verschraubt werden. Darauf werden dann die Terrassendiehlen verschraubt. (Abstand der Balken 60cm).
    Soweit so Gut.
    Jetzt geht es um den Schutz der Unterkonstruktion:
    Ich habe diverses gelesen:
    - Metallabdeckung auf die Kontruktion und dann die Diehlen drauf.
    - Verwendung eines Streifens aus Neopren, der zwischen Balken und Terrassensdiehle kommt
    - Einlegen eines oder zweier Edelstahldrähte zwischen Konstruktion und Diele, damit die Luft ein wenig zirkulieren kann und Wasser schnell wieder abtrocknet.

    Ich würde zu der letzten Lösung tendieren, da diese einfach zu realisieren ist (Einlage von zwei WIG-Schweißdrähten in 1,6mm Stärke) und auch vom Gedanken her logisch klingt.

    Was meint Ihr dazu?

    Viele Grüße

    Andreas
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Noch ne Frage zur Konstruktion einer Holzterrasse

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2

    Registriert seit
    01.2007
    Ort
    Karlsruhe
    Beruf
    Elektronikentwicklung
    Beiträge
    215
    Zitat Zitat von Andreas69 Beitrag anzeigen
    - Metallabdeckung auf die Kontruktion und dann die Diehlen drauf.
    So versenkst du viel Geld und Mühe um ein Problem zu lösen.***

    Zitat Zitat von Andreas69 Beitrag anzeigen
    - Verwendung eines Streifens aus Neopren, der zwischen Balken und Terrassensdiehle kommt
    So geht das Holz schneller kaputt als wenn du nichts machen würdest.

    Zitat Zitat von Andreas69 Beitrag anzeigen
    - Einlegen eines oder zweier Edelstahldrähte zwischen Konstruktion und Diele, damit die Luft
    Und so sorgst du dafür das alles schnell klappert.

    *** Wenn du Angst hast die Unterkonstruktion hält nicht lange genug, dann nimm besseres und dickeres Holz, verringere den Balkenabstand und sorge dafür das Luft von unten bzw. seitlich an die Konstruktion kommt.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3

    Registriert seit
    03.2004
    Ort
    Franken
    Beruf
    Kabelaffe
    Benutzertitelzusatz
    Werbung hier erfolgt gegen meinen Willen!
    Beiträge
    23,213
    Derart dünne Drähte würden sich doch schnell soweit eindrücken, daß sie wirkungslos werden (vorausgesetzt, sie hätten vorher überhaupt eine nennenswerte Wirkung).
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4
    Themenstarter

    Registriert seit
    09.2008
    Ort
    Rutesheim
    Beruf
    Dr.-Ing.
    Beiträge
    34
    Das heißt, einfach die Dielen auf die Unterkonstruktion schrauben, richtig?
    Ich denke 90X90 sollte als Balkenstärke gerade so reichen und der Abstand ist mit 60cm auch nciht übermäßig klein....

    Wie groß ist denn die Gefahr einzuschätzen, daß Wasser in die Kontaktzone zwischen Diele und Balken zieht und dort Unheil anrichtet?

    Luft von unten kann schon an die Konstruktion, da die Balken, wie ich schon geschrieben habe, in einbetonierten U-Trägern stecken und ca. 30 cm vom Boden weg sind.

    Andreas
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5

    Registriert seit
    05.2007
    Ort
    Rheinhessen
    Beruf
    Dipl.Betr.Wirt
    Benutzertitelzusatz
    Stadtrat
    Beiträge
    6,190
    Zitat Zitat von Andreas69 Beitrag anzeigen
    Das heißt, einfach die Dielen auf die Unterkonstruktion schrauben, richtig?

    ***Nein, ...

    Ich denke 90X90 sollte als Balkenstärke gerade so reichen und der Abstand ist mit 60cm auch nciht übermäßig klein....

    *** evtl, je nach Unterstützung wäre ein rechteckiger Balkenquerschnitt vorzuziehen...

    Wie groß ist denn die Gefahr einzuschätzen, daß Wasser in die Kontaktzone zwischen Diele und Balken zieht und dort Unheil anrichtet?

    *** hoch

    Luft von unten kann schon an die Konstruktion, da die Balken, wie ich schon geschrieben habe, in einbetonierten U-Trägern stecken und ca. 30 cm vom Boden weg sind.

    *** nicht gerade viel

    Andreas
    Zusätzlich zu den Kommentaren oben....:
    Sofern die Veranda aus Naturholz (Fichte) gefertigt werden sollte, Dachpappe (etwas breiter als die Balken) auflegen.
    Falss der Belag ebenfalls aus unbehandelten Fichtenbrettern/dielen hergestellt werden soll, sollte das einige Jahre halten.
    letzendlich ist das aber abhängig von der Region, der Lage usw. IN feuchten Gebieten und ggf noch unter oder in der Nähe von Bäumen ist das Holz natürlich stärker gefährdet.
    -
    über den Einsatz von kesseldruckimprägniertem Holz kann man aber schon mal nachdenken...
    gruss
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6
    Avatar von Anfauglir
    Registriert seit
    02.2009
    Ort
    Ruppendorf
    Beruf
    Physikstudent
    Beiträge
    903
    Ehe man sich eine kesseldruckimprägnierte Giftkiefer in den Garten pflanzt, sollte man mal überlegen, was Mutter Natur noch so zu bieten hat.

    Möglich ist zum Beispiel Lärche. Europäische ist ökologischer und preiswerter, die Qualitätsunterschiede sind teils recht hoch. Sibirische hält länger. Die Lärche sollte möglichst splintfrei sein.

    Für den Belag eignen sich Riffelbohlen, so ist wenigstens eine geringe Belüftung der Kontaktfläche zum Kantholz möglich. Je nachdem wie trocken die Riffelbohlen beim Aufschrauben sind sollte der Spalt bemessen sein. Etwas grösser ist besser für die Konstruktion, aber die Mädels mit Stöckelschuhen haben da immer wenig Verständnis.
    Unter eine auf die Kanthölzer gelegte Pappe kann Feuchtigkeit gelangen, das ist sehr ungünstig.

    Befestigungsmittel sollten aus Edelstahl A2 sein, am besten spezielle Terassenschrauben (Würth/Spax o.ä. mit Bohrspitze, Fräsrippen, gerilltem Schaft, nicht zu dünn, nicht zu wenige).

    Wenn der Raum unter der Terrasse wirklich gut durchlüftet ist und einigermassen von Laub u.ä. freigehalten wird, sollte die Konstruktion schon etliche Jahre halten.

    Es darf kein Wasser in den U-Trägern am Holz stehen bleiben.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  8. #7
    wasweissich
    Gast
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  9. #8
    Themenstarter

    Registriert seit
    09.2008
    Ort
    Rutesheim
    Beruf
    Dr.-Ing.
    Beiträge
    34
    Also KDI kommt mir nicht auf die Terrasse!!
    Es wird wohl Douglasie werden (Konstruktion und Dielen)
    Mein örtlicher Holzhändler hat gerade eine Ladung deutscher Ware bekommen, die erstaunlich kleine und wenig Äste hat. Da die Dielen auch noch 3 cm stark sind und das alles 3,5€/m² kosten wird, werde ich morgen oder am Freitag zuschlagen
    Schrauben habe ich schon, wird 5x70 aus C1 Edelstahl, der hält mehr aus als normaler A2, da härtbar.
    Und über die 30 cm denke ich noch mal nach und koffere zur Not noch etwas tiefer aus.
    Und natürlich wird das Holz nicht direkt auf dem U-Träger aufsitzen.
    Wie sieht das denn mit der Abdeckung er Unterkonstruktion aus. Wenn ich auf Kiefer Dachpappe legen soll, ist das doch genauso wie die Abdeckung mit Neopren. Oder gilt das nur für das Kiefernholz?
    Noch mehr Anregungen oder ist das dann so prinzipiell in Ordnung?

    Viele Grüße

    Andreas
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  10. #9
    wasweissich
    Gast
    neopren verhältsich anders als dachpappe und ich würde beides nicht nehmen ..........

    j.p.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  11. #10
    Themenstarter

    Registriert seit
    09.2008
    Ort
    Rutesheim
    Beruf
    Dr.-Ing.
    Beiträge
    34
    Würdest Du etwas anderes nehmen oder die Dielen direkt auf die Unterkonstruktion schrauben?

    Viele Grüße

    Andreas
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  12. #11
    Avatar von Anfauglir
    Registriert seit
    02.2009
    Ort
    Ruppendorf
    Beruf
    Physikstudent
    Beiträge
    903
    Schraub es einfach drauf. Abdecken ist Mist, der Gedanke mit dem Abstand ist gut, aber wie soll man das sinnvoll umsetzten? Es ist eine Terrasse aus Holz, so etwas hält nunmal keine hundert Jahre. Wenn die UK aus Kiefer ist sollte sie aber wirklich splintfrei sein.
    Mit dem Edelstahl kenne ich mich nicht aus, wenn er durch das Härten spröder wird als der A2, dann nimm lieber den letzteren. Es geht um die Belastung durch das Arbeiten der Bretter.

    Douglasie für dreifuffzich muss doch eigentlich sein, sonst Herzlichen Glückwunsch und bitte einen Lastzug zu mir nach Hause!
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  13. #12
    wasweissich
    Gast
    nein, ja.

    j.p.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  14. #13
    Avatar von Anfauglir
    Registriert seit
    02.2009
    Ort
    Ruppendorf
    Beruf
    Physikstudent
    Beiträge
    903
    Ist bestimmt 3,5€ je laufender Meter, nimm besser das dicke Portemonai mit.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  16. #14
    wasweissich
    Gast
    oder pro brett..........
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  17. #15
    Themenstarter

    Registriert seit
    09.2008
    Ort
    Rutesheim
    Beruf
    Dr.-Ing.
    Beiträge
    34
    Natürlich pro Meter
    Danke schon mal für die Tipps.
    Ich werde die Dielen direkt auf die Konstruktion schrauben.
    Und da alles aus Douglasie ist, sollten sich da keine größeren Spannungen durch unterschiedliche Holzdehnungen ergeben.

    C1 ist ein Chromstahl, Nichtrostend, martensitisch 1.4006
    C 0,08 – 0,15% / Cr 11,5 – 13,5%
    1.4006 / X 12 Cr 13 / DIN EN 10088 / DIN 17440

    Korrosionsbeständigkeit ••❍❍❍
    Gute Beständigkeit in gemässigt aggressiven,nicht chlorhaltigen Umgebungen,
    wie z. B. Seifenlösungen, organischen Säuren und Lösungsmitteln.

    Mechanische Eigenschaften •••❍❍
    Durch Wärmebehandlung kann eine Zugfestigkeit bis ca. 1350 N/mm2 erreicht werden. Aufgrund der 475-°CVersprödung ist der Temperaturbereich zwischen 425 und 525 °C zu vermeiden. Handelsübliche Vergütungsstufe QT 650 (650 – 850 N/mm2).

    Das Material ist eine interessante Alternative zu A2 oder A4 und die Schrauben sind deutlich stabiler, da die Zugfestigkeit über den üblichen Edelstählen liegt.

    Viele Grüße

    Andreas
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen