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  1. #1
    Avatar von Wumu
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    Wer hat hier gepfuscht?

    Heute hat der Installateur die Komplettierung unseres Bades begonnen. Dabei hat er bemerkt, dass die Position "Min" unseres Up-Thermostates nicht erreicht wir -um ca. 1,5 cm!
    Da hat er gleich den Verputzern die Schuld gegeben, da die zuwenig Putz aufgetragen haben sollen. Man kann jetzt aber noch gut nachvollziehen, dass 2 cm Putz und 1 cm Fliesen aufgetragen wurden.

    Hat der Installateur das UP-Teil richtig gesetzt und der Verputzer hätte wirklich fast 4 cm Putz auftragen müssen? Jetzt wollen sich beide Firmen rausreden und jeder gibt dem anderen die Schuld.
    Gibt es für das Setzten der UP-Teile eine ÖNorm oder so was?


    Der Elektriker setzt ja seine Dosen auch nicht alle Aufputz und sagt, da muss halt der Verputzer 4 cm auftragen....

    Wenn wir nicht wieder alles rausreißen wollen, bleibt uns nur mehr die häßliche Chromverlängerungslösung. Und neben dem ganzen Ärger sollte die wohl nicht ich bezahlen müssen.

    Ist jemandem schon so was passiert?
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  2. Wer hat hier gepfuscht?

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  3. #2

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    Wer hat das geplant???
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  4. #3
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    Avatar von Wumu
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    Was meinst du mit geplant? Es gibt keinen Detailplan vom Archi für den Installateur. Der bzw. dessen Bauleiter hat seine Abläufe, ... selber geplant. Die Position für die Sichtteile (Höhe, Entfernung von Mauer) habe ich im vorgegeben, die Einbautiefe hat der Monteur selbst entschieden (so wie er mich auch nicht bei jedem Gulli, WC... um Höhen gefragt hat).

    Oder muss so eine Standartsituation heutzutage ein Architekt planen?
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  5. #4
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    Avatar von Wumu
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    Sollte noch erwähnen, dass ich heute total sauer bin, weil dieser besagte Monteur den Fußbodenverteilerkasten zuerst schief montiert hatte, bei einem von ihm gesetzten Up-Mischer das Sichtteil schief hängt (lässt sich nicht noch mehr korrigieren), beim Montieren des Waschtisches (Auftrag war in der Mitte zwischen 2 Wänden) er die Mitte um 5 cm verfehlt hat und ich mir heute dachte: JETZT REICHT´s. Dieser Monteur kommt nicht mehr ins Haus.
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  6. #5

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    Den Ärger kann ich verstehen.

    Trotzdem siehts dann wohl so aus, daß DU die Planung selbst übernommen hast, aber damit offenbar geringfügig überfordert warst/bist...
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  7. #6
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    Avatar von Wumu
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    In der selben Duschnische befindet sich auch eine schmale Duschrinne - Ausführung an der Wand. Hätte die Putzfirma diese 4 cm angebracht, dann wäre die Rinne ja halb verdeckt. Hat derselbe Monteur gesetzt.
    Hatten bei unserem Bau bis jetzt nur gute Handwerker, mit dieser Ausnahme.
    Eigentlich fühle ich mich immer noch unschuldig und nicht als Planer dieser Einbautiefe...
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  8. #7

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    das setzen eines Thermostates muss bestimmt nicht "geplant" werden, jeder Sanilöter sollte wissen, dass 4 cm Putzstärke, in einem Neubau, nicht die Regel sind.


    Gipser
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  9. #8

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    So sehr ich die Selberbastler verfluche, auch von mir und meinen Kollegen gäbe es keine Detailzeichnung zur Einbautiefe des UP-Gehäuses.

    Den "geplanten" Aufbau oberhalb des MW kann der Sanilöter natürlich nicht kennen. Diesen KÖNNTE man ihm per Detail bekannt geben. Oder eben mündlich auf Nachfrage!

    In D gelten 15 mm als Regelputzstärke. Dazu Fliese + Kleberbett. Hier sind Dicken von 9 - 25 mm möglich.
    Das alles +- zulässige Toleranzen von Maurer, Putzer und Fliesör.

    Das sind (wie es so schön heisst) handwerksübliche Details, die nicht geplant werden müssen.
    Das man/frau manchmal das Gefühl hat, Handwerkern noch das Halten ihrer Werkzeuge (von allem anderen ganz zu schweigen) erklären zu müssen, steht auf einem anderen Blatt und hat oft - aber nicht immer - etwas mit der Auftragssumme zu tun.

    Wie dick ist denn die Wand???
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  10. #9

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    Blödsinn...war der Installateur besoffen, auf den UP-Armaturen ist sogar ein Markierung auf gebracht, wie weit es eingebaut werden muß, ebenfalls steht das in der Montageanleitung die immer dabei liegt,
    der Archi muß dem Maler ja auch nicht sagen wie er tapezieren muß

    nicht, das wir wieder so einen ********-Profi-Allroundhandwerker da haben, der nicht lesen kann.....geiz ist geil
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  11. #10
    Avatar von Peeder
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    Archi muß dem Maler ja auch nicht sagen wie er tapezieren muß
    hm, ab und zu scheinbar doch, den letzen , der meine Wände gemacht hat, bestimmt !

    Hammermäßig- Randwinkel Pulverbeschichtung mit aufgeschlitzt, Decke versaut, keine Grundierung, - es gibt sie noch, die Handwerker, die dafür sorgen, das andere Arbeit haben

    immer an der Wand lang

    auf den UP-Armaturen ist sogar ein Markierung auf gebracht
    menno, das weiss ja sogar ich, und das soll schon was heissen.

    Peeder
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  12. #11
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    Avatar von Wumu
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    Dann ist doch der Installateur schuld? Gibt es da nicht irgendwelche ÖNormen, mit denen man Ihn irgendwie "festnageln" kann?
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  13. #12
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    Avatar von Wumu
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    Wie dick ist denn die Wand???
    Es ist eine 25 cm starke tragende Innenwand.
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  14. #13
    Avatar von Peeder
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    ÖNormen
    ich weiss nicht ob das hält, nee Wand wäre besser ... zum festnageln !

    Peeder

    oder lass den Tiger raus !
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Wumu Beitrag anzeigen
    Es ist eine 25 cm starke tragende Innenwand.
    Ich kenne die Ö-Normen nicht, aber in D dürfte der Schlitz, der waagerecht von dem Gehäuse weggeht, maximal 25 mm tief sein.
    Wie in 25 Schitztiefe ein gedämmtes und flächenbündig zugeschmiertes Rohr mit DN>= 15 reinpasst, ist mir
    Aber DAS ist ein Planungsproblem
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  17. #15
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    Ist dann der Verputzer schuld? Zu bedenken ist noch, dass die Duschrinne (Ausführung an der Wand) unter diesem Unterputzteil steht. Hier hätten die Verputzer nie 4 cm auftragen können, denn sonst hätte der Anschluss des Abflusses nicht mehr gepasst.
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