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Wasserrohe geplatz im Gartenhaus

Diskutiere Wasserrohe geplatz im Gartenhaus im Forum "Bautenschutz" auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Wasserrohe geplatz im Gartenhaus

    Guten Tag,
    ich besitze einen kleinen Strebergarten mit einem selbst gebauten Haus (2 räume). Im Winter ist wohl ein Rohr im Bad geplatz und da wir jetzt seit ca. 3-4 Wochen nicht dort waren, konnte sich die feutigkeit schön in die Holzverkleidung/Rigibsplatten ausbreiten. Als wir vor paar tagen die Tür öffnetten, traf uns der schlag... Das Wasser Tropfte von der Decke, das Inventar, die Paneelholzdecke und die Wandverkleidung aus Rigibs hat sich mit Wasser vollgesogen. Schimmel hat sich natürlich auch gebildet, in sämtlichen Ecken.

    Als erstmassname haben wir das Gnaze Inventar rausgeschmissen und das Wasser abgestellt. Sind nun seit einigen Tagen am Lüften, aber davon geht der Schimmel und die 1m³ liter Wasser nicht aus dem Holz.

    Meine frage ist, kann man da noch was retten... wenn schon überall Schimmel ist? Bekommt man das je wieder trocken? Wandverkleidungen raus reissen und trocknen lassen alles? Oder kann man da nichts mehr retten?
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  2. Wasserrohe geplatz im Gartenhaus

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  3. #2

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    da hilft nur eins ABRISS
    was willste denn da noch retten, wenn da seid Wochen alles nass ist
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  4. #3

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    Immer langsam

    Ich habe Hochwassererfahrung von Sachsen 2002. Holzbungalow aus DDR-Zeiten. Abriss würde ich von vornherein nicht sagen, eher entkernen, also alles außer die Außenwände rausreißen und dann über den Sommer offen stehen lassen und trocknen. Ist dir das zu aufwändig, dann Abriss. Aus welchem Material sind denn die Außenwände?
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  5. #4
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    War gerade dort und habe den feuchten Rigibs abgeklopft und die Paneelholzdecke abgerissen. Also das Haus ist einfach gebaut aus einem Gerüst aus Holzbalken und die Zwischenräume sind mit Styropor ausgelegt. Von aussen sind teils Holzpaneleen (die aber regelmässig lasiert wurden) teils Kunststoffplatten. Das Grundgerüst ist jetzt nicht gerade stark von Schimmel befallen, vereinzelnt mal ein paar stellen. Aber die Balken sind nicht nass, vieleicht ein wenig feucht.

    Wenn ich die Verkleidungen alle entfernt habe, wie muss ich die Stellen behandeln wo Schimmel sichtbar ist? Oder sollte ich davon erstmal weg bleiben? Hilft vielleicht eine "Bauentfeutchtungs Maschine" um die Restfeuchtigkeit schneller/effektiver aus dem Haus zu bekommen?

    MfG Ruediger

    Würden euch Fotos weiter helfen?
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  6. #5
    Avatar von Shai Hulud
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    Zitat Zitat von ruediger95 Beitrag anzeigen
    Würden euch Fotos weiter helfen?
    Das wäre gut, den so ein Schaden muß in Ruhe begutachtet werden, bevor eine Entscheidung über die weitere Vorgehensweise fallen kann.

    Hast du den Wasserschaden schon bei der Versicherung gemeldet?
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  7. #6

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    Das Styro rausnehmen, damit die Feuchtigkeit besser weg kann. Und das Styro "luftig" lagern, mit Abstand zwischen den Platten.
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  8. #7
    Avatar von Anfauglir
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    Wenn der Schimmel trocknet stirbt er ab. Wenn du möchtest, kannst du den trockenen Schimmelrasen an den Konstruktionshölzern abbürsten, dabei für ordentliche Lüftung sorgen. Das gefährliche an manchen Schimmelarten sind die Stoffwechselprodukte und die Sporen.
    Tot ist tot, also trocknen und auf "Mittelchen" verzichten.
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  9. #8
    Themenstarter

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    Hallo,

    habs leider verpennt die Fotos früher hochzuladen, aber hier sind nun einige... Hoffe man erkennt genug!

    MfG Ruediger


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  10. #9

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Ich vermute, die Schäden am Holz sind im Herbst abgetrockent.

    Rigips muß vermutlich auf die Deponie. Neuausbau nächstes Jahr, wenn alles ausgetrocknet ist.

    Man kann eben nicht monatelang alle Fenster offen stehen lassen.

    pauline
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  11. #10
    Avatar von Anfauglir
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    Lüften, lüften, lüften... und in drei bis vier Wochen mal die Holzfeuchte messen. Borgt euch dazu z.B. in einer Zimmerei ein Messgerät (und lasst es euch erklären!). Spätestens wenn die Holzfeuchte unter 15% sinkt solltet ihr wieder mit dem Ausbau beginnen können.

    Das gilt für die Holzkonstruktion, ich habe keine Ahnung davon, wie lange eure Böden brauchen um zu trocknen.
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  12. #11
    Themenstarter

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    Kann ich die Trocknung des Holzes mit regelmässiges Heizen beschleunigen? Oder bringt eine Bauentfeuchtungsmaschine was bei einer Holzhütte? Oder kann ich zZ nur Lüften?

    Mit was kann ich die Zwischenräume am besten Dämmen? Sollte jetzt nicht das "non plus ultra" sein, da es nur ein Gatenhaus ist und wir dort nicht überwintern. Nur das die Wärme an kälteren Tag bissl gespeichert wird. Könnte denn zZ der Elektriker schonmal Leitungen verlegen und der Gas/Wasser Mensch anfangen mit dem Klo/Bad?
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  13. #12
    AltNeubau
    Gast
    ... mit heizen die Trocknung beschleunigen? ... na aber sicher!!!
    Heizen und Stoßlüften und je kälter es draußen ist um so effektiver ist´s auch.

    Hallo Ruediger,
    wenn das Häuschen dann schonmal warm ist können sich Elektriker und Sani´s auch schon gern darin "austoben".
    Dämmung würde ich Mineralfaserdämmstoff empfehlen in der Stärke, die reingeht.
    Wenn die, auf manchen Bildern sichtbaren, Bretter bereits die Außenfassade ist, dann erst eine Folie um es ein wenig winddicht zu bekommen.
    Von innen dann nochmal Folie und mit (sicherheitshalber) GKB-I (die grünen) beplanken.
    Es ist ja ein Gartenhaus und könnte über die Wintermonate schon recht feucht (klamm) dadrin werden.

    Somit kannst du mit geringem Aufwand fast Wohnraumqualität hinbekommen.

    ... viel Spass noch beim bauen

    Sanierer
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  14. #13
    Avatar von Anfauglir
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    Wenn du für ordentlichen Durchzug sorgst kostet dich das keinen Cent, ist aber dennoch effektiv. Sollten die Oberflächen der Konstruktion immer noch feucht sein wird durch erhöhte Temperatur weiteres Schimmelwachstum begünstigt.
    Alle feuchten Teile sollten gut belüftet sein, bei Elt. und Klempner sehe ich kein Problem.

    @AltNeubau: Bitte auch bei der Gartenlaube den Dampfdurchgang durch die Wand bedenken (Folien), dann bleibt´s evtl. sogar im Winter trocken.
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  16. #14

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    Zitat Zitat von AltNeubau Beitrag anzeigen
    Wenn die, auf manchen Bildern sichtbaren, Bretter bereits die Außenfassade ist, dann erst eine Folie um es ein wenig winddicht zu bekommen.
    Von innen dann nochmal Folie und mit (sicherheitshalber) GKB-I (die grünen) beplanken.
    Ich bin ja nur Baulaie, aber eine Frage hätte ich trotzdem: Wenn dann außen Folie ist, dann Mineralwolle und innen wieder Folie - wie wird dann verhindert, dass der Schimmel in der Mineralwolle zu wachsen beginnt? Müsste die äußere Folie nicht diffusionsoffen sein?

    Gruß,
    Thomas
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  17. #15
    AltNeubau
    Gast
    ..natürlich Jungs ... man kann gewiss auch hochwissenschaftlich an die Sache herangehen...
    Es ist eine Gartenlaube ... und soll wohl auch eine bleiben ...

    Jetzt "rechne" mir doch einer mal aus, was passiert, wenn das Teil im Winter ein paar Monate unbeheizt leer steht...
    ..daher würde ich die Dämmung auch komplett mit Folie einpacken und somit von allen anderen Bauteilen trennen.
    Grundvoraussetzung für Schimmel ist immer - zum einen Feuchtigkeit und zum anderen ein Material wovon er sich "ernährt".
    Mineralwolle gehört nicht dazu.
    Man könnte auch - wenn man es denn wollte - einen Schritt weiter gehen.
    Diffusionsoffene Folie - klar, warum nicht ... ist sicher besser.
    Die Wandstärke erhöht und einen ordentlich gedämmten Boden rein ...
    ... dann könnte man - rein theoretisch - auch ganzjährig dadrin wohnen.

    Derzeit pfeift es in dem Gartenhäuschen eh überall durch.
    Heizen + stoßlüften beschleunigt die Trocknung (!)
    Eine Begünstigung der Schimmelbildung besteht nur, wenn die Ursache der Feuchtigkeit nicht zweifelsfrei behoben ist.

    ...
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