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  1. #1
    pumpe
    Gast

    Frage Wer hat Erfahrungen mit Metallpfannendächern?

    Hallo zusammen,

    ich eröffne diesen Thread, da ich in Sachen DACH wenig bis überhaupt keine Erfahrung habe. Dies will ich vorrausschicken....

    Folgendes: Ich plane, dieses Jahr eine Dachneueindeckung von einem Fertighaus mit einer Dachneigung von 15°, daher riet man mir von verschiedenen Seiten von Pfannendächern ab, wegen der geringen Neigung.
    Es sind z.zt. noch Wellasbestplatten aus den 70ern auf dem Dach, die allmählich marode sind, und die ich auch weghaben möchte.

    Ich bin beim recherchieren auf Metallpfannendächer der Fa. Luxmetall gestossen, die einerseits aus feuerverzinktem Blech mit einer Plastisolbeschichtung versehen sind, u. andererseits aus Aluminium mit Plastisolbeschichtung. Sie werden befestigt pro m² mit 5-6 Schrauben auf eine Aufsparrenisolierung. Ich sehe folgende Vorteile dieser Dächer:
    a) Sturmsicher b) leicht c) Feuerverzinkt bzw. Aluminium d) schnelle Verlegung e) ansprechende Optik.

    Wer kann mir NACHTEILE aus seiner Erfahrung nennen? Wie ist die Beschichtung anzusehen? Bleicht sie aus, o. löst sie sich nach ein paar Jahren?


    Ich hoffe auf kompetente Beiträge der Profis

    Gruss Andreas
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  2. Wer hat Erfahrungen mit Metallpfannendächern?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Blechpfannen

    e) ansprechende Optik = kann nicht sein, über Geschmack kann man nicht streiten, aber man möchte aussehen wie ein Ziegeldach, kann es aber nicht - die Dinger sind scheußlich.

    Wer kann mir NACHTEILE aus seiner Erfahrung nennen? Wie ist die Beschichtung anzusehen? Bleicht sie aus, o. löst sie sich nach ein paar Jahren? = das wird sich in ein paar Jahren zeigen, wenn die ersten Blechpfannen ihr Alter erreicht haben.

    Freundliche Grüße aus Berlin
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  4. #3
    Avatar von THEO
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    Hallo Andreas,

    Zitat Zitat von pumpe Beitrag anzeigen
    Wer kann mir NACHTEILE aus seiner Erfahrung nennen?
    zu Deiner Frage schau Dir erst den Link aus Beitrag#9 und dann mal Beitrag#15 in diesem Thread an: http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=20825
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  5. #4
    Avatar von Dachi
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    Soll das heißen, das ich auch keine Bitumenbahnen auf Flachdächern machen soll, damit, was hoffentlich nicht passiert, die Wehren beim löschen schneller das Dach öffnen können? OSB etc. soll alles nicht mehr verlegt werden?
    Da gibt es Metalleindeckungen auf Traglatten mit Clip-System. Das dann eher?

    Soll jetzt nicht frech klingen und die Wehren machen auch nen wichtigen Job, nur kann man nicht alles bedenken und ausschließen im vornherein. Dann brennt die Hütte halt ab. So schlimm es auch sein mag.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von pumpe Beitrag anzeigen
    Folgendes: Ich plane, dieses Jahr eine Dachneueindeckung von einem Fertighaus mit einer Dachneigung von 15°, daher riet man mir von verschiedenen Seiten von Pfannendächern ab, wegen der geringen Neigung.
    Es sind z.zt. noch Wellasbestplatten aus den 70ern auf dem Dach, die allmählich marode sind, und die ich auch weghaben möchte.
    Hallo Andreas

    15° mit Ziegeln, wasserdichtem Unterdach haben wir bei unserer Schleppgaube. Seit Jahren völlig problemlos.
    Im Brandfall aber ähnlich schlecht zugänglich wie genagelte Metallprofile da vollgeschalt (Rest des Daches auch)
    gruss
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  7. #6
    pumpe
    Gast
    Hallo,

    danke für alle Beiträge !!

    Ich denke, das ich kein Dach bauen lasse, das irgendeine Feuerwehr mal öffnen muss.
    Wenn ich sehe, wie dicht die Aufsparrenisolierung gefertigt ist......eben als ISOLIERUNG. Leicht wird DIE sicher auch nicht zu öffnen sein, auch wenn Pfannen drauf sind die man mehr o. minder schnell abnehmen kann im evtl. Brandfall.
    Einen weiteren pos. Punkt sehe ich in der Sturmsicherheit dieser Dächer. DA greift kein Sturm drunter.
    Was die Beschichtung angeht bin ich mir nicht 100% sicher.

    Dennoch.....bei einer Pfanne bekommt man doch auch nur Garantie auf die Beschichtung der Pfanne.....oder?
    Ich denke gerade an das neueingedeckte Dach unserer Nachbarn. Glasierte Pfannen mit dick Isolierung darunter. Das Dach ist nun 3 Jahre drauf......ich kann auf einer Sichtseite schon 5 Abplatzungen ausmachen . Hätte ich SO nun auch nicht gedacht.......

    Gruss Andreas
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  8. #7
    Avatar von Ryker
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    Zitat Zitat von pumpe Beitrag anzeigen
    Ich denke, das ich kein Dach bauen lasse, das irgendeine Feuerwehr mal öffnen muss.
    Wenn ich sehe, wie dicht die Aufsparrenisolierung gefertigt ist......eben als ISOLIERUNG. Leicht wird DIE sicher auch nicht zu öffnen sein, auch wenn Pfannen drauf sind die man mehr o. minder schnell abnehmen kann im evtl. Brandfall.
    Naja, wenn Feuerwehrleute eine Polystyrolplatte nicht durchbrechen koennen, dann koennen sie vermutlich nichts durchbrechen.


    Einen weiteren pos. Punkt sehe ich in der Sturmsicherheit dieser Dächer. DA greift kein Sturm drunter.
    Das wird der Sturm Dir dann schon erzaehlen
    Ich glaube, Ralf D. hatte schoene Bilder von flugtauglichen Blechdaechern, Volker K. hatte m. E. auch welche.
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  9. #8
    pumpe
    Gast
    @ Ryker....

    Frage : Was ist denn "befestigter" ? Eine eingelegte Pfanne o. eine verschraubte Konstruktion? Wir hatten beim Sturm Wiebke KEINE Loslösungen der Asbestplatten (die geschraubt sind), dagegen waren in der Nachbarschaft einige auf ihren Pfannendächern am rumturnen.....

    Gruss Andreas

    PS: Wer ist Ralf D. ,wer ist Volker K.??
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  10. #9
    Avatar von THEO
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    Zitat Zitat von Dachi Beitrag anzeigen
    Soll das heißen, das ich auch keine Bitumenbahnen auf Flachdächern machen soll, damit, was hoffentlich nicht passiert, die Wehren beim löschen schneller das Dach öffnen können? OSB etc. soll alles nicht mehr verlegt werden?
    Da gibt es Metalleindeckungen auf Traglatten mit Clip-System. Das dann eher?

    Soll jetzt nicht frech klingen und die Wehren machen auch nen wichtigen Job, nur kann man nicht alles bedenken und ausschließen im vornherein. Dann brennt die Hütte halt ab. So schlimm es auch sein mag.
    Hi Dachi,
    nö, heißt es nicht
    Ich geb nur Folgendes zu bedenken:

    Bei Wohnungsbränden entstehen Temperaturen von ca 800° C und die Hitze steigt nach oben.
    Und wenn an der höchsten Stelle des Hauses ein Metallblech ist, dass bei diesen Temperaturen noch nicht in den flüssigen Zustand übergeht, sondern in der Hitze zu glühen beginnt, wird es wegen der Wärmestrahlung kein Mensch schaffen, sich dort zu nähern, gescvhweige denn die Dachhaut zu öffnen, damit der Hitzestau entweichen kann.

    Eine Bitumenbedachung ist dann längst geschmolzen, OSB-Platten verbrannt, so dass die Dachhaut bereits durchlässig ist.

    Na klar haben Metallbleche ihren eigenen optischen Reiz, kommen bei mir aber höchstens in den Backofen Ich wollte damit lediglich dem TE und den werten Mitlesenden einen Denkanstoss geben, mehr nicht.

    btw.: mit einer Eindeckung aus Pfannen oder Bitumen wäre das Haus aus dem Link in meinem vorigen Beitrag nach ner guten Stunde gelöscht.
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  11. #10

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    Warum denn Blechpfannen? Warum keine normalen Blechbahnen?
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  12. #11

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    Ziegeldach

    Regensicheres Unterdach und Dachziegel drauf, fertig.

    Und, wie oft brennen denn Häuser ab ????
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  13. #12
    Avatar von Ryker
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    Zitat Zitat von pumpe Beitrag anzeigen
    Frage : Was ist denn "befestigter" ? Eine eingelegte Pfanne o. eine verschraubte Konstruktion? Wir hatten beim Sturm Wiebke KEINE Loslösungen der Asbestplatten (die geschraubt sind), dagegen waren in der Nachbarschaft einige auf ihren Pfannendächern am rumturnen.....
    Gegenfrage: waren die Pfannendaecher nach den heute gueltigen Fachregeln eingedeckt?
    Die Wellplattenbefestigung duerfte sich nicht erheblich geaendert haben.
    Nebenbei: Kleinformatige Pfannen werden mit besseren Sturmsicherheitswerten angesetzt als grossformatige
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  14. #13

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    Zitat Zitat von THEO Beitrag anzeigen
    Hi Dachi,


    Eine Bitumenbedachung ist dann längst geschmolzen, OSB-Platten verbrannt, so dass die Dachhaut bereits durchlässig ist.

    btw.: mit einer Eindeckung aus Pfannen oder Bitumen wäre das Haus aus dem Link in meinem vorigen Beitrag nach ner guten Stunde gelöscht.
    ....die Logik versteh ich nicht: Metalldächer nehmen nur die entstandene Hitze auf während Bitumen und OSB brennbar sind und zusätzliche Hitze erzeugen...
    Da hab ich meine Zweifel ob das Haus zu retten gewesen wäre....
    Ab einem bestimmten Punkt sollte man (Holz-)Häuser kontrolliert brennen lassen (wenn sonst niemand gefährdet wird)
    gruss
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Hallo Andreas,

    ich habe sehr lange ein solches System verkauft Typ SCANDACH vom Hersteller Planja aus Nordschweden. War sogar selber mal da in der Produktion. Ich hab meist pro Jahr etwa um die 1000 qm verkauft und meistens auch bei den Handwerkern die Einweisung für das System durchgeführt.
    Wir haben uns mittlerweile von dem Produkt getrennt, weil der Importeur von dem wir das Produkt seit einigen Jahren kaufen müssen ne totale Katastrophe ist, und weil der Preis in den letzten zwei Jahren stark gestiegen ist.
    Haupteinsatz für das System war bei mir meistens Amerikanische Fertighäuser welche mit Pappschindeln gedeckt waren.
    Aufgrund der Unterkonstruktion konnten meist aus Gewichtsgründen keine Pfannen aufgebracht werden. Die Neigung ist auch so um 15°.

    Bei den Beschichtungen kann man sagen dass diese im Laufe der Jahre doch mehr oder weniger stark verbleichen. Ich hab mittlerweile einige Dächer gesehen welche über 20 Jahre alt sind. Die meisten davon sehen noch gut aus, es kann jedoch zu Rostflecken auf der Fläche kommen wenn unsauber gearbeitet wird.
    Die Systeme werden meist mit selbst schneidenen Schrauben untereinander verschraubt und mit Bleckknabber geschnitten. Die dabei entstehenden Späne beschädigen die Beschichtung (wenn diese nicht vom Dach geräumt werden)
    Bei dem Scandach System welches von der Traufe zum First verlegt wird, und welches begehbar ist, kam noch ein zweiter Nachteil hinzu. Wenn man auf den verlegten Platten arbeitet tritt man mit den Schuhen in die Späne und kann wieder die Beschichtung zerstören.

    Die oben genannten Argumente bei Brand kann ich nicht nachvollziehen, die wären für mich nicht relevant. Wenn meine „Hütte“ mal so brennt dann nützt auch ein schnelles öffnen der Dachhaut nichts mehr.

    Ich war früher mal ziemlich von dem System überzeugt bin mit etwas Abstand jetzt eher kritisch, und würde bei meinem eigenen Dach wohl eher was anderes wählen.
    Im Moment wohl eher ne Bitumenbahn mit optisch ansprechender Oberfläche, das liegt aber nur daran das die hier hausintern günstig schießen könnte.
    Ich hab hier jede Menge Fotos von realisierten Objekten, bei Interesse send ich Dir gern welche zu. Eventuell kann ich Dir auch zwei Bauherrn nennen mit denen du telefonieren kannst um deren Meinung zu hören, immerhin müssen die das am Besten Beurteilen können.

    Gruß aus Hamburg

    Hubi
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  17. #15
    pumpe
    Gast
    @ Hubi,

    habe Dir eine Email geschickt.

    Gruss Andreas
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