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Solarstrom wird wohl die zukunft sein!!!

Diskutiere Solarstrom wird wohl die zukunft sein!!! im Forum Regenerative Energien auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    Avatar von skydiver75
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    Solarstrom wird wohl die zukunft sein!!!

    Glänzende Aussichten, das liest sich gut! Gerade gelesen!

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,612539,00.html
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  2. Solarstrom wird wohl die zukunft sein!!!

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Ach Leute, soviel Dummheit auf einen Haufen liest man selbst im "Spiegel" selten!
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  4. #3
    Themenstarter
    Avatar von skydiver75
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    Wenn du schon auf alle raufhaust, dann sag bitte auch warum?
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  5. #4

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    Vermutlich, weil das auch nicht die Rettung der Welt bringt, sondern höchstens den Gewinn der Anbieter optimiert.
    Uns flatterte gerade ein Prospektchen ins Haus, bei dem ich die Krätze kriege.

    Kannst ja mal unter www.dach-gold.de nachschauen, die Beispiele sind heftig.
    (Admin: Bitte Link löschen, falls nicht erlaubt)

    Teuer bezahlen dürfen das nämlich wir alle. Ein absolutes Sch...modell!

    Gruß Budenzauber
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  6. #5
    wasweissich
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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Ach Leute, soviel Dummheit auf einen Haufen liest man selbst im "Spiegel" selten!


    solange leute , die kein eigenes dach haben oder keine tausende € die sie in diese zukunft investieren könnten , diese gewinne bezahlen , kann man sich nur an den kopf packen und aua schreien.......

    ist wie bei der KV , wo die ärmeren das system finanzieren , damit die , die haben , es noch besser haben........

    j.p.
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  7. #6

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    Sorry, aber das hielt ich für derart offenkundig...
    Aber gerne hier ne kleine Erläuterung:

    Es fängt schon damit an, daß der Verkaufspreis von handelsüblichem Strommix (welcher zu allem Überfluß ja auch schon einen Anteil für Subventionierung von Solarstrom enthält...) mit dem Einkaufspreis von Solarstrom verglichen wird.

    Dann wird von extrem hohen Steigerungsraten gesprochen, aber nicht erwähnt, auf welch niedrigem Niveau sich das abspielt.
    Einen 1%-igen Anteil kannst Du sehr oft um Hunderte von Prozent im Jahr steigern und er bleibt immer noch unbedeutend!

    Und schließlich wird mit keinem Wort auf die ungelöste Speicherungsfrage eingegangen.
    Oder brauchst Du blos Strom, wenn grad die Sonne scheint? Ich zumindest brauch grad dann am wenigsten...


    Das ganze in reißerischer Aufmachung, daß der unbedarfte Leser meint, es habe irgendein technologischer Durchbruch stattgefunden.
    Stattdessen wird lediglich darauf hingewiesen, daß die Modulhersteller nicht mehr ganz so abzocken können, weil andere Regierungen schlauer waren oder geworden sind (z.B. Spanien).

    Das Ganze würde im Endeffekt lediglich auf Subventionierung chinesischer Arbeitsplätze mit dem Geld deutscher Stromkunden hinauslaufen.
    Das kann ich in keiner Weise unterstützen!
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  8. #7
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    Avatar von skydiver75
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    Egal auf welchen Strompreis bezogen, mir ist schon klar, dass alles eine Wirtschaftlichkeitsrechnung voraussetzt und damit einhergehend die Frage der Rückflussdauer. Zugegeben, da habe ich mir jetzt nicht wirklich die Gedanken drüber gemacht.....Aber wenn die Bundesregierung solch abartige Gedanken realisiert und am Ausstieg aus der Atomenergie festhält, stellt sich die Frage nach Alternativen. Wenn ich mir anschaue, dass jetzt Kohlekraftwerke gebaut werden....na danke (CCS....wers glaubt wird seelig)....Die Kernenergie hat einen Anteil an der Bruttostromerzeugung von 22 % oder 140 TWh. Dieser Ausstieg ist doch absurd, denn dieses Defizit muss gedeckt werden.
    Darüber hinaus soll der Anteil der Erneuerbaren Energien von 14% auf ca. 30 % im Jahr 2020 erhöht werden (im Strombereich). Stellt sich die Frage womit? Wind? Wohl kaum, denn mittlerweile heißt es ja, dass das Landschaftsbild gestört wird, wer will schon ne 120 m hohe Anlage neben seinen Grundstück zu stehen haben....Biomasse - Biogas? Die Potential sind unabstreitbar vorhanden. Problem, ist ja bekanntlich die Grundlast Sicherstellung.

    Was ich sagen möchte, was spricht gegen die Photovoltaik? Langfristig kann man sich vor dieser Technologie nicht verstecken und ich bin mir ziemlich sicher, die Photovoltaik wird im Strombereich mittelfristig bzw. langfristig die führende Rolle übernehmen.... ganz sicher!

    Da verwette ich meine rechte Hand drauf (bin zum Glück Linkshänder!!)
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  9. #8

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    Photovoltaik und Ausstieg aus der Kernenergie ist super, wenn:

    1. BHKWs den Restbedarf decken und vom Netzbetreiber zu steuern sind
    2. Wasch und Spülmaschinen vom Netzbetreiber gesteuert werden

    Ein Problem bleibt: Die Energie kann nicht gespeichert werden, die Kraftwerke, um Spitzen UND Grundlast zu decken werden weiter benötigt. Immerhin können 1 und 2 helfen, die Spitzen zu reduzieren.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von skydiver75 Beitrag anzeigen
    ...ich bin mir ziemlich sicher, die Photovoltaik wird im Strombereich mittelfristig bzw. langfristig die führende Rolle übernehmen.... ganz sicher!
    Das mag sein.
    Aber es wird dann ME weder in Mitteleuropa stattfinden noch auf Basis von Fotovoltaik!

    Darin, daß der Kernernergieausstieg Unfug ist, stimme ich mit Dir überein. Er wird aber wohl auch nicht stattfinden...

    Nennenswerte Steigerung des regenerativen Anteil wird in D selber aber NUR auf Basis von Wind stattfinden KÖNNEN!
    Von den 15% ist der größte Anteil Wasserkraft. Die ist schon immer da (und hatte anfangs praktisch 100% ALLER Stromerzeugung), kann aber nicht mehr nennenswert wachsen. Im Gegenteil fährt man sie seit einigen Jahren zurück - ausgerechnet aus Umweltschutzgründen...
    Solar KANN (mit der heutigen Technologie und in unseren Breiten) einfach keinen nennenswerten Anteil bringen.
    Bleibt also Wind und Biomasse.

    Oder eben die Effizienzsteigerung!
    Und zwar auf Erzeugungs- wie Verteilungs- und Verbrauchsseite.

    Die solar in die Taschen der Geldanleger umgeleiteten Milliarden DORT eingesetzt, könnte man WESENTLICH mehr erreichen.
    Aber was interessieren solche Tatsachen die pseudogrünen Gutmenschen...?
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Oder eben die Effizienzsteigerung!
    Und zwar auf Erzeugungs- wie Verteilungs- und Verbrauchsseite.


    Ich glaube auch, daß gerade im Bereich Effizenzsteigerung noch enormes Potenzial brach liegt. Leider wird in diesen Bereichen nur halbherzig geforscht, denn jeder Fortschritt bei der Effizienz muss hart erarbeitet werden. Da gibt es keine schnellen Erfolge.

    Man sollte sich auch darüber im Klaren sein, daß bessere Effizienz nicht umsonst zu haben ist. Da muß bei vielen Herstellern noch ein Denkprozess gestartet werden. Bisher läuft es immer noch nach dem Schema "es verkauft sich auch so" oder "Preis geht über alles".

    Gruß
    Ralf
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  12. #11
    Avatar von alex2008
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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Von den 15% ist der größte Anteil Wasserkraft. Die ist schon immer da (und hatte anfangs praktisch 100% ALLER Stromerzeugung), kann aber nicht mehr nennenswert wachsen. Im Gegenteil fährt man sie seit einigen Jahren zurück - ausgerechnet aus Umweltschutzgründen...
    ein bischen was kommt an Wasserkraft dazu.
    Kraftwerk Rheinfelden alt: Leistung 26MW Jahresproduktion 185 Mio kWh
    Neues Kraftwerk: Leistung 100MW Jahresproduktion 600 Mio kWh

    http://www.energiedienst.de/site/DE/...kraftwerke.php

    und die ökologisch korrekte EWS in Schönau kauft Wasserkraft in Norwegen ein weil öko, Strom vom Hochrhein isses ja angeblich nicht.

    und zum Thema solarer Strom:
    ich bin ein Fan von Sonnenstrom. Aber Bitteschön solarthermisch erzeugt.
    http://www.schott.com/solar/german/d...da8gc277qu9gj5

    http://www.bine.info/hauptnavigation...werden-praxis/

    und der Spiegel auch mal etwas anderer Meinung:
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...549677,00.html
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  13. #12

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    Ja, das meinte ich: Die Solarthermik wird mittelfristig Bedeutung gewinnen.
    Dann werden wir über die paar Solarzellen auf den deutschen Dächern nur noch müde lächeln...
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  14. #13

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    Blödsinn.

    Bei der Solarthermie gibt es keine Produktivitätssteigerung mehr.

    Solange der Photovoltaik(ja, die mit Strom), eine annähernd ähnliche Entwicklung, vonstatten geht, wie der allg. Computerindustrie, (Steigerung der Ausbeute, Fließbandfertigung etc., Mooresches Gesetz) kommen die Stromkonzerne in argen Nöten, weil zu teuer.

    Wenn die Automobilindustrie ähnlich gezogen hätte, wie die Computerindustrie von 8086 bis zum Pentium 4, würde ein Rollce Rocye 5 Euro kosten und 10.000 km mit einem Tank fahren können.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Solarstrom (Photovoltaic) könnte durchaus einen nennenswerten Beitrag zur weltweiten Stromversorgung bieten, nur:
    - Sie ist im Moment noch viel zu teuer. Interessanterweise weil sie subventioniert wird. Die Modulpreise werden künstlich hoch gehalten.
    - Atomstrom ist zu billig. Wenn man beispielsweise das Thema Endlagerung wirklich realistisch einrechnen würde, müsste Atomstrom deutlich teuerer sein. Das Milliardengrab Asse II zeigt dazu nur die Spitze des Eisbergs an Problemen.

    Das Problem mit der Speicherung von Solarstrom könnte mit einem weltumspannenden Netz aus Solarenergiekraftwerken gelöst werden (Irgendwo scheint immer die Sonne). Zugegeben, das ist heute noch eine Utopie, aber langfristig vermutlich die einzige Lösung einigermaßen nachhaltig Strom zu erzeugen.
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  17. #15
    Avatar von alex2008
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    Zitat Zitat von C. Schwarze Beitrag anzeigen
    Blödsinn.

    Bei der Solarthermie gibt es keine Produktivitätssteigerung mehr.
    Vielleicht keine nennenswerten zuwächse beim Wirkungsgrad aber bei der Nutzung gibts noch einiges.
    Beispielsweise Luftkollektoren für Hallen und andere große Gebäude mit hohem Lüftungsbedarf.
    Guckt man in Google Maps in Freiburg auf die Dächer in der Killianstr. die große Kollektorlandschaft auf dem Dach des Unigebäudes ist eine Luftkollektoranlage.

    Solaranlagen kann man durchaus auch zur Kühlung verwenden.

    Alles wesentlich größere Potentiale

    Zur solarthermischen Stromerzeugung ist in den erwähnten Links genügend Information vorhanden.

    Solange der Photovoltaik(ja, die mit Strom), eine annähernd ähnliche Entwicklung, vonstatten geht, wie der allg. Computerindustrie, (Steigerung der Ausbeute, Fließbandfertigung etc., Mooresches Gesetz) kommen die Stromkonzerne in argen Nöten, weil zu teuer.
    Ja Wo ist die Steigerung der Effizienz? Billiger wurde es. Im Vergleich zur restlichen Halbleiterindustrie sind die Leistungszuwächse hingegen bescheiden.

    Wenn die Automobilindustrie ähnlich gezogen hätte, wie die Computerindustrie von 8086 bis zum Pentium 4, würde ein Rollce Rocye 5 Euro kosten und 10.000 km mit einem Tank fahren können.
    Autos wurden sicherer, langlebiger und etwas verbrauchsfreundlicher. Dass mit dem Verbrauch will die Computerindustrie jetzt wieder hinbiegen, diesbezüglich bewegt man sich wieder dahin wo man vor über 10 Jahren schon mal war.
    Geändert von alex2008 (14.03.2009 um 21:30 Uhr) Grund: Fehler verbessert
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