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  1. #1

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    Massive Garage

    Hallo Experten!

    Habe hier eine Frage zu unserem Neubau.

    Und zwar haben wir die Baugenehmigung für unseren Neubau bereits (Freistellungsverfahren in NRW). In diesem wurde durch unsere Hausbaufirma die Antragsplanung für die Garage übernommen.

    Ursprünglich geplant wurde die Garage als Fertiggarage mit 2 cm "Luft", um die Baukörper zu trennen. Doch im Nachhinein wollen wir die Garage mauern (lassen).
    Der Statiker, der uns die Garagenpläne erstellt hat, hat allerdings nun so die Pläne erstellt, dass an dem Teil der Garage, an dem sich Haus und Garage "berühren", die äußere Wand des Hauses (=Klinker, ersetzt an dieser Stelle wahrscheinlich durch Kalk-Sandstein) als tragende Mauer verwendet wird.
    Dadurch wird natürlich die Innenbreite der Garage größer, da die Außenbreite bereits aufgrund des Bauantrags (inkl. Lageplan) feststehen. Nur sind dadurch natürlich die Baukörper miteinander verbunden, wenn die Deckenplatte der Garage sich teilweise auf eine Mauer des Hauses stützt und auf ihr dann der Klinker des Hauses weiter fortgeführt wird.

    Unabhängig davon, ob die Hausbaufirma das überhaupt so machen will (Thema: Gewährleistung der Fassade, Einhaltung KfW-60-Standard; wird in der nächsten Woche geklärt) stellt sich nun die Frage, was denn grundsätzlich besser ist.
    Der eine rät, unbedingt die Baukörper baulich zu trennen, der andere sagt, es wäre Standard, dass man eine gemauerte Garage mit dem Gebäude so verbindet.

    Was sagt ihr hierzu?

    Zudem stellt sich dann noch die Frage, falls wir die Baukörper dann doch trennen (müssen), ob man die Statikberechnungen trotzdem nutzen kann (obwohl sie dann ja nicht mehr zu 100% der tatsächlichen Errichtung entsprechen würden); oder ob diese geändert werden müssen.


    Vielen Dank im Voraus!
    Robin
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  2. Massive Garage

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Die Sache ist zweischneidig. Ohne getrennten Baukörper hast du vermutlich ein Schallschutzproblem, da sich der Lärm des Garagentores über deine Außenwand ins Hausinnere überträgt. Ob es dich stört, hängt von deinen Nutzungsgewohnheiten ab. Bei und ist es so, dass je Grundstück nur eine einmalige Einfahrtsbreite von 4 m erlaubt ist, also im hinteren Teil die Garage und davor der Stellplatz liegen muss. Daraus ergibt sich, dass der, der später geht und früher kommt (hier die Frau wg. Halbtagsjob) die Garage besetzt. Auf Grund der Arbeitszeiten wird bei uns daher weder unsittlich früh noch spät das Garagentor benutzt. Daher war uns der Platzgewinn in der Garage wichtiger als der Schallschutz.
    Ein weiteres Problem könnte der Brandschutz sein. Ist eine Wand mit Wärmedämmung in der Garage erlaubt? Gibt es eine dafür zulässige Wärmedämmung (evtl. für spätere Aufrüstung) ?
    Das Weglassen der baulichen Entkopplung sollte daher gut überlegt sein.
    Ach so, die Statik muss natürlich angepasst werden.
    Viel Spaß beim entscheiden.
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