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Stützmauer (unbeheizte "erd"berührende Wand) richtig verputzen ?

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  1. #1

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    Stützmauer (unbeheizte "erd"berührende Wand) richtig verputzen ?

    Zum Thema Putzen von Außenmauern habe ich einige Hinweise gefunden, aber diese beziehen sich immer auf Wärmedämmfassaden, d.h. beheizte Mauern mit Dämmung.

    In meinem Fall handelt es sich jedoch um eine kleine Stützmauer, die ca. 50 cm auf einer Seite Erdkontakt hat. Gemauert wird sie aus Schalbetonsteinen, bewehrt und wird mit Beton verfüllt. Die Statik ist kein Problem, aber ich suche nach einer Lösung damit der Putz möglichst lange oben bleibt.

    Folgende Punkte sind bei der Ausführung soweit ich verstanden habe zu beachten:
    - Auf Höhe des Erdniveaus auf der niederen Seite wird zwischen Mauer und Fundament eine Schicht Bitumen gelegt, damit keine Feuchtigkeit von unten aufsteigen kann,
    - auf der Seite wo die Mauer Erdkontakt hat, wird sie mit Bitumen angestrichen und zusätzlich zwischen Erdreich und Mauer eine Noppenbahn gelegt.
    - dann wird verspachtelt, um eine glatte Oberfläche zu erreichen
    - und mit 2mm Reibputz drüber damit der Putz genauso aussieht wie bei der Wärmedämmfassade am Haus.

    Folgende Fragen ergeben sich dabei:
    - Welcher Reib-Putz ist optimal (bezüglich Langlebigkeit) ?
    - Ist "normaler" Klebespachtel gut als Untergrund für den Reibputz geeignet oder gibt es was Besseres als Untergrund (benötigt man z.B. Haftvermittler etc.) ?
    - Wie macht man den Übergang zwischen Bitumen/Noppenbahn und Putz ? Ich gehe mal davon aus, dass auf den Bitumen direkt kein Putz etc. hält...

    Wie erreicht man einen möglichst langleben Putz trotz Feuchtigkeit ?

    Danke im Voraus !
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  2. Stützmauer (unbeheizte "erd"berührende Wand) richtig verputzen ?

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  3. #2

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    Was für eine Oberfläche haben die Steine? Eher rauh oder glatt? Wenn rauh und saugfähig mit Kalkzement(-leicht)unterputz und Reibeputz mineralisch, wenn glatt mit einer Armierungslage (Armierungskleber + evtl. Gewebe/nicht wirklich notwendig) falls ein Augleich des Untergrundes nötig ist.

    Horizontalsperre auf Höhe Erdreich, Putz NICHT darüber führen, dann mit Dichtschlämme oder Schwarzanstrich und einer Noppenbahn schützen. Horizontale & vertikale Abdichtung müssen "ineinander greifen".

    Wie erreicht man einen möglichst langleben Putz trotz Feuchtigkeit ?
    Sollte dann ja keine mehr auftreten. Mauer von oben abdecken, um ein herablaufen von Regenwasser zu verhindern.

    Hoffe ich habe das richtig verstanden.
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  4. #3
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    Danke für die Antwort.

    Die Oberfläche wird rauh (es sind billige Betonschalsteine ohne Sichtbetonoberfläche), uneben (2 - 5mm) und sollte auch saugfähig sein.
    Mit klebespachtel hab ich schon gearbeitet und daher dachte ich an den.
    Ist der Kalkzementputz als Untergrund für den Reibputz besser als der "Klebespachtel" (Armierungskleber) ?

    Ich nehme an "ineinander greifen" bedeutet es darf keine "Lücke" zwischen der horizontalen und vertikalen Abdichtung geben.
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  5. #4

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    "Klebespachtel" = Armierungskleber haftet besser auf glatten Untergründen, ist aber auch teurer als KZM. Hat keinerlei Vorteile auf KZM-geeignetem Untergrund, und wird bei den Unebenheiten richtig teuer. Als Untergrund für Reibeputz tun sich beide Materialien nichts.
    Ich nehme an "ineinander greifen" bedeutet es darf keine "Lücke" zwischen der horizontalen und vertikalen Abdichtung geben
    genau, habe auch nochmal ein Bild angehängt, dass die Lage der Abdichtungen bildlich beschreibt:
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