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  1. #1

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    Schimmel hinter Vorwandsystem

    Hallo zusammen,
    ich bin bei der Planung meines Bades im Bungalow, der nur im Sommer genutzt wird (Wasser wird im Winter abgelassen).

    Das alte Bad wurde vom Vorbesitzer im Jahre 2005 teilerneuert, aufgrund der Begehbarkeit von außen habe ich es komplett (inkl. Wände) rausgerissen. Und da sind mir folgende Schwachstellen aufgefallen:

    - Schimmel hinter Vorwandsystem (Rigipsplatten nass!, alter: 3 Jahre!)
    - Durchlauferhitzer (20 Jahre) zeigt Korrosion an der Kupferspirale (als einzigstes Teil nicht nachbestellbar)
    - Stahl-Duschwanne zeigt Korrosion am Ablauf

    Die neuen Leitungen möchte ich aus Verbundrohr gestalten (alternativ auch Edelstahl). Da ich das Verbundrohr nicht unter Putz verlegen will, benötige ich ein Vorwandsystem, dass auch gleich die Abflussleitungen verdecken könnte. Zudem würde ich mir das Verputzen der Wände sparen. Stellt sich die Frage: wie gestalte ich so eine Vorwand?

    Ich gehe davon aus, dass das Wasser durch Kondensation an der kalten und ungedämmten Stahlrohrleitung entstand (das Brunnenwasser ist sehr kalt!). Ein Verbundrohrhersteller sugeriert, dass mithilfe der Schutzhülle die Bildung von Schwitzwasser ausgeschlossen ist (Quelle: http://www.sanitop-wingenroth.de/tab...oflex_12_s.pdf

    Ich hätte vermutet, dass nur eine Schaumstoffdämmung das Kondenswasser verhindert. Hat hier jemand Erfahrungen (welche Dämmung)?
    Kann man ein Vorwandsystem effektiv und elegant be- und entlüften?
    Nehme ich Gipskartonplatten oder lieber Holzspanplatten (hinsichtlich Kapilarwirkung)?
    Generell noch die Frage: gibt es Schaumstoffplatten, die ich raumseitig befliesen und wandseitig hinsichtlich Rohre aussparen kann?

    Wäre für ein Paar Tipps (Erfahrungen oder Literatur) echt dankbar!

    Viele Grüße,
    der Gartennachbar.
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  2. Schimmel hinter Vorwandsystem

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  3. #2

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    Nehme ich Gipskartonplatten oder lieber Holzspanplatten
    ich würde keine von beiden nehmen, sondern Zementgebundene Platten, vorher muss natürlich das Dämmproblem, der Rohre sowie der Aussenwand, gelöst werden....


    Gipser
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  4. #3

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    Zweitfrage: Ja, sowas gibt es (z.B. "WEDI-Platten").
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  5. #4

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    Erstmal klären, wo die Feuchte HERKAM, die da kondensiert ist.
    Das bissel, was beim Bauen eingeschlossen wird, ist lächerlich.
    In der Regel ist sowas auf Luftundichten oder fehlende/mangelhafte Aussen- oder Bodenabdichtung zurückzuführen.
    Und dagegen hilft nur sanieren!!
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  6. #5
    Themenstarter

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    Hallo zusammen,
    vielen Dank ersteinmal!

    @Gipser: meinst du zementgebundene Holzplatten? und muss ich meine Außenwand wirklich dämmen? Alle aussenwände waren äußerst trocken, nur die Vorwand (1x1 Meter) war durchnäßt.

    @Julius: guter Tipp, danke! Die Homepage des Herstellers gibt jedoch nicht viel preis, da die pdf nicht verfügbar ist. Weist du was die etwa kosten?

    @Ralf: Sanieren tue ich doch gerade. Für eine professionelle Fehleranalyse ist es jedoch zu spät, das Bad gin schon durch die Mühle. Mit meinen Fragen will ich alte Fehler ausschließen. Abdichtungen, Außenputz, Mauerwerk alles i.O. Da die Kaltwasserleitung nicht gedämmt war muss es hier Kondensat gegeben haben.

    Die Frage ist nun, wie dichte ich neue Rohre perfekt ab? Reichen die schwarzen Schutzbezüge aus Plastik (siehe link oben)? Welche Dämmung ist geeignet?

    Grüße, gartenfreund.
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  7. #6

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    meinst du zementgebundene Holzplatten?
    nein, sondern das Aquapaneel von Knauf..


    Gipser
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