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  1. #1

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    Tipps u. Hinweise zur Kanalsarnierung gesucht

    Hallo,

    ich mußte wegen Undichtigkeit meinen Kanal Prüfen lassen. Hierbei wurde festgestellt das Wurzeln in dem Kanal eingedrungen sind. Zusätzlich wurde aber bemängelt das das Einlaufrohr und Auslaufrohr in meinem Ausenschacht nicht richtig montiert wurde. D.h. es ist undicht und das Wasser fließt unter dem Rohr zurück. Habe mal Fotos angehängt wo man das sehen kann.
    Dieses abzudichten wäre angeblich sehr aufwendig, was ich nicht so richtig glauben kann. Es müßte doch irgendein Dichtungsmaterial geben was man da zwischen verfüllen kann.

    Kann mir jamand dazu ein paar Tipps geben


    Zusätzlich ist mir noch aufgefallen, das in meine Revisionsschacht im Keller Wasser steht, welches nachläuft wenn ich es entferne. Kann das Grundwasser sein und kann man dagegen was machen.

    Vielen Dank im voraus für alle Ratschläge.

    MFG
    Peter
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  2. Tipps u. Hinweise zur Kanalsarnierung gesucht

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von meisterLars
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    Ein geeignetes Dichtungsmaterial gibt es meines Wissens nicht. Sieht mir fast so aus, als ob da ein Schachtunterteil mit Fertiggerinne aber ohne Lippendichtung oder aber mit Dichtung für Steinzeug-Rohre verbaut wurde. Dass das dann mit einem KG-Rohr nicht dicht wird, ist wenig verwunderlich.
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  4. #3

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    ........ich meine es gibt dichtstoffe, die selbst gegen abwasser resistent sind, aber muß du mal googeln z.b. bei fa. pci oder schomburg.
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  5. #4
    Avatar von alex2008
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    ich glaub weniger an einen Fertigschacht.

    Das PVC könnte ein Bogen sein und der Schacht ein Ortbetonschacht. Gerinne eine Halbschale.

    Dichtungsmittel kenne ich auch keines und wenn dürfte es schwierig sein ein solches ordentlich in die Schadensstellen einzubringen.

    Am einfachsten dürfte es sein das Gerinne rauszureißen das Anschlussstück genügend freizustemmen um ein Schachtfutter aufzubringen. Dann einputzen und Gerinne neu machen.

    Zeitaufwand ca. 2-3 Tage
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  6. #5
    Bauexpertenforum
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    sieht alles nicht so gut aus, ich würde auch nur mutmaßen können, wie der Schacht und die Anschlüsse aufgebaut sind. Aber das sollte lieber der Fragesteller selbst erläutern.
    Auch für mich sieht es so aus, als ob alex auf dem richtigen Weg ist. Aber ein paar Fragen habe ich:
    • welcher Schacht? Fertigteilschacht oder wie erstellt?
    • KG-Rohr wie in Schacht eingebunden?

    sollte KG-Rohr nur eingemörtelt sein: da gibt es keinen wirklich geeigneten Dichtstoff.

    Zum Revisionsschacht: ja, kann Grundwasser sein. Oder auch was anderes. Also keine Ferndiagnose möglich. Wie fängt man an? : klären wie tief das GW ansteht.
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  7. #6
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    Hallo,

    vielen Dank für dei Infos.

    welcher Schacht? Fertigteilschacht oder wie erstellt?
    der Schacht wurde vor 20 Jahren erstellt und besteht aus einzelnen Ringen die aufeinander gesetzt wurden

    KG-Rohr wie in Schacht eingebunden?
    verstehe die Frage leider nicht genau, bin leider nicht vom Fach

    Zum Revisionsschacht: ja, kann Grundwasser sein. Oder auch was anderes. Also keine Ferndiagnose möglich. Wie fängt man an? : klären wie tief das GW ansteht.
    wo kann man das erfragen, müßte wahrscheinlich die Gemeinde wissen, oder?

    MFG

    Peter
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  8. #7
    Avatar von ISYBAU
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    Also die Rohreinbindungen sehen schon undicht aus - in einem Fall ist ja bereits Wurzeleinwuchs erkennbar, im anderen Fall ist offensichtlich ein Kunststoffrohr einfach in den Schacht eingeschoben worden.

    Ob es sich um Grundwasser handelt kann man prüfen, indem man das Wasser aus dem Revisionschacht entfernt und beobachtet wie schnell und von woher es nachläuft.

    Eine dauerhafte Abdichtung mit irgendeinem Dichtmaterial ist bei den wurzeln NICHT möglich und bei der hinterläüfigkeit zwischen PVC und STZ nur problematisch möglich.

    Einfache Möglichkeiten gibt es schon - aber die bewegen sich im Bereich handwerkliches tricksen ohne Gewährleistung.

    Vor einer Sanierung sollte man aber den gesamten Zustand kennen - auch den der ab- und zuführenden Leitungen. Möglicherweise ist die dann die Erneuerung die wirtschaftlichste Lösung.
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  9. #8
    Avatar von ISYBAU
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    Die einfachste Möglichkeit besteht darin, die undichten Bereiche aufzustemmen (und von organischen fremdstoffen zu säubern) und dann mit einem polymermodifizierten Reparaturmörtel oder Epoxidharz wieder "aufzubauen". Das letztere aber nur von einem Fachbetrieb! Epoxidharz ist nichts für ungeübte Haushandwerker. Das vorherige Verpressen von vorzugsweise PU kann auch abhilfe schaffen.

    Aber wie gesagt! An den gezeigten Stellen ist das eher ein Basteln/Probieren als ein fachgerechtes und zuverlässiges Sanieren. Und ob das dann günstiger ist als die Erneuerung ... ?
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  10. #9
    Themenstarter

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    Au man, das hört sich aber alles nicht preiswert an.

    Ob es sich um Grundwasser handelt kann man prüfen, indem man das Wasser aus dem Revisionschacht entfernt und beobachtet wie schnell und von woher es nachläuft.
    Als das Wasser riecht nicht. Wenn ich es versuche abzuschöpfen läuft es sofort nach, kann leider nicht so schnell schöpfen um genau zu erkennen von wo es nachläuft. Wenn ich auf den Grund fühle scheiin es auch so zu sein, dass dort kein richtiger Boden drin ist, dachte immer das wären geschlossenen Teile.

    Vor einer Sanierung sollte man aber den gesamten Zustand kennen - auch den der ab- und zuführenden Leitungen. Möglicherweise ist die dann die Erneuerung die wirtschaftlichste Lösung.
    Ist damit der komplette Austausch des Schachtes gemeint, das würde ja ein Vermögen kosten.

    MFG
    Peter
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  11. #10
    Avatar von ISYBAU
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    Zum nicht abschöpfbaren Wasser: Es deutet klar auf Grundwasser hin.

    Nein, nicht der Schacht ist gemeint sondern die Abwasserleitung.
    Was nutzt ein neuer Schacht, wenn die Rohrleitung undicht bzw. schadhaft ist.

    Zum Vergleich: Bevor man die gesprungene Frontscheibe seiens Autos repariert sollte man auch den Rahmen prüfen lassen. Und wenn dann noch der Motor nen Kolbenfresser hat wird man kaum noch nur die Scheibe reparieren lassen.
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11
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    Zitat Zitat von ISYBAU Beitrag anzeigen
    Nein, nicht der Schacht ist gemeint sondern die Abwasserleitung.
    Hallo Robert,
    also ich glaube, es läuft (bei Ansprüchen auf Dauerhaftigkeit und Dichtheit) mindestens auf die Erneuerung des Schachtes und der Rohranschlüsse, und im ungünstigen Fall auch auf die Erneuerung der Rohrleitung hinaus. Dazu gibt es ja derzeit noch keine Aussagen.
    Rissverpressung/Verspachtelung mit harzgebundenen Systemen ist meines Erachtens auch bei Ausführung durch den Fachmann hier nur eine gebastelte Lösung mit fraglicher Haltbarkeit/Dichtheit. Würde ich nur in Erwägung ziehen, wenn Aufgraben wg. Örtlichkeit zu aufwändig.
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  14. #12
    Avatar von ISYBAU
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    Hallo Manfred, da gebe ich Dir uneingeschränkt recht.

    Nicht alles was technisch möglich ist, ist auch wirtschaftlich - besonders wenn der Erfolg und die Dauerhaftigkeit ein Glücksspiel sind.
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