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Wasserleitung im Haus mit PE-Rohr oder ******/Wavin ?

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  1. #1

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    Wasserleitung im Haus mit PE-Rohr oder ******/Wavin ?

    Hallo zusammen,
    ich habe vor, eine zusätzliche Wasserleitung vom Hauptverteiler in den Garten zur Gartenbewässerung verlegen zu lassen.

    Nun bin ich am überlegen, ob ich ein MLC Rohr (****** oder Wavin) verwenden soll, oder ob auch ein PE Rohr mit den Verschraubungen ausreicht.

    Ich habe 2 Angebote vorliegen. Und der eine verwendet ******, der andere PE-Rohr.

    Wie ist denn da die Meinung der Fachleute ?

    Danke
    Sven
    Geändert von firefox_i (31.03.2009 um 08:19 Uhr) Grund: Tippfehler
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  2. Wasserleitung im Haus mit PE-Rohr oder ******/Wavin ?

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  3. #2

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    Beides ist möglich. Ich wüßte jetzt keinen Grund der für/gegen eines der o.g. Systeme sprechen würde. Es versteht sich von selbst, daß nur DVGW zertifizierte Ware verwendet werden sollte.

    Ich schätze mal, daß jeder seine "Hausmarke" angeboten hat.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo Ralf,
    danke für die Antwort.

    Ich hab eben parallel mal mit dem Installateur der PE-Rohr Variante telefoniert.

    Er hat folgende Gründe für PE angeführt :
    - kostengünstiger
    - einfacher zu verlegen, da er in einem Stück vom Verteiler zum dem Punkt gehen kann an dem er durch die Außenwand geht


    Er hat auch gesagt, dass er auf jeden Fall die DVGW-zertifizierten Teile verwendet.

    Wobei er mir aber nicht sagen konnte, warum ab der Durchführung durch die Außenwand auch das nicht zertifizierte Material zum Einsatz kommen darf (also quasi zwischen Zapfstelle und Wassersteckdose).
    Er meinte nur, dass selbst fest angeschlossene Bewässerungssysteme (so Rasensprenger und Zeuch) ab der Außenwand mit den kostengünstigeren Nicht-DVGW-Rohren geamacht werden dürfen.


    Meine Bedenken, dass die Verschraubungen anfangen könnten undicht zu werden konnte er allerdings nicht komplett ausräumen...das muss ich zugeben...

    Ist halt ein Preisunterschied von knapp 200 Euro.
    Bin jetzt etwas unschlüssig.


    Sven
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  5. #4

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    Zitat Zitat von firefox_i Beitrag anzeigen
    Hallo Ralf,
    danke für die Antwort.

    Ich hab eben parallel mal mit dem Installateur der PE-Rohr Variante telefoniert.

    Er hat folgende Gründe für PE angeführt :
    - kostengünstiger
    - einfacher zu verlegen, da er in einem Stück vom Verteiler zum dem Punkt gehen kann an dem er durch die Außenwand geht
    Habe ich auch vermutet.

    Zitat Zitat von firefox_i Beitrag anzeigen
    Wobei er mir aber nicht sagen konnte, warum ab der Durchführung durch die Außenwand auch das nicht zertifizierte Material zum Einsatz kommen darf (also quasi zwischen Zapfstelle und Wassersteckdose).
    TWVo ist nicht gerade meine Stärke, müßte ich jetzt auch nachlesen. Vielleicht kann der Achim das klären. Ich vermute, daß die Anforderungen "bis Zapfstelle" gelten. Dort sit der Abgabepunkt.

    Zitat Zitat von firefox_i Beitrag anzeigen
    Meine Bedenken, dass die Verschraubungen anfangen könnten undicht zu werden konnte er allerdings nicht komplett ausräumen...das muss ich zugeben...
    Genau betrachtet kann jede Verbindungsstelle (auch das Rohr selbst) undicht werden. Bei den Verschraubungen sind mir persönlich bisher keine Probleme bekannt, zumindest wenn diese fachgerecht eingesetzt werden. Ich kenne jedoch nicht alle Systeme die am Markt sind.

    Bisher habe ich 2 Systeme (Verbundrohre) getestet. Bei beiden waren die Schraubverbindungen kein Problem. Schwachstelle war immer die Verbindung zu anderen Rohrsystemen, insbesondere auf Cu Rohr (Klemmverbindung). Die Herstellerspezifikationen wurden aber mehr als übererfüllt.

    Ein System ist bei meinem Bruder seit gut 4 Jahren im Einsatz (TW und Heizung), bisher keine Schwierigkeiten.

    Man sollte sich aber strikt an die Herstellervorgaben halten. Die Montage-/Verarbeitungshinweise haben schon ihre Berechtigung.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5
    Avatar von OldBo
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    Moin Ralf,

    ab der Stelle, wo eine Systemtrennung durch eine geeignete Armatur vorhanden ist, gelten dann nicht mehr die TW-Vorschriften. Auch sollte die Zuleitung vom Trinkwasserrohr zur Trennarmatur nicht zu lang sein. Stagnationswasser. Aber eigentlich ist hier alles beschrieben.

    Gruß

    Bruno
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  7. #6
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    Lass dir mal die Zulassung des Verbundrohres für Erdverlegung zeigen.
    (Ich kenne kein Fabrikat das eine hätte - aber - ich lass mich gerne eines besseren belehren.)

    Alles was in einer Wasserinstallation eingesetzt wird hat dafür geeignet zu sein (also stellt sich die Frage der Zertifikation überhaupt nicht !, sie hat da zu sein in Trinkwassersystemen ... fertig ).

    Wanddurchführungen sind für alle zugelassenen Systeme problemlos herstellbar ... könnte nur sein dir gefallen die Kosten nicht.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  8. #7
    Avatar von OldBo
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    Hier etwas zur Außenzapfstelle

    Gruß

    Bruno
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8

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    Zitat Zitat von OldBo Beitrag anzeigen
    Moin Ralf,

    ab der Stelle, wo eine Systemtrennung durch eine geeignete Armatur vorhanden ist, gelten dann nicht mehr die TW-Vorschriften.
    Hallo Bruno,
    Danke für die Info.

    An die Systemtrennung hatte ich zwar auch gedacht, aber der Kommentar:

    dass selbst fest angeschlossene Bewässerungssysteme (so Rasensprenger und Zeuch) ab der Außenwand mit den kostengünstigeren Nicht-DVGW-Rohren geamacht werden dürfen.
    hat mich etwas verwirrt.

    Gruß
    Ralf
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  11. #9
    Themenstarter

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    Hallo Achim,
    ich hab dazwischen geschrieben.

    Zitat Zitat von Achim Kaiser Beitrag anzeigen
    Lass dir mal die Zulassung des Verbundrohres für Erdverlegung zeigen.
    Okay kleines Detail noch :
    - Eine Außenzapfstelle ist an der Außenwand des Kellergeschosses und der steht aufgrund Hanglage frei.
    - Die andere Außenzapfstelle ist ein Bodentank und den Bodentank wollen beide Installateure über PE-Rohr (TW-zugelassen) anfahren.

    Somit braucht das Verbundrohr beim "Verbuindrohr-Angebot" doch auch nicht zugelassen für Erdverlegung sein oder ?

    Zitat Zitat von Achim Kaiser Beitrag anzeigen
    Alles was in einer Wasserinstallation eingesetzt wird hat dafür geeignet zu sein (also stellt sich die Frage der Zertifikation überhaupt nicht !, sie hat da zu sein in Trinkwassersystemen ... fertig ).
    Öhm das vertseh ich jetzt nicht was damit sagen willst.....ehrlich gesagt.


    Vom Grundtenor her scheint es doch so zu sein, dass sich sowohl PE-HD-Rohr mit Schraubfittings (beides TW zugelassen) als auch das Verbundrohr (Wavin o.ä. mit Übergang auf TW zugelassenes PE-HD-Rohr im erdgedeckten Bereich)
    dafür zu eigenen um vom Hauptverteiler im Technikraum 2 Außenzapfstellen zu versorgen oder hab ich das mißverstanden ?

    Sven
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