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Komplette Finanzberatung

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  1. #1

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    Komplette Finanzberatung

    Hallo,
    wir wollen einen Haus kaufen (Bauträger) und beschäftigen uns mit der Finanzierungsfrage. Das Grundwissen was die Thematik anbelangt ist bei uns vorhanden. Aber nun stehen wir vor der Frage wie wir vorgehen:
    Option A) Anfrage bei mehreren Banken und vergleichen anschließend
    Option B) Wir wenden uns an einen (uns von früheren Finanzfragen grob bekannten und glaubwürdig erscheinenden) Finanzberater. Dieser würde das Thema bearbeiten. Er hat uns aber gesagt, wenn er das macht und wir nicht über ihn abschliessen sollten, dann würde er auf ein Honorar bestehen (kann ich irgendwo verstehen).

    Wo bekomme ich die beste, sinnvollste Beratung, die gleichzeitig auch Förderthemen (KFW) einschliesst? Machen das Banken oder muss ich das selber bearbeiten?

    Grüße,
    Peter Toller
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  2. Komplette Finanzberatung

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von sk8goat
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    Was ist den das für ein Scherzkeks?
    Entweder Abschluss oder Beratungshonorar? Das halte ich für Abzocke.

    Es gibt Honorarberater, die verkaufen dir aber nichts. Die kennen den ganzen Markt und nennen dir die optimalste Finanzierung inkl. aller öffentlichen Fördermittel.

    Und es gibt Verkäufer, die verkaufen dir etwas und dafür bekommen sie Provision vom Anbieter.

    Und dann gibt es immer wieder Leute die es auf die sehr dreiste Art wie dein Bekannter probieren.
    Wenn er befürchtet, dass ihr woanders einen Abschluss macht, dann ist er ja von seinen Fähigkeiten nicht sehr überzeugt.

    KFW machen alle Banken, die meisten allerdings nur sehr ungerne, weil sie daran so wenig verdienen.
    Außerdem gibt es noch Förderungen vom Land Bayern und von der Stadt München.
    Von der Stadt München müsste es auch eine Beratungsstelle geben, das würde ich mal als erste Anlaufstelle wählen.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von sk8goat Beitrag anzeigen
    KFW machen alle Banken, die meisten allerdings nur sehr ungerne, weil sie daran so wenig verdienen.
    Falsch. Das war einmal. In Zeiten immer mehr abschmelzender Margen wird gerade wieder KFW interessant, denn dort ist die Provision fix.
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  5. #4

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    Am besten Du gehts zu einer örtlichen Bank und lässt Dich dort beraten.
    Nach meiner Erfahrung bekommst Du da eine bessere Beratung als bei nem Finanzberater (-vermittler).

    Auch verkaufen diese Banken Deinen Kredit im Regelfall nicht, was bei Direkt- und Großbanken üblich ist (bzw. war, weil ihnen momentan keiner das Zeug abkauft )

    Und wie Rainer schon schrieb: KfW ist Standard heutzutage.
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  6. #5

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    So einen Berater würde ich ganz schnell vor der Tür setzen.
    Ich kann dir von unserer Erfahrung erzählen. Wir sind keine Kunden von der Sparkasse und/oder Volksbank und trotzdem wurden wir bei den beiden Banken (schon im ersten Gespräch) sehr gut beraten. Man hat uns alle Finanzierungsmöglichkeiten aufgezeigt und die Fördermitteln der KfW wurden uns auch ausführlich dargestellt. Also, einfach Termin bei den ortlichen Banken ausmachen, Zeit nehmen und du wirst sehen, auch ohne einen "Möchte-gern-Finanzberater" geht es.
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  7. #6
    Avatar von sk8goat
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    @Reiner:
    abschmelzende Margen? Hab ich da was verpasst?
    Der Leitzins liegt bei 1,5% und BauFi mit 10J. Zinsfestschreibung liegt beim 2,5-3fachen davon. Und auch die Pfandbriefrendite liegt bei 4,33%(Tageseinstände für 10 Jahre Restlaufzeit ). Ich kann mich nicht daran erinnern, dass die Banken in den letzten 10 Jahren so eine Riesenmarge hatten.

    Vor 1-2 Jahren waren die KFW-Kredite oft teurer als die normalen Bankkredite, heute sind sie oft günstiger. Daher fällt es den Beratern heute wieder leicht auch mal was von der KFW zu verkaufen. Forciert wird das aber von den Banken nicht.
    Und was die Bankberater fast gar nie können sind die Landesförderprogramme und die städtischen Förderungen. Denn die zahlen überhaupt keine Provision an die Banken/Berater und Vermittler.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von sk8goat Beitrag anzeigen
    Und was die Bankberater fast gar nie können sind die Landesförderprogramme und die städtischen Förderungen. Denn die zahlen überhaupt keine Provision an die Banken/Berater und Vermittler.
    Da muss ich dich (fast) widersprechen. Uns wurden ALLE Förderungen vorgestellt. Aber vllt. ist es nur eine Ausnahme.
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  9. #8
    Avatar von sk8goat
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    Da muss ich dich rechtgeben. Ausnahmen bestätigen die Regel.
    Bei manchen Beratern gehört es einfach zum guten Service, dass man auch zu Förderprogrammen berät an denen man nichts verdient. Auch wenn es nicht direkt dem 'Broterwerb' dient.
    Bei Regionalbanken bekommt man normalerweise nur hausinterne Produkte.
    Eine wirklich unabhängige Beratung gibt es nur beim Honorarberater. Denn es gibt auch Baufinanzierer die nicht mit Vertrieben zusammenarbeiten, sondern nur mit eigenen Mitarbeitern.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von derF Beitrag anzeigen
    Am besten Du gehts zu einer örtlichen Bank und lässt Dich dort beraten.
    Nach meiner Erfahrung bekommst Du da eine bessere Beratung als bei nem Finanzberater (-vermittler).

    Auch verkaufen diese Banken Deinen Kredit im Regelfall nicht, was bei Direkt- und Großbanken üblich ist (bzw. war, weil ihnen momentan keiner das Zeug abkauft )
    Genau das will ich meinem Lebensgefährten auch immer sagen. Aber ich hab dafür nur ein Bauchgefühl und keine Begründung.
    Also: was ist daran schlecht, wenn sie es verkaufen? Was kann dann passieren, was bei der örtlichen Bank nicht passiert?
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  11. #10

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    Zitat Zitat von sk8goat Beitrag anzeigen
    Der Leitzins liegt bei 1,5% und BauFi mit 10J. Zinsfestschreibung liegt beim 2,5-3fachen davon. Und auch die Pfandbriefrendite liegt bei 4,33%(Tageseinstände für 10 Jahre Restlaufzeit ). Ich kann mich nicht daran erinnern, dass die Banken in den letzten 10 Jahren so eine Riesenmarge hatten.
    Du willst doch jetzt nicht ernsthaft den Leitzins mit dem 10-Jahreszins in Verbindung bringen und davon auch noch ne Marge ableiten ???

    Da vergleichst Du Äpfel mit Birnen.
    Die Bank muss sich ja im gleichen Laufzeitband refinanzieren wie sie Dir einen Kredit gibt. Also muss Du als Vergleich für eine 10 Jahreskondition auch den 10 Jahressatz am Kapitalmarkt nehmen (entweder Bundesanleihe, Swapkurve oder Pfandbriefrendite, eines dieser drei nimmt jede Bank als Maßstab).
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Julibau Beitrag anzeigen
    Also: was ist daran schlecht, wenn sie es verkaufen? Was kann dann passieren, was bei der örtlichen Bank nicht passiert?
    Der erste Nachteil ist, dass Du keinen Ansprechpartner mehr hast.
    Deine Rate werden plötzlich von jemand anderem abgebucht, ohne dass Du weist wer das überhaupt ist.

    Problematisch wird die Sache vor allem, wenn was ungeplantes passiert (Arbeitslosigkeit etc.). Sobald die Kriterien für eine Kreditkünidgung dann erfüllt sind, erfolgt diese und Dein Haus kommt unter den Hammer.
    Örtliche Banken gehen hier im Regelfall sensibler vor und versuchen zusammen mit dem Kunden eine Lösung zu finden, da ihnen ein schlechtes Image vor Ort natürlich viel mehr schadet, als z.B. nem amerikanischen Fonds.
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  13. #12
    Avatar von sk8goat
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    Der Leitzins hat sehr wohl etwas mit dem 10-Jahreszins zu tun. Er ist nämlich die Ursächlichkeit für alles was dazwischen passiert.
    Bitte lese erstmal diesen Fred: EZB Leitzins -> Baugeld http://www.bauexpertenforum.de/showt...601#post351601
    Wenn dir zu diesem Thema etwas nicht klar ist, dann sollten wir das auch dort weiterdiskutieren.

    Marge ist der prozentuale Unterschied zwischen Ankaufspreis und Verkaufspreis.
    Der Leitzins liegt bei 1,25% und der 10-Jahreszins mehr als 300% darüber.
    Gretchenfrage:
    Wer verdient das was dazwischen liegt?
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  14. #13

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    Zitat Zitat von sk8goat Beitrag anzeigen
    Marge ist der prozentuale Unterschied zwischen Ankaufspreis und Verkaufspreis.
    Der Leitzins liegt bei 1,25% und der 10-Jahreszins mehr als 300% darüber.
    Ach je ach je. Glaubst Du wirklich, die Bank kann eine 10jährige Refinanzierung bei der EZB zum Leitzins aufnehmen???

    Die EZB stellt derzeit Laufzeiten bis max. 6 Monate zur Refinanzierung von Banken zur Verfügung. Wenn Du nun mit einer Festschreibung von 6 Monaten zufrieden bist, bin ich voll bei Dir, aber für ne 10jährige Festschreibung musst Du auch eine 10jährige Refinanzierung zum Vergleich heranziehen.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von sk8goat
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    Gretchenfrage Nr 2:
    Wer verdient an der 10jährigen Zwischenfinanzierung?

    Es ist doch so einfach:
    Alles was zwischen Leitzins und der Baufinanzierung von Lieschen Müller passiert ist das Geschäft von Banken. Und alles was dazwischen zu verdienen ist, das ist die Marge von Banken.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von sk8goat Beitrag anzeigen
    Es ist doch so einfach:
    Alles was zwischen Leitzins und der Baufinanzierung von Lieschen Müller passiert ist das Geschäft von Banken. Und alles was dazwischen zu verdienen ist, das ist die Marge von Banken.
    Nein, die Marge der Bank ist die Differenz aus der Kundenkondition und ihrer eigenen Refinanzierungskondition, die sie am Kapitalmarkt für z.B. eine Anleihe zahlen muss (der Swapsatz, den die Bank im 10 Jahresbereich zahlen muss, liegt aktuell bei ca. 3,55%)
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