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Rigipsplatten als Dampfbremse?

Diskutiere Rigipsplatten als Dampfbremse? im Forum Trockenbau auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    pumpe
    Gast

    Rigipsplatten als Dampfbremse?

    Ich finde das ein Forum erst "atmet" wenn DISKUTIERT werden kann.

    WARUM wurde dieses Thema abgewürgt??

    Lasst die Leute dochmal SCHREIBEN über div. Dinge.....auch wenn sie nicht immer der NORM entsprechen. Die ja auch nicht immer zwangsläufig richtig ist.....da das individuelle schlichtweg fehlt. Jede Norm wird immer wieder hinterfragt....und das mit Recht ! Da Normen oft von der verarbeitenden Industrie gesteuert und gelenkt werden....das war schon vor 60 Jahren und mehr so.

    Frage :

    Kann man Rigipsplatten als Dampfbremse einsetzen? Wenn diese Frage dermaßen verabscheuungswürdig erscheint....bitte auch begründen, und nicht einfach den Thread schliessen.


    Gruss Andreas
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  2. Rigipsplatten als Dampfbremse?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von tieto
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  4. #3

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    Nur so zum Nachlesen ...

    Ein schönes Osterfest

    KPS.EF
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  5. #4
    Avatar von jetter
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    Dat löppt
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    Wann ist eine Dampfbremse eine Dampfbremse?
    Warum muss eine Konstruktion luftdicht sein?

    Bitte beantworten pumpe!
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  6. #5
    pumpe
    Gast
    @ KPS.EF,


    DANKE ! Es geht also auch ohne Ironie hier

    Das ist ein sehr interessanter Artikel, der meine Frage schon ansatzweise beantwortet.

    Gruss Andreas
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  7. #6
    Avatar von Anfauglir
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    Wieso nur ansatzweise?

    Ich finde den Artikel auch gut, es wäre nur interessant zu wissen, ob es einen Auftraggeber für diese Versuche gab.
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  8. #7
    wasweissich
    Gast
    Zitat Zitat von Anfauglir Beitrag anzeigen
    es wäre nur interessant zu wissen, ob es einen Auftraggeber für diese Versuche gab.
    ich bin mir da sicher........
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  9. #8
    pumpe
    Gast
    Zitat Zitat von tieto Beitrag anzeigen
    Hast du geraucht?

    Sehr konstruktiv
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  10. #9

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    Hallo @pumpe,

    die Begrenzung der Wasserdampfdiffusion von leichten Baukonstruktionen ist meiner Meinung nach gegen eine nicht fachgerecht geplante und ausgeführte dauerhaft luftdicht funktionierende wärmetauschende Gebäudehülle das kleinere Übel.

    Obwohl das Herstellen der Luftdichtheitsebene zu den "schwierigen" Bauleistungen gezählt wird, versuchen sich viele Bauherren nach wie vor (nicht nur aus "Kostengründen") selbst daran.

    Sicher ist die Auswahl von Fachfirmen für die Realisierung derartig sensibler Arbeiten einerseits Vertrauenssache, andererseits möchte man selbst schon sicher sein, dass letztlich auch der bauausführende Monteuer weiß, was er tut ...

    Da oftmals weder fachgerechte Planunterlagen vorliegen (der Bauausführende wird schon wissen, was zu tun ist, schließlich gehört er ja einer Fachfirma an), noch die objektiv erforderliche Gewerkeabfolge vorgegeben wird , ist ein Luftdichtheitsdilemma vorprogrammiert.

    Die ebenfalls notwendige Überwachung/Kontrolle der Ausführungsleistungen steht damit ebenfalls auf tönernen Füßen.

    Allenfalls wird (gegebenenfalls kurz vor der Bauabnahme) ein Blower-Door-Test veranlasst (wenn überhaupt) ...

    Selbst wenn daraus ermittelte Luftwechselraten weit unter den Grenzwerten liegen, lässt sich daraus nicht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ableiten, dass die Anforderungen an die Dauerhaftigkeit des Funktionierens der Luftdichtheitshülle (insbesonere aller Anschlüsse und Durchdringungen) erfüllt werden.

    Die als Vornorm im Januar 2009 erschienene Novelle der DIN 4108, Teil 7 enhält einschlägige Hinweise zu dieser Gesamtproblematik.

    Aus meinen eigenen Erfahrungen (als Messtechniker) heraus kann ich dazu nur anmerken: Von den ca. 40 geprüften Luftdichtheits-Messobjekten lagen für kein Vorhaben planerische Unterlagen vor, die geeignet gewesen wären, die Luftdichtheitsschicht fachgerecht ausführen zu können.

    Vor diesem Hintergrund finde ich es schon legitim, dass sich Bauherren selbst mit dieser schwierigen Problematik auseinander setzen ... auch wenn es vielleicht für die eigentlich planerisch tätigen Baubeteilgten unbequem würde.


    Ein vergnügliches Osterfest

    KPS.EF
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10
    pumpe
    Gast
    Zitat Zitat von KPS.EF Beitrag anzeigen


    Vor diesem Hintergrund finde ich es schon legitim, dass sich Bauherren selbst mit dieser schwierigen Problematik auseinander setzen ... auch wenn es vielleicht für die eigentlich planerisch tätigen Baubeteilgten unbequem würde.




    KPS.EF

    Ich will halt wissen, WIE sich WAS auswirkt. Selber "pfuschen" liegt mir fern.DAS überlasse ich demjenigen, den ich dann aufgrundDESSEN "evtl." später nochmal anrufen werde.......

    Danke .....das dies wen. einer verstanden hat Wenn ich mir ein neues Auto kaufe, setze ich mich auch mit der Frage auseinander "WAS KAUFE ICH DENN DA EIGENTLICH"??

    Gruss Andreas
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  13. #11

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    Meine Empfehlungen:

    Zuerst: Die Wasserdampfdiffusion rechnen oder rechnen lassen, am besten mit WUFI oder gleichartiger Software.

    Danach: Differenzdruckgestützte Leckage-Prüfung durchführen (es muss aus Kostengründen nicht unbedingt gleich ein kompletter Blowerdoor-Test sein, dies könnte auch von "Laien" mittels ausgeliehenem Wincon-Gerät -oder gleichartig- erfolgen, siehe dazu

    hier, Pos. 8)

    Für gefundene Leckagen dauerhaft wirksame Abhilfen schaffen! (Möglichst mit professioneller Berater-/Planer- Unterstützung)

    Für bauliche Ausführung; Fachfirma mit diesbezgl. Referenzen beauftragen!

    Dabei : Eigen- oder besser Fremdkontrolle bzgl. des eingesetzten Materials, der strikten Beachtung der Herstellervorschriften, insbesondere der Rahmenbedingungen beim Einbau, aber auch z.B. bzgl. des "Verfallsdatums" von eingesetzten Klebemitteln ...

    Alle praxisrelevanten Daten und Informationen dokumentieren!

    Vor Abnahme der Sanierungsleistungen: Luftdichtheit erneut überprüfen.

    Eine professionelle Unterstützung für eine fachgerechte Planung mit einer ebensolchen zügigen Ausführung ist aus "Sicherheits"- und Kostengründen anzuraten.

    Noch gibt es wenig wenige Fachleute, die sich auf die Begleitung und Koordinierung derartiger energetischer Sanierungen spezielisiert haben , aber unser Verband (EFEU e.V.) arbeitet daran !

    KPS.EF
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