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Sanierung mangelhafter Innenputz

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  1. #1

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    Sanierung mangelhafter Innenputz

    Hilfe!
    Letzes Jahr wurde in meiner Ferienwohnung in Spanien von einem Feld-Wald- und Wiesenverputzer für relativ kleines Geld die Wohnung verputzt (3 Zi. und Flur, 93 qm Wandfläche ohne Fenster) Schon bald zeigten sich erste Risse im Wozi und heute, 1 Jahr später, auch in den anderen Zimmern. Der aufgetragene Putz hat teilweise keinen Kontakt zum Untergrund (denke Gipsputz von 1970..). Nach einer erneuten Begutachtung durch eine Baufirma kam diese zu folgendem Ergebnis: Abschlagen des kompletten neuen, mangelhaften und alten Putzes bis auf die Steine (Ziegel), Grundierung der selben mit Haftgrund, 1. Schicht Grundputz, 2. Schicht Strukturputz. Sonst könne man keine Haftung und dauerhafte Stabilität erziehlen. Grundiert wurde aber bereits auch vom Vorgänger nur eben auf bestehenden Putz. Kann ich mit den neuen Voschlägen sicher gehen, dass ich die nächste Jahre Ruhe habe und was würdet ihr pro qm dafür veranschlagen? (Abklopfen, alles neu verputzen, Schutt entsorgen und reinigen, inkl. Material) Wohnung befindet sich im 4. Stock wegen der Entsorgung ;wow. Bin über jeden fachmännischen Rat dankbar!!!!
    Grüße
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  2. Sanierung mangelhafter Innenputz

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  3. #2

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Also wenn es ein Gipsputz gewesen sein sollte und der auch fest geworden ist, spielt es keine Rolle, ob der von 1970 war.

    Gipsputz der lange trocken und warm gelagert war, bindet nicht mehr in der üblichen Geschwindigkeit ab. Man muß ihn mit normalem Putz mischen, dann kann man ihn ganz normal verarbeiten. Das stört beim Putzen, aber später nicht mehr.

    Hier lag vermutlich ein Fehler im Untergrund vor. Ob der mit Haftgrund beseitigt wird kann ich aus der Ferne nicht sagen. Aber ich vermute es mal.

    pauline
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  4. #3

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    Hier lag vermutlich ein Fehler im Untergrund vor
    ja:
    zum Untergrund (denke Gipsputz von 1970..).
    DER GP VON 1970 IST DER UNTERGRUND GEWESEN!?!?
    nur eben auf bestehenden Putz von 1970
    .
    .
    .
    Gipsputz der lange trocken und warm gelagert war, bindet nicht mehr in der üblichen Geschwindigkeit ab
    Nach knapp 40 Jahren sollte der aber schon fest sein.
    .
    .
    .
    Lass die alte Plempe runterholen und neu machen.
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  5. #4
    Themenstarter

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    @ Herr Nilson

    nichts gegen Pauline, aber ich denke auch das der Putz trocken ist
    Das Thema ist auch nicht ob es Gipsputz oder etwas anderes ist. Frage ist ob der überhaupt noch was taugt. Fakt ist man hat auf irgendetwas drauf geputzt und das ganze hält nicht. Teilweise war auch gar kein Putz mehr vorhanden.... Ich denke eben auch das es besser wäre das ganze zu entfernen. Was darf so etwas kosten (inkl. aller arbeiten und Ensorgung?)
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  6. #5

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    Ich habe das wohl mißverstanden und angenommen, das Material ist von 1970 und hat bisher irgendwo gelagert.

    Auf einen fertigen, glatten Gipsputz zu putzen geht fast nicht. Da haftet der neue Putzmörtel nicht ausreichend. Der alte muß runter oder zumindest stark aufgerauht werden.

    pauline
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Herr Nilsson Beitrag anzeigen
    ja:


    Nach knapp 40 Jahren sollte der aber schon fest sein.
    Das Material war nach 30 Jahren noch durchaus genauso wie frisches Material verarbeitbar.
    Aber dann wurde das Zeug auf der Wand ewig nicht fest.

    pauline
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  9. #7

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    Das ist dann das Geheimnis pauline:
    durch Aufnahme von "Wasser" aus der Luft binden die einzelnen Calciumsulfatkristalle ab. Angemischt bekommst du das noch, weil die Kristalle ja keine "Masse" wie der angemischte Putz ergeben, aber reagieren tut da nicht mehr viel. Und was dann noch "fest" wird hat keine wirklich dauerhafte "Festigkeit" mehr.
    (Aber ich geb zu ich habs beim 1.-mal auch so gelesen........)
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  10. #8

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    Vielen Dank Herr Nilsson,

    bei Heidelberger Zement konnte man es damals nicht richtig deuten. So etwas kommt eben im normalen Betrieb nicht vor. Aber man vermutete einen Einfluß auf den in sehr geringen Mengen zugefügten Weinstein.
    Dieser soll das Abbindeverhalten beeinflussen.

    Gegen die Aufnahme von Feuchtigkeit aus der Luft spricht in meinem damaligen Fall, daß der auf dem Dachboden trocken aber warm gelagerte Putzmörtel viele Stunden zum Abbinden brauchte. Der im Keller, kühl aber nur relativ trocken gelagerte Mörtel hatte noch normale Eigenschaften.
    Zusammengemischt konnte ich das Material nach 30 Jhren noch verarbeiten und mußte nicht teuer entsorgen. Irgenwelche Mängel am fertigen Putz sind in den vergangenen Jahren nicht sichtbar geworden.

    Erfahrungen eben, die im normalen Geschäft nicht vorkommen.

    Gruß
    pauline
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