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24 cm Außenwand aus Porenbeton --> reicht das als Dämmung?

Diskutiere 24 cm Außenwand aus Porenbeton --> reicht das als Dämmung? im Forum Mauerwerk auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    24 cm Außenwand aus Porenbeton --> reicht das als Dämmung?

    Hallo,

    da wir keinerlei Wissen bezüglich Hausbau haben, wollen wir uns ein Haus von einem Bauträger bauen lassen. Das angebotene Haus hat aber nur eine Außenwandstärke von 24 cm aus Porenbeton. Ist das als Dämmung ausreichend?

    Es soll auch nur ein 1,5 Geschoßhaus werden. Von der Stabilität habe ich da keine Bedenken.

    Gruß

    Henrik
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  2. 24 cm Außenwand aus Porenbeton --> reicht das als Dämmung?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Ob es für das gesetzliche Minimum reicht, ist dem ENEV-Nachweis zu entnehmen.
    Ob es für die eigenen Ansprüche reicht, ist dem ENEV-Nachweis zu entnehmen.

    Ob es sinnvoll ist? Da ist eine klare Antwort möglich:

    N E I N
    Weil es bestenfalls unterste Kante ist, aber nicht mehr.
    Mehr ist teurer, spart aber auch mehr Energie und steigert den Wert des Hauses!
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  4. #3
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    Danke Ralf,

    und was für eine Außenwandstärke aus Porenbeton macht aus Deiner Sicht Sinn? Ich möchte ungern zusätzlich zum Porenbeton noch dämmen lassen. Angeblich sollen die 24 cm Außenwand der ENEV 2009 genügen.

    Warum erhöht die Wandstärke den Wert? Die Innenwände haben übrigens nur 17,5 cm Wandstärke.

    Gruß

    Henrik
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  5. #4

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    1) Eine Wandstärke/ein Dämmwert macht noch keine EnEV.
    Der EnEV Nachweis summiert die Verluste ALLER Aussenbauteile auf und sagt dann etwas. Die Einzelbauteile müssen "nur" die DIN erfüllen.
    Eine schlechte Wand kann man z.B. über Anlagentechnik "beschönigen".
    Unterm Strich immer zu Lasten des Nutzers.

    2) In Porenbeton - gar keine Wandstärke. Das Zeugs hat für mich in der heutigen Zeit keine Vor-, sondern nur noch Nachteile.
    Entweder tragendes Hintermauerwerk aus KS oder Poroton + WDVS oder Dämmung+Verblendung oder Poroton T9/8/7. ALLES andere ist Kasperkram (in meinen Augen)
    Oder Holzrahmenbau

    3) Ein Haus mit derart schlecht gedämmten Wänden will heute keiner mehr haben. Nicht eine dickere Wand steigert den Wert des Hauses, sondern eine sehr gut dämmende!!

    Die Innenwände müssen ja auch "nur" tragen. Deren Dicke ist rein statisch ermittelt.

    MfG
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  6. #5
    Avatar von Olaf (†)
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    Ralf..

    ist heute aber wieder lieb
    Einzig zielführende Antwort kann eigentlich nur sein, da ihr ja keine Ahnung habt (was keiner verübelt) und es nur um ca. 150 T€ oder mehr geht: Mit BT kann man bauen, damit er aber mit Euch nicht macht was er will braucht ihr
    a) jemanden, der den Vertrag prüft und
    b) jemanden, der das, was der BT bauen will für Euch prüft und einschätzt.
    Oder hast Du verstanden, was Ralf hier dargelegt hat und willst Du jetzt jedes Detail abfragen, nur um Antworten zu haben?
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Rakfried Beitrag anzeigen

    Warum erhöht die Wandstärke den Wert?
    Welchen Wert? U-Wert?

    Zitat Zitat von Rakfried
    Ich möchte ungern zusätzlich zum Porenbeton noch dämmen lassen.
    Warum nicht?

    Die Frage ist doch, "was will ich erreichen"? Gerade so irgendwie die Anforderungen der EnEV erfüllen, oder ein Haus das mit möglichst wenig Energieaufwand beheizt werden kann (Bsp.: KfW40 oder besser) . Im 2. Fall wird man ohne Dämmung nicht weit kommen, zumindest wenn man sich noch im Bereich vernünftiger Wandstärken bewegen möchte.

    Ich würde daher die Option "Dämmung" nicht von vornherein ausschließen.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7
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    Vielen Dank für Eure Antworten. Ich werde den Vertrag noch einmal von einem Sachverständigen prüfen lassen. ei der Verbraucherzentrale waren wir schon, nur haben die auch nicht gerade das Fachwissen in diesem Bereich.

    Gruß

    Henrik
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  9. #8

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    Such mal nach "Bauherrenschutzbund" oder "Verband privater Bauherren".
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  10. #9

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    Bitte dann auch nach deren Haftungsbeschränkungen suchen !!!

    Das ist zum Heulen, wie sich vieler solcher "Vereine" aus der Verantwortung (und Haftung) stehlen.
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  11. #10
    Avatar von drulli
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    KF, ick hör' Dir trapsen...
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    1)
    2) In Porenbeton - gar keine Wandstärke. Das Zeugs hat für mich in der heutigen Zeit keine Vor-, sondern nur noch Nachteile.
    Entweder tragendes Hintermauerwerk aus KS oder Poroton + WDVS oder Dämmung+Verblendung oder Poroton T9/8/7. ALLES andere ist Kasperkram (in meinen Augen)
    Deine Allergie auf PB in allen Ehren, aber wenn man sich auf monolithische Bauweise konzentriert (und das tust du ja, wenn hier der T8 und T7 vergleichend ins Feld geworfen wird) dann glaube ich nicht, daß hier ein deutlicher Vorteile-Überhang zugunsten des roten Bröselsteins rauskommt.
    Oder ist ein Vergleich PB (Rohd. 0.35/Lambda 0,08/0,09) mit MW-Stärken von >40 cm nicht erwünscht?
    Hatten wir doch alles schon! Am Ende gabs so eine lustige Tabelle mit Karma und Auftrieb im Wasser ...
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  13. #12
    Avatar von Shai Hulud
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  14. #13

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Auch wenn es noch keiner gemerkt haben sollte, aber hier werden Äpfel mit Birnen oder sonstwas verglichen.

    Zunächst mal ist roter oder weißer Stein mehr eine politische denn eine technische Einstellung! Es gibt eben Leute die halten die roten Stein für ein Naturprodukt und die weißen für künstlich. Das wird ihnen auch überall eingebleut. Da kann man ihnen den Wahnsinn nicht übelnehmen.

    Den Informanten schon eher. Die wissen was sie für einen Käse (einen kostenlosen, der aber später teuer wird) reden.

    Also alle (künstlichen) Steine werden aus Ton oder Sand und Kalk gemacht. Das alles kommt in der Natur vor (Asbest auch, aber das gehört jetzt nicht hierher.)

    Aber Porenbeton ist nicht gleich Porenbeton!

    Da gibt es eine feste Sorte mit weniger Wärmedämmung und eine weniger tragfähige mit mehr Wärmedämmung. Alles ist Porenbeton!

    Genauso ist es bei den roten.

    Alle haben den Nachteil, daß die Wärmedämmung auch im besten Fall nur halb so gut ist wie bei Styropor und daß ein m³ Stein 2 bis 3mal so viel kostet wie Styropor.

    Das alles kann man sich mal durchrechnen. Dann stellt man fest, daß ein EFH sogar mit 11,5 cm Außenwänden in PB möglich ist. Da muß man aber schon etwas rechnen. Das mögen Architekten nicht so, die zeichnen lieber. Notfalls mit dem "Humaniser" damit es aussieht wie Freihandgezeichnet.

    Aber solch dünnen Wände in PB haben nicht genügend Schalldämmung, und eine Abwasserleitung geht da auch nicht mehr vernünftig rein. Also bleibt man doch bei 17,5 als unterste Grenze für PB oder auch KS.

    Das alles wird man nicht bei den Verbraucherverbänden und anderen Organisationen erzählt bekommen. Das ist eben Küchenlatein

    pauline
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    hallo bughandle
    Deine Allergie auf PB in allen Ehren,

    hier meldet sich noch ein allergiker der so nicht baut.


    gruss aus de palz
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  17. #15

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    Ralf Dühlmeyer hat dir schon die richtige Antwort gegeben!
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