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Kellerabdichtung Natursteinplatten

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  1. #1

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    Kellerabdichtung Natursteinplatten

    Hallo, hat jemand einen Rat.

    Ich habe ein Haus, 3 Stockwerke, ca.BJ 1900. Wie damals üblich nicht isoliert. Ich möchte die Aussenwand des Kellers nun gegen die Erdfeuchte isolieren. Die Wand besteht bis OK Fussweg aus aufgestapelten Natursteinplatten (sieht aus wie: es wurde verwendet was da war). Das Fugenmaterial ist durch die Zeit nur noch krümmelig (fast als wäre es nur feuchter Sand). Mein Plan ich wollte nur irgendwelche Noppenbahnen oder Ähnliches davor stellen und die Erde wie anfüllen. Richtig sperren ist warscheinlich falsch da die Wand, meiner Meinung nach, atmen muss. Ich habe gelesen bei vollständiger Sperrung wandert dann die Feuchtigkeit weiter nach oben in die anderen Etagen? Eine Quersperrung würde das sicherlich verhindern, aber das Haus ist so gross, dass es warscheinlich ein Riesenaufwand wäre. Ausserdem würde auch ohne eine Sperrung am Fundament, die Kellerwand dann die feuchtigkeit nach innen abgeben. Apropro innen, ein paar feuchte Stellen gibt es jetzt auch schon (Steine werden marode). Also eine Sperrung wie heut zu Tage üblich, ist auf Grund des Aufwandes gigantisch. Könnte ich das mit den Noppenplatten machen. Oberer Abschluss ein Kiesstreifen? Idee? Tschau Udo
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  2. Kellerabdichtung Natursteinplatten

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    Wunderbar... ich habe gehört.... und leider nicht viel richtiges!

    Wände müssen nicht atmen denn es ist kein Fall bekannt in denen eine Wand erstickt wäre.

    Das Feuchtigkeit kapillar bis in die Obergeschosse wandert ist ins reich der FAbeln abzuheften, meist ist kapillar nach wenigen cm über Feuchteeintrag Schluss, alleine durch Wechsel Stein / Mörtel.

    Wichtiger ist eine ausgeglichene Feuchtebilanz und das anfallende Feuchte an der Wandinnenseite schadfrei bleibt.

    Eine Noppenbahn alleine ist keine Abdichtung und wie immer:

    1. Wie Feucht ist Feucht?

    2. Woher kommt die Feuchte und wieviel?

    3. Welche Anforderung soll an das Bauteil gestellt werden?

    4. Welche MAßnahmen sind entsprechend der Anforderung und der Feuchtebelastung zu Ergreifen?
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  4. #3

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    1,177
    gegen die Erdfeuchte isolieren
    Aber ein Installateur weiss doch, dass man nur gegen elektrische Einwirkungen isoliert, und gegen Wärme/Schall dämmt, und gegen FEUCHTIGKEIT abdichtet.
    Wände müssen nicht atmen denn es ist kein Fall bekannt in denen eine Wand erstickt wäre.
    Ich hab schon "wässrige" Lungenödeme einer Fassade gesehen, ui, voll Wasser waren die.

    Steht der Keller aus dem Erdreich raus? Gibt es im Keller eine "Bodenplatte"? Oder Pflaster im Erdboden? Wofür soll es "trockener" werden? Was für ein Boden steht an?
    ........
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