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  1. #1

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    Ersatz für Nachtspeicheröfen - Anregungen

    Hallo Zusammen,

    in unserem Altbau (3 Stockwerke, 6 Wohneinheiten, 2 davon vermietet) möchten wir gerne die Heizung sanieren. Momentan wird noch mit Nachtspeicheröfen geheizt. Die Wohnräume sind klein (16 - 20 m2), die Wohnungen haben ca. 65 m2. Isoliert sind die Innenseiten der Aussenwände mit ca 4 cm Styropor und 1 cm Rigips.
    Ich bin völlig planlos, welche anderen Heizsysteme einsetzbar wären.
    Hat jemand Tipps / Anregungen??
    Vielen Dank
    Jürgen
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  2. Ersatz für Nachtspeicheröfen - Anregungen

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  3. #2

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    Frage

    Zitat Zitat von KlausJuergen Beitrag anzeigen
    in unserem Altbau (3 Stockwerke, 6 Wohneinheiten, 2 davon vermietet) möchten wir gerne die Heizung sanieren.
    Warum bzw. wozu?
    Ist denn etwas kaputt?

    Sprich - was soll erreicht werden?
    Nur höhere Gesamtkosten oder noch irgendein ideologisches Ziel?
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  4. #3
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    Nein, es ist nichts defekt, aber ich denke, der Strompreis wird zukünftig immer mehr steigen (ich weiß, Öl, Gas und was es sonst noch gibt auch!)
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  5. #4
    Themenstarter

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    Und irgendwann sollen Nachtspeicheröfen doch verboten werden
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  6. #5

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    Stehen in absehbarer Zeit noch weitere Sanierungsarbeiten an?

    Hintergrund meiner Frage: So ein Austausch geht nur, wenn auch Heizflächen (Heizkörper) inkl. Verrohrung eingebaut werden. Das geht nicht ohne Schmutz ab. Bei 6WE gibt das eine ordentliche Baustelle.

    Wie wär´s mit einem Energieberater der den IST-Zustand aufnimmt und dann entsprechende Vorschläge unterbreitet?

    Wie ist der Zustand der Fenster, Dach, Fassade....um nur ein paar Beispiele zu nennen.

    Oberste Priorität: Wärmeverluste reduzieren und wo möglich vermeiden.

    Dann kann man später mit den "neuen Daten" an eine Heizungsplanung gehen, die dann auch bestmöglich zum Gebäude passt. Ansonsten baust Du heute für viel Geld eine neue Heizung ein, und die ist in ein paar Jahren viel zu groß und ineffizient.

    Also, Priorität von oben nach unten:

    1. Gebäudezustand ermitteln
    2. Wärmeverluste reduzieren
    3. Heizlast rechnen
    4. Heizungsplanung
    5. Heizung einbauen
    6. über niedrige Verbrauchskosten freuen

    Gruß
    Ralf
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  7. #6
    Themenstarter

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    Hallo Ralf,

    es wäre also kein Fehler, die NSH mal zu belassen und zuerst eine Vollisolierung durchzuführen und dann warten, was sich auf dem Heizungssektor so tut.

    Vielen Dank schon mal
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  8. #7

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    Genau!
    Sie arbeiten auch bei (durch die Dämmung) reduziertem Bedarf weiterhin mit vollem Wirkungsgrad. Andere Anlagen (Öl, Gas) tun dies nicht.
    Solches Vorgehen ist also nicht nur kein Fehler, sondern sogar eine sehr sinnvolle Reihenfolge.

    Und wenn das Verbot kommt (falls es wirklich kommt), gibts bestimmt ne Abwrackprämie...
    Die würde ich mit dann mitnehmen.

    Einer Einsparung bei den reinen Energiekosten stehen bei z.B. Gas erhebliche sonstige Betriebskosten gegenüber. Und die Investition (samt Finanzierungskosten) muß auch erst "verdient" werden. Ob die neue Anlage so lange überhaupt durchhält, ist gar nicht sicher...

    Als selbstnutzendem Eigentümer interessieren Dich nämlich nicht die Betriebs- oder gar Energiekosten, sondern NUR die Vollkosten!
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  10. #8

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    Zitat Zitat von KlausJuergen Beitrag anzeigen
    Hallo Ralf,

    es wäre also kein Fehler, die NSH mal zu belassen und zuerst eine Vollisolierung durchzuführen und dann warten, was sich auf dem Heizungssektor so tut.

    Vielen Dank schon mal
    Das wäre nicht die schlechteste Lösung.

    Die hohen Stromkosten resultieren aus dem hohen Heizbedarf des Gebäudes. Durch eine Gastherme, Öler, Pelletkessel oder eine Wärmepumpe reduzierst Du zwar die Verbrauchskosten, aber nur weil der Energieträger (Bsp.: Gas) pro kWh günstiger ist als Strom für die NSH, bzw. im Fall der WP noch Umweltenergie genutzt wird.
    Das Problem an sich, also der hohe Wärmebedarf, ist nicht gelöst.

    Ich bin kein Freund von diesen NSH, aber unter rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten, muß man jetzt in den sauren Apfel beissen. Dafür waren ja die Investitionskosten niedrig. Oder man muss richtig investieren.

    Gruß
    Ralf
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  11. #9

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    So weit bekannt sollen doch die Teile ab 2025 untersagt sein bzw. ein Zug-um-Zug-Austausch stattfinden - bis dahin ist ja noch eine Weile. Das Einzige, was bei vielen ein Unwohlsein hervorruft ist, dass diese Heizungen (wenn vor 1976 gebaut) ggf. Asbestanteile enthalten KÖNNTEN (kann man bei vorhandenem Typenschild kostenlos im Netz abfragen). Das ist in so weit aber noch nicht bedenklich, wenn die Heizungen intakt sind - wurden sie jedoch mal bewegt, unfachgerecht zerlegt oder sind gar umgefallen, könnten sich Fasern lösen und in den Raum abgegeben werden....
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