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Dachausbau 50-Jahre-Haus, Unterspannbahn

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  1. #1

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    Dachausbau 50-Jahre-Haus, Unterspannbahn

    Liebe Dachexperten,
    nach monatelangem Mitlesen, irgendwann anmelden, und einigen langen Abenden mit der Suchefunktion "Unterspannbahn" möchte ich hier meine erste Frage stellen:
    Ich möchte das Dach ausbauen, auch mit Heizung, Fenstern etc.
    Was mir fehlt ist die diffusionsoffene Unterspannbahn, um loszulegen.

    - Haus Mitte der fünfziger Jahre, Dacheindeckung ca. 110 m² mit der hier verbreiteten Rheinland-Pfanne, Aufbau derzeit nur Pfanne, Lattung und Sparren.
    - Mittlerweile haben zwei Dachdecker vor Ort das Dach angesehen, und beide sagten zu meiner Überraschung spontan, das Dach sehe noch prima aus, und mit ein paar neuen Ziegeln hier und da hält es noch mindestens zehn Jahre.
    - Zudem haben die Vorbesitzer vor wenigen Jahren noch die Dachrinne komplett erneuern lassen.
    - Noch eine Info: laut Statiker sind die Sparren (6x12) und der vorliegenden Konstruktion nach heutiger Berechnungsweise nicht mehr ausreichend für die Last incl. Innenausbau. Die mir empfohlenen Bretter zur Versteifung habe ich schon, aber noch nicht eingebaut.

    Da eine neue, heute übliche Neueindeckung laut Angeboten alle unsere Mittel aufbrauchen würde, hätte ich zwar schöne neue Eindeckung mit Unterspannbahn, aber keine Mittel mehr zum Ausbau.

    Drei Möglichkeiten zum Einbringen einer Unterspannbahn in das jetzige Dach habe ich mir ausgedacht (und laut Suche bin ich nicht der erste ..):

    1. Schlechteste Variante: gar keine Unterspannung. gefällt mir aber nicht.
    2. Streifenweise Einbringen der Bahnen zwischen den Sparren mit 5 cm Abstand zur Lattung. Unterspannbahn mit Latten fixiert. Diesen Vorschlag gabs schon häufiger, wird wahrscheinlich eine elende Balgerei mit der Bahn in engem Raum, und wenn Wasser in den Zwischnraum (Sparren/Folie/Latte) eindringt auch nicht so toll. Auch die Unterspannbahn mit Gefälle über die Traufe zu bringen (natürlich sind die Sparrenzwischenräume dort vermauert), wird ein 2x17-faches Kunstwerk sein.
    3. Pragmatische Lösung: Unterspannbahn komplett unter das bestehende Dach, ohne Fummelei, und darunter die Versteifung der Sparren (ca. 18 cm Hoch). In diesen Zwischenraum die Dämmung, darunter Dampfbremse etc. ...
    Nur wohin mit dem Wasser auf der Unterspannbahn für den schlimmsten Fall?
    -> Das Dach steht auf einen 0,5 m hohen Mauerwerk oberhalb des Dach-Betonbodens. Ich lasse die Unterspannbahn innen an dieser Mauer in einer Sekundären Dachrinne enden, und führe das Wasser durch ein Loch/Rohr durch die Wand nach außen. - Oder nach innen ins Eimerchen, Forschungsvorhaben zur Ermittlung der entstehenden Wassermenge unter einer Dacheindeckung

    Was halten die Profis von der Idee?
    (In Erwartung von nicht nur Schildchen "Baumurks" und Kopf vor die Ziegelmauer)
    Viele Grüße
    Lok1414
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  2. Dachausbau 50-Jahre-Haus, Unterspannbahn

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von Dachi
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    Ich tendiere zu 1).
    2) ist Schrott
    3) Ich stelle mir gerade eine "Inneliegende Rinne" vor, die hinterm Fernseh im Gefälle verlegt langläuft

    Ich würde bei Lösung 1) auf ne Zu- Abluft achten. Diese ist bestimmt rel. einfach herzustellen.
    Wenn das Dach noch so gut in Ordnung ist, was ich von hier aus gerade schlecht erkennen kann, würde ich den hiesigen Dachi noch auf nen jährlichen Wartungsvertrag ansprechen damit die Schwachpunkte rechtzeitig beseitigt werden.

    So, das war jetzt alles ohne Smileys :-) ähem....fast ohne
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  4. #3
    Themenstarter

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    @Dachi

    Vielen Dank für die Einschätzung.
    Die Variante 1) wäre natürlich die einfachste und schnellste, auch die Lüftung wäre wahrscheinlich einfach herzustellen.
    Durch den anderen aktuellen Threat mit der zerbröselnden Unterspannbahn bin ich natürlich auch jetzt etwas verunsichert, was die Haltbarkeit angeht. Viel Aufwand, und nachher habe ich zielsicher das falsche Produkt gegriffen ....
    Die 3. Lösung ist aber immer noch am gären, ich werde eine Architektin befragen.
    (Und wenns hinterm Fernseher rauscht und gurgelt, ist es entweder ein Unterwaserfilm, oder höchste Zeit, die Eindeckung nachzusehen )
    Viele Grüße
    Lok1414
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