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Einfriedung Neubau - Altbau

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  1. #1

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    Einfriedung Neubau - Altbau

    Hallo zusammen,

    mein Bau ist in den letzten Zügen und wie es halt immer so ist treten immer noch hin und wieder kleine Probleme auf. Was mir momentan Gedanken macht ist folgender Fall:

    Wir haben ein Doppelhaus gekauft, dass wir auf ein bereits bebautes Grundstück bauen lassen wollten. Der Altbau wurde von Vorbesitzer abgerissen und baufertig übergeben.
    Nun liegt der rechte Nachbar ca. 1m höher als unser Grundstück, so dass sich jetzt, da zu bebauen eine gerade Kante benötigt wurde, zwischen unseren Grundstücken eine 1m hohe "Treppe" befindet. Im alten Bestandsbau-Zustand war das Grundstück zum Nachbarn mehr oder weniger angeböscht.

    Nun wird sich in absehbarer Zeit die Frage stellen, wie die Einfriedung zum Nachbar zu vollziehen ist und wer für die Kosten aufkommt.
    Mein grundsätzliches Verständis ist das, dass jede Partei für sich dafür zu sorgen hat, dass Wasser und Erdreich auf dem jeweils eigenen Grundstück zu verbleiben hat.
    In unserem konkreten Fall sind ja aber wir (mittelbar) dafür verantwortlich, dass die ehemalige Böschung, die diese Aufgabe übernommen hat, auf unserem Grundstück entfernt wurde und nun Handlungsbedarf besteht.
    Insofern könnte ich den Nachbarn verstehen, wenn er als Bestandsrecht anmerkt, dass er nicht für diese Änderung aufzukommen hat.
    Andererseits könnte die Böschung als "Gefallen" des ehemaligen Grundstücksbesitzers gewertet werden, die wir ihm, als neue Besitzer, nicht mehr gewähren können.

    Die Wiederherstellung der Böschung ist aus Platzmangel (geteiltes Grundstück) keine Alternative für uns, so dass auf ca. 30m Länge 1m hohe L-Steine eingebracht werden müssen, um das Nachbargrundstück abzufangen.

    Wie bewertet ihr meinen Fall?
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  2. Einfriedung Neubau - Altbau

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  3. #2

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    Keine Bewertung aber ein TIP ?!

    Vielleicht mal mit dem Nachbarn ein Zaunbier trinken und das Problem besprechen.
    Evtl. könnt Ihr Euch die Arbeit und die Kosten teilen.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Ja natürlich, mir geht's vor allem darum von Anfang an ein gutes Verhältnis zum Nachbarn zu haben- wegen sowas die Nachbarschaft gleich falsch anzufangen wäre dumm...

    Wobei ich den Nachbar gestern angetroffen habe als er im Garten am arbeiten war und wir so kurz schnacken konnten. Es war herauszuhören, dass er sich mehr über die Baufirma aufregt (die hat ja schließlich abgetragen) als über uns und der Baufirma auch schon 2 Schreiben bezüglich der Abrisskante geschrieben hat.
    Von den Schreiben wußte ich bisher nichts, was ich mal positiv für uns als zukünftige Nachbarn bewerte- ich habe nur jetzt den Verdacht das gegen Ende die Baufirma zu mir kommen wird und die L-Steine auf meine Kosten setzen will...
    Die Aussage des Nachbarn war übrigens eindeutig als ich die Kostenübernahme angedeutet habe: "...ich weiss zwar nicht WER es zahlen wird, aber ich weiss ganz genau wer es NICHT sein wird..."

    Nur um jetzt keine Fehler zu machen wüßte ich ganz gerne wie der Fall rein rechtlich zu betrachten wäre- ob ich, falls ich Recht hätte, mein Recht auch durchsetzen würde, steht ganz woanders geschrieben...
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  5. #4

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    Ich würde wegen der paar Euro nicht soviel Wind machen. Klar werden die an Dir hängen bleiben, aber das ist nichts dagegen jahrelangen Streit mit Nachbarn zu haben. Insofern erstmal schaun was das kostet und nicht vorab die Pferde scheu machen.
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