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Schattenfuge auch nachträglich möglich?

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  1. #1

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    Schattenfuge auch nachträglich möglich?

    So, jetzt habe ich gleich nochmal eine Frage: Ich habe hier viel über Schattenfugen gelesen und das scheint mir eigentlich eine logische Variante für Stellen, wo man sowieso weiß, dass es reißt... Wenn ich das richtig verstehe, hat man dann einfach einen (oft sogar extra dunkel hintermalten) Spalt, der aber völlig geradelinig ist und je nach Bewegung des Baus eben ein bisschen schmaler oder ein bisschen breiter. Sieht allemal schöner aus als lange gezackte Risse... Bei uns wurde ganz "normal" gespachtelt und fein mit Acryl geschmiert - was jetzt natürlich alles aufreisst, aber nicht hübsch gerade, von Haarrissen ganz zu schweigen...

    Kann man so eine Schattenfuge auch nachträglich machen, und wenn ja, wie? Beispiel GK-Platte einer Wand, die oben an die (offene) Holzbalkendecke, also direkt am Holzbalken anschließt. Die Fuge zwischen GK und Holzbalken reißt jetzt natürlich nach und nach rundum auf. Ich sehe wenig Sinn darin, das laufend mit Acryl nachzuschmieren, hält ja anscheinend sowieso nicht, wenn man hier so nachliest. Gegen eine ordentlich gerade dunkle Linie oben hätte ich aber nichts. Könnte man das Acryl rausschneiden, die gezackten Ränder der gerissenen Fuge mit dem Cutter gerade nachschneiden, so dass eben zwischen GK-Oberkante und Holzbalken ein Spalt mit der Breite x bleibt, und dann ein Metall-Abschlussprofil an die Oberkante der GK-Platte anspachteln, schleifen und streichen? Oder geht das nachträglich gar nicht mehr?

    Und wie funktioniert eine Schattenfuge an Stellen, wo zwei GK-Platten aneinanderstoßen, also z.B. die horizontale Kante zwischen Kniestock-Wand und Dachschräge?

    Danke für eure Infos!
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  2. Schattenfuge auch nachträglich möglich?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von Peeder
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    die gezackten Ränder der gerissenen Fuge mit dem Cutter gerade nachschneiden, so dass eben zwischen GK-Oberkante und Holzbalken ein Spalt mit der Breite x bleibt, und dann ein Metall-Abschlussprofil an die Oberkante der GK-Platte anspachteln, schleifen und streichen
    gut beschrieben, so auch möglich. ( sche... Arbeit ) Das dazugehörige Profil ( Lichtensteiner oder ach was weiss ich ) ein Profil mit einer Glatten Kante als Abschluss, gelocht zum Anspachteln. Gute Baustoff Fachhändler haben das Profil.



    Peeder
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  4. #3
    Avatar von Peeder
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    upps, übersehen
    Und wie funktioniert eine Schattenfuge an Stellen, wo zwei GK-Platten aneinanderstoßen, also z.B. die horizontale Kante zwischen Kniestock-Wand und Dachschräge?
    am besten garnicht. Entweder gleitenden Anschluss oder ein Profil, z.B. Magic Corner oder Ultraflex.
    oder GK-Faltung

    Peeder
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  5. #4
    Themenstarter

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    Hallo Peeder,

    nochmal eine Frage zu den nachträglichen Schattenfugen. Die oben diskutierte Methode ist - wie du ja schon schreibst - recht aufwändig, d.h. dass müsste ich mir in Ruhe von Raum zu Raum vornehmen. Ich stehe vor dem Problem, dass momentan diese voll an den Balken angespachtelten und mit Acryl nachgespritzten Fugen der Wände, die oben an Holzbalken anschließen recht hässlich (d.h. gezackt) zu reißen beginnen, jeden Tag kommen ein oder zwei laufende Meter dazu.... Ich schätze, es macht das nachträgliche Bearbeiten dieser Fuge natürlich umso schwerer, je wilder diese Zackenlinie ist. Ich überlege deshalb gerade, ob es als schnelle Notlösung erstmal ausreichen würde, mit dem Cutter in allen Zimmern oben rundherum schön gerade oben am Holzbalken entlang zu schneiden, damit die Spannung aus der starren Fuge zwischen Wand und Balken erstmal raus ist? Oder ist das jetzt sehr laienhaft gedacht und mir bröckelt dann die ganze Fuge entgegen bzw. es reißt trotzdem gezackt weiter?
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  6. #5

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    ob es als schnelle Notlösung erstmal ausreichen würde, mit dem Cutter in allen Zimmern oben rundherum schön gerade oben am Holzbalken entlang zu schneiden
    als "Anfang" ganz gut, das Acryl rausschneiden, die Spachtelmasse, die zwischen Decke und Wand klebt, also eine Verbindung herstellt, entfernen (deswegen reisst das nämlich), Trennfixband an die Wand kleben, Fuge sauber verspachteln, mehrmals, Trennfixband abschneiden. Immer darauf achten, dass nicht eine neue Verbindung zwischen Decke und Wand entsteht. Jetzt hast du einen sog. Haarriss der gewollt ist und zudem d.R.d.T. entspricht. Sollte es zu "größeren" Bewegungen kommen, reisst die Fuge nicht mehr gezackt aus.

    Ich würde das aber dem Verarbeiter machen lassen der den Mist verzapft hat.......



    Gipser
    Geändert von Gipser (23.04.2009 um 06:06 Uhr) Grund: Zusatz
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