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Deckenabbruchbzw. Deckenabriss

Diskutiere Deckenabbruchbzw. Deckenabriss im Forum Beton- und Stahlbetonarbeiten auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Deckenabbruchbzw. Deckenabriss

    Hallo,

    an unserem Anbau ca.50qm ist eine 22cm hohe Betondecke, die wir abreißen müssen, da sie von oben nicht als Terasse nutzbar ist.

    Nach dem Abriss der alten Decke kommt eine neue, begehbare Decke drauf.

    Die neue Fertigdecke sowie Beton mit Pumpe bekommen wir von Firmen geliefert.

    Für den Deckenabriss haben wir ein Angebot über 6000 Euro bekommen, was uns jedoch zu teuer ist, daher wollen wir das mit 6 Mann alleine machen.

    Die Frage ist nun, wie kriegen wir die Decke am besten runter? Mit welchen Geräten?
    Worauf müssen wir achten und wie lange würde das in Anspruch nehmen? Die Decke ist ca. 50qm groß.

    Hat jemand Erfahrungen mit sowas und kann uns kurz etwas darüber berichten?

    Grüße
    Steffan
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  2. Deckenabbruchbzw. Deckenabriss

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  3. #2

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    Gefährlich

    Hallo,

    also das ist für einen Laien durchaus problematisch.
    Daher - lieber eine Firma suchen...
    Falls man sich das zutrauen sollte:
    - Spannrichtung der Decke
    - Ausbildung der Deckenauflager
    - ...
    Mein Rat is das NICHT selbst anzufassen. Bei 50 m2 kann im Zweifel die Decke samt Wänden zu einem netten Betongrab für Euch werden.
    Denn auch Abbruchunternehmen brauchen ab einer gewissen Größe Angaben zu Statik.

    Gruß

    Micha123


    Zitat Zitat von Steffanxx Beitrag anzeigen
    Hallo,

    an unserem Anbau ca.50qm ist eine 22cm hohe Betondecke, die wir abreißen müssen, da sie von oben nicht als Terasse nutzbar ist.

    Nach dem Abriss der alten Decke kommt eine neue, begehbare Decke drauf.

    Die neue Fertigdecke sowie Beton mit Pumpe bekommen wir von Firmen geliefert.

    Für den Deckenabriss haben wir ein Angebot über 6000 Euro bekommen, was uns jedoch zu teuer ist, daher wollen wir das mit 6 Mann alleine machen.

    Die Frage ist nun, wie kriegen wir die Decke am besten runter? Mit welchen Geräten?
    Worauf müssen wir achten und wie lange würde das in Anspruch nehmen? Die Decke ist ca. 50qm groß.

    Hat jemand Erfahrungen mit sowas und kann uns kurz etwas darüber berichten?

    Grüße
    Steffan
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  4. #3

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Abgesehen daß man zum Losschlagen mindestens Preßluft braucht, habt ihr ganz vergessen, was ein jeder dieser Betonbrocken 2,5 m tiefer nach seinem freien Fall anrichtet.

    Also Finger weg!!!

    pauline

    PS Zulässig ist es sowieso nicht
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  5. #4

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    Bitte, inwiefern ist die vorhandene Decke nicht ausreichend bzw. warum kann sie nicht entsprechend ertüchtigt werden?
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  6. #5
    Avatar von alex2008
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    ohne die konkrete Lage Vorort zu kennen kann man auch keine vernünftige Aussage zum Preis machen.
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  7. #6
    Themenstarter

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    also wir haben uns dass so gedacht, dass wir die Decke mit ganz vielen Stahlträgern von unten abstützen.
    Desweiteren wollten wir die Decke in ca. 1m breite Streifen sägen und nach und nach, jeden einzelnen Streifen dann Stück für Stück abschlagen.

    Wäre dass eine Möglichkeit? Und gibt es solche Maschinen zum Ausleihen, die uns die Decke in Streifen schneiden würde?

    Die Decke muß abgerissen werden, weil sie erstmal viel zu hoch ist, sprich vom OG nicht betrettbar ist und zweitens, ist sie nur bis 100kg pro qm belastbar.

    die Firma die das machen würde, hätte die Decke von Außen aufgeschnitten und hochgehoben.

    Grüße
    Staffan
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  8. #7

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    Vergiß das!
    Laß es machen.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Steffanxx Beitrag anzeigen
    ...die Firma die das machen würde, hätte die Decke von Außen aufgeschnitten und hochgehoben....
    das hört sich doch mal vernüftig an...
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  10. #9

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    Abbruch Decke

    Moin Moin StefanXX

    das Forum sollte hier nicht für Do It Yourself-Gelüste missbraucht werden.

    Wie alle anderen dies beschrieben haben - Finger weg lassen, die 6.000 € sind beim Abbruchunternehmer gut angelegt, die machen das täglich, haben die erforderlichen Geräte. Stahlbeton wiegt 2.500 kg/cbm, in handliche und tragbare Brocken zerlegt - Heimwerkermaße - sind dies 30 x 30 x 22 cm = ca. 50 kg. In wie viele Teile wollt Ihr dann die Decke zerlegen? Eure Decke wiegt etwa 27,5 to, wie wollt Ihr die halten während des Abbruchs. Ihr müsst die gesamte Palette der Arbeitssicherheit erfüllen.

    Wir sparen - koste es was es wolle.

    Freundliche Grüße aus Berlin
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  12. #10

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    Zitat Zitat von Steffanxx Beitrag anzeigen
    also wir haben uns dass so gedacht, dass wir die Decke mit ganz vielen Stahlträgern von unten abstützen.
    Desweiteren wollten wir die Decke in ca. 1m breite Streifen sägen und nach und nach, jeden einzelnen Streifen dann Stück für Stück abschlagen.
    Was kosten Dich die Stahlträger, die Steifen für die Träger, das Quer- und Längsverbinden der Träger, die Miete für die Betonschneidemaschine incl. Abnutzung der Diamantblätter, der Transporter zum Holen und Bringen, das Bier für die Kumpels, die Container, die Deponiegebühren, ................
    Zieh das mal von den 6T ab und denk nochmal nach.


    UNd dann noch die Grabpflege für den abgestürzten Kumpel........
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  13. #11

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    Hallo
    ralf und alle ihr habt alle recht fingerweg von eigenversuch.
    aber eine ganz andere frage- warum überhaupt abreissen??? 22 cm dicke sieht doch halbwegs gut aus und bei mangelnder tragfähigkeit gibt es genügend andere möglichkeiten um eine höhere verkehrslast zu realisieren.
    -z.b. erhöhung der tragfähigkeit durch kohlefaserbänder auf der deckenunterseite
    - einziehen von stahlunterzügen oder einziehen von wänden und kohlefasern als stützbewehrung auf der oberseite.
    etc.

    gruss aus de palz
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