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Bedarfsorientierte Ausweis bei Nachtspeicheröfen..Aussagekraft ?

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  1. #1

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    Bedarfsorientierte Ausweis bei Nachtspeicheröfen..Aussagekraft ?

    Hallo zusammen,

    habe soeben für ein Haus das uns interessiert (Okal Fertighaus Bauj.1976)
    mit 125 qm Wohnfläche und 125qm Keller den Ausweis bekommen.

    Gebäudenutzfläche (An) 244 m²
    Endenergiebedarf 147,4 kwh(m²a)
    Gesamtenergieeffizienz 397,9 kwh(m²a)
    Co2 Emissionen 100,7 kg (m²a)

    Das Haus hat Nachtspeicheröfen(Elektro) und Durchlauferhitzer für Warmwasser.
    Sind die Zahlen zu irgendwas zu gebrauchen, da ich vor hätte eine Zentralheizung (Wärmepumpe oder Gas) mit Warmwasserversorgung einzubauen.
    Die Fenster sind noch gut in Schuß aber aus dem Baujahr denke ich. Boden Dachgeschoß wurde gedämmt aber das Dach selber nicht.

    Wer kann mir weiterhelfen ?? Worauf sollte ich achten ?

    Danke schon mal
    Michael
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  2. Bedarfsorientierte Ausweis bei Nachtspeicheröfen..Aussagekraft ?

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  3. #2

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    Relevant ist nur der Endenergiebedarf. Allerdings ist der generell stark nutzerabhängig.

    Aber warum willst Du das Heizysstem wechseln???
    Viel sinnvoller wäre, mit dem Geld die Dämmung der Hütte zu verbessern (Wände, Fenster, ggf. Kellerdecke)!
    Obwohl der aufgeführte Wert für einen Altbau schon erstaunlich gut ist.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo,
    weil ich immer dachte Nachtspeicheröfen sind teuer im Verbrauch.....
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  5. #4

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    Sind sie auch (bezogen auf die reinen Energiekosten), aber wen interessiert das?
    Für einen selbstnutzenden Eigentümer sind stattdessen die Vollkosten von Interesse!

    Und soviel teurer im Verbrauch können die Dinger gar nicht sein, um zu den nicht unerheblichen Nebenkosten einer alternativen Zentralheizung auch noch deren immense anteilige Anschaffungs- und Einbaukosten zu übersteigen...

    Es ist ein einfaches Rechenexempel:
    Dann weiß man, wieviele Jahre man mit einer Heizungsumstellung draufzahlt und ab wann erst die "schwarze Null" erreicht sein wird.
    Interessant ist dann nur, ob die neue Anlage dann überhaupt noch betriebsfähig oder zulässig ist (Abgaswerte etc.)...

    Mit den vorhandenen Öfen dürftest Du bei rund 3.000,-€ Heizkosten im Jahr liegen.
    Wenn ein alternatives System davon die Hälfte einsparen würde (von den reinen Energiekosten her etwas mehr, aber dafür kommen im Gegenzug sonstige Betriebskosten dazu), machte das etwa 1.500,- p.a.
    Was kostet die Anlagenumstellung? Reichlich fünfstellig! Hinzu die Finanzierungskosten (nicht zu vergessen und zu verachten!).
    Macht also welche Amortisationszeit???
    Lebt die Anlage nach 20 oder 25 Jahren noch?

    Laß Dich nicht auch von der "Energiesparen heißt, Geld zu sparen"-Werbung verdummen. Das ist Unfug! Auf diese Weise Energie zu sparen, ist teuer, sehr teuer...
    Da sollen nur neue Anlagen in den Markt gedrückt werden, ohne Sinn und Verstand.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Hört sich schon irgendwie logisch an. Aber das Problem von Warmwasser besteht auch noch und ein Installateur meinte 30 Jahre alte Leitungen sollten ausgetauscht werden.
    Nun da das Objekt wohl zu teuer bleiben wird hat es sich wohl erst mal erledigt.
    Hatte heute mit dem Verkäufer ein Gespräch und der Preis bleibt wohl erst mal.
    Aber vielen Dank für die schnellen Tips
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