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Luftwärmepumpe nur für Wasser, Gas für Heizung?

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  1. #1

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    Luftwärmepumpe nur für Wasser, Gas für Heizung?

    Hallo.
    Für die Sanierung meines 70m2 Reihenhauses hat der Sanitärtechniker für Warmwasser eine Luftwärmepumpe mit Wasserspeicher empfohlen. Vorher nur Durchlauferhitzer.
    Die Heizung läuft über einen 3 jahre alten Gaskessel, ist also eigentlich noch nicht 'reif' für einen Tausch.
    Die Funktionsweise der LWH ist halbwegs klar, als Vorteil nannte er auch, dass man damit gut den Keller trockenhalten und Wäsche trocknen könnte.
    Auch klar. Trotzdem stellen sich mir noch Fragen für die ich gerne mal eine 2. Meinung hätte:

    1. Wäre es nicht energetisch effektiver (und günstiger), Wasser und Heizung zusammen über die LWH zu fahren?
    2. Luftein- und auslass scheint dann wohl im Keller zu liegen und nicht wie bei grösseren Systemen draussen?
    3. Wie kalt wird es dann wohl in meinem Heizungskeller (Ca 10m2, ohne Heizkörper, aber mit Gasheizung die etwas wärme abgibt) wenn da alle warme Luft raus geht?
    Ich will jetzt keine Gradzahl wissen, aber macht das Teil aus meinem Keller langsam ein Kühlhaus?

    Vielen Dank im Vorraus für Eure Kommentare
    Tim
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  2. Luftwärmepumpe nur für Wasser, Gas für Heizung?

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  3. #2
    MoRüBe
    Gast

    Also entweder...

    ... haste da was völlig mißverstanden oder der "Techniker" sucht nen blöden. Ne AbluftWP könnt ich ja noch verstehn, wobei, bei 70 m²??

    Ich würd den "Techniker" wechseln.

    Lasse mich aber auch gern eines anderen belehren
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  4. #3
    Avatar von alex2008
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    Da liegt wohl ein Verständnisfehler vor.
    Es handelt sich wohl um eine Brauchwasserwärmepumpe. Die nimmt sich die Raumluft und entzieht dieser die Wärme und Feuchtigkeit.
    Zum heizen kann man die nicht benutzen. Zudem funktionieren diese auch nur bis ca. 8° Raumtemperatur.
    Aussenluft also nur bei höheren AUssentemperaturen sinnvoll (z. Bsp. geöffnetes Kellerfenster)

    Aber bei 70m² habt ihr wohl nur wenige Personen mit Warmwasser zu versorgen. Und da könnten die Durchlauferhitzer wirtschaftlicher sein. Da haste keine Leitungs- und Speicherverluste
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  5. #4

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    Da musst Du ja dann Leitungen für das WW legen lassen. Selbst wenn die LWP eine JAZ von 4 hätte, müsstest Du wohl sehr viel Wasser verbrauchen damit sich das lohnt. Besser ist es wahrscheinlich, die Durchlauferhitzer durch bessere Geräte auszutauschen.

    Eine LWP für WW kann den Luftstrom locker um 15 Grad abkühlen, wenn da also 20° Luft reingeht, kommt 5° Luft raus.
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  6. #5

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    Frage

    Ich will mich hier auch mal kurz einhaken und hoffe, dass der Thread noch gelesen wird. Also folgendens:

    Wir planen gerade eine Sanierung eines EFH, Wohnfläche ca. 110m². Unter anderem soll auch eine neue Heizung her. Zur Auswahl steht: Gasbrennwerttherme oder Pelletsheizung ( nur mal so am Rande).

    Aber bleiben wir mal bei der Brennwerttherme:
    Ein Installateur hat uns alternativ zu einem ext. Warmwasserspeicher eine Brauchwasserwärmepumpe angeboten. (Vorteil s.o. Kühlung, Entfeuchtung der Kellerräume und evtl. Abschaltung der Therme im Sommer)

    Jetzt habe ich gerade mal versucht zu berechnen, ob es finanziell überhaupt Sinn macht? Für die BWWP benötige ich ja "teuren" Strom, wohingegen das Gas doch günstiger ist. Klar, elektrische Energie benötige ich ja weniger, da die BWWP mir ja die restl. Energie aus der Luft "saugt". (COP ist dies das Verhältnis von benötigter Energie zur aufgenommenen elektr. Energie?) Aber mit den ganzen Angaben nach DIN EN 255 etc. komme ich nicht ganz so klar und befürchte, dass ich vielleicht auf den Holzweg bin. Bin vielleicht auch etwas vorsichtig, da wir zur Zeit in einer Mietwohnung wohnen, welche ihr Warmwasserbedarf ausschließlich aus Durchlauferhitzern bezieht. (Hier habe ich allerdings ja eher das Verhältnis 1:1... denke ich zumindestens.)

    Ach so, vielleicht noch zu den zukünftigen Bewohnern:
    Kurzfristig werden wir wohl zu zweit einziehen, aber da wir noch jung sind, wird dies langfristig hoffentlich nicht so bleiben

    Hoffe, meine Ausführungen sind genau genug. Komme ja aus dem Gebiet der Elektrotechnik...

    Danke schon mal im voraus!
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  7. #6
    planfix
    Gast
    Ein Installateur hat uns alternativ zu einem ext. Warmwasserspeicher eine Brauchwasserwärmepumpe angeboten.
    ja, ne, das gabs schon mal in den 70-igern!
    halleluja!
    lies mal hier: die systeme

    bei einer heizungs WP kann man mit geschick hohe temperaturen für die Wasserbereitung nutzen, die im prinzip bei einer der niedertemperatur-fbh nebenbei entstehen.
    wenn du einen brenner willst, dann mach WW auch mit dem brenner.
    wenn du eine WP willst, dann geh zu einem kälteanlagenbauer und lass das ding richtig auslegen.
    weniger heizkosten hast du mit einer WP
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  8. #7

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    Danke als erstes für die fixe Antwort!

    Bevor ich weiter mache: Was ist ein/e "niedertemperatur-fbh"??? Wie gesagt, komme nicht direkt vom Fach

    Aber wenn ich deine Ausführungen richtig deute, hatte ich wohl den richtigen Riecher??? Also WP (Wärmepumpe?!) kommt für uns nicht in betracht, da die Heizkörper bestehen bleiben sollen und wir keine Flächenheizungen (z.B. Fußbodenheizungen) haben.

    Thnx!

    PS: nur zur Vollständigkeit: Brauchwasserwärmepumpe, welche die Wärme aus der Umgebungsluft bezieht... Also keine WP die etwaige Erdbohrungen etc. benötigt...
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  10. #8

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    Zitat Zitat von Broesel Beitrag anzeigen
    Bevor ich weiter mache: Was ist ein/e "niedertemperatur-fbh"???
    Fußbodenheizun, gell?
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  11. #9

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    Wenn sowieso Gas oder Pellet eingebaut werden, lohnt es nicht über eine BW-WP nachzudenken, zumindest nicht bei den aktuellen Energiepreisen, und schon garnicht bei einem so geringen WW Bedarf.

    Gruß
    Ralf
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