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TV-Hinweis: 3SAT-"HITEC" am 27.04.2009, 21Uhr30: "Was kostet die Sonne?"

Diskutiere TV-Hinweis: 3SAT-"HITEC" am 27.04.2009, 21Uhr30: "Was kostet die Sonne?" im Forum Regenerative Energien auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    Avatar von solarkritik
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    TV-Hinweis: 3SAT-"HITEC" am 27.04.2009, 21Uhr30: "Was kostet die Sonne?"

    Weitere Infos hier:
    http://www.3sat.de/hitec/132967/index.html

    Man darf gespannt sein, ob objektiv berichtet wird...
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  2. TV-Hinweis: 3SAT-"HITEC" am 27.04.2009, 21Uhr30: "Was kostet die Sonne?"

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von Terra
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    Oh, es gibt noch Sender die sich anspruchsvolles Programm zutrauen?
    Kein , Frauentausch etc.?

    Leider hab ich keine Zeit um mir das mal anzuschauen!
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  4. #3
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    Avatar von solarkritik
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    Ich habe mir die heutige Sendung bereits vorzeitig im Internet auf der 3SAT-Webseite angeschaut:
    http://www.3sat.de/mediathek/?obj=12427

    Die Sendung blieb viele Antworten schuldig, insbesondere die Antwort auf die Hauptfrage: "Was kostet denn nun die Sonne bzw. die Sonnenenergie ?"

    Es wurde zahlreiche solare Forschungsprojekte "ohne Ende" vorgestellt...aber was diese Forschungsprojekte kosten, insbesondere
    bezogen auf eine kWh-erzeugten Strom, wurde nicht erwähnt...die enormen Kosten wurden nur zaghaft angedeutet...aber nicht konkret quantifiziert. Frei nach Franz Alt: "Die Sonne schickt bekanntlich keine Rechnung"...

    Auch wurde über die Entsorgung der Dünnschicht-Module und deren Umweltbelastung kein Wort verloren.

    Es wurde auch der (fälschliche) Eindruck vermittelt, man könne in Zukunft mit der PV autark (!) ein Mehrfamilienhaus mit Strom versorgen.
    Die Erfindung von Solarzellen, die auch im Dunkeln Strom liefern können, wurden in der Sendung aber nicht vorgestellt.

    Auch wurde kein Wort darüber verloren, dass die PV heutzutage jährlich nur 0,1% des Primärenergiebedarf an Kohle und Uran substiuiert.

    Höhepunkt der Desinformation war dann die fehlerhafte Behauptung, daß Solarzellen und deren Herstellung angeblich"CO2-neutral" wären...
    Man solle mir doch mal erklären, wieviel CO2 denn das Silizium in den letzten Jahrmillionen gebunden hatte ???

    An dieser fehlerhaften Verwendung eines ökologistischen "Fachbegriffes" (CO2-neutral) zeigt sich die gesamte Bandbreite sinnentleerter ökologistischer Termini, bei denen die korrekte Begriffsbedeutung eigentlich keine Bedeutung hat, sondern nur die Verwendung des Öko-Slogans das Mittel zum Zweck
    darstellt. Die korrekte Verwendung des Begriffs spielt dabei eigentlich keine Rolle. 3SAT hält den Zuschauer ja scheinbar für blöd...

    Wenn behauptet worden ist, dass Deutschland bei der Solartechnik eine Spitzenposition einnehmen würde, dann mag das wohlmöglich stimmen, aber man hätte auch erwähnen müssen, dass bezüglich der Relevanz für eine effektive und wirtschaftlichen Energieversorgung dieser Spitzenplatz lediglich in der "5. Kreisliga" belegt wird...

    Die Sendung war die übliche politisch-gewollte Solarpropaganda der öffentlich-rechtlichen TV-Medien...ich bin seit Jahren nix anderes gewohnt...
    Wie konnte ich nur die Hoffnung haben, diese Sendung würde objektiv über die Solare Effizienz berichten...diese Hoffnung stirbt zuletzt...
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  5. #4

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    @ solarkritik

    wir bauen gerade ein EFM 160m² KFW40 und mit "Solaranlage".
    Was mir bei Ihren Berichten sehr auffällt ist Ihre Hartnäckigkeit gegen sagen wir mal
    „ jeden und alles“.
    Natürlich passen mir einige Dinge auch nicht, aber ich versuche das Beste daraus zumachen.

    Ich habe mich mit einem Lächeln durch Ihre Seite geklickt, wo Sie ausführlich über Ihre Prozesse berichten und versuchen den Solarenschwindel aufzudecken.

    Ich zitiere:

    Ich habe durch den m.E. vorsätzlichen, politisch-gesteuerten, von Justiz, Medien und Verbraucherschutz vertuschten Betrug mit thermischen Solaranlagen seit 1996 ca. 100.000 Euro verloren (nicht funktionierende Solaranlage, Gerichtskosten, Gutachterkosten, Ordnungsgelder, Anwaltskosten u.a.).

    Nehmen wir mal an, Sie hätten die 100000€ genommen und Ihr 1996 gebautes Haus saniert, dann denke ich wäre es Passivhaus Standart und mit der 6m² Solaranlage könnten Sie 60% Ihrer „Energiekosten“ decken. ( Ist ja dann doch fast nur noch WW)

    Gruß Markus Kribber
    dem jeder sagt viel zu viel Dämmung, das rechnet sich nicht
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  6. #5
    Avatar von OldBo
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    Ja, man kann sich schon verrennen und findet den Punkt des Absprungs nicht mehr. Ich kann das gut verstehen, habe aber selber einen Schlussstrich gezogen und nun geht es mir wieder bestens

    Gruß

    Bruno
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  7. #6

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    Ich habe die Sendung gesehen und mich über die Darstellung zeimlich geärgert. Photovoltaik und Windkraft sind ja ganz schön, es krankt aber daran, daß sich elektrische Energie nur schlecht speichern kann. Das Problem ist in keinster Weise gelöst. Photovoltaik und Windmühlenhersteller brauchen sich auch nicht darum zu kümmern, ihre Produkte werden ja subventioniert und sie verdienen prächtig daran. Große Energiemengen kann man chemisch speichern. Man müßte also Wasserstoff herstellen. Entweder zur Speicherung komprimieren (30% Verluste) oder tiefkühlen (20% Verlust). Oder aber Methanol oder synthetischen Kraftstoff daraus herstellen. Das funktioniert aber nur im großen Maßstab.
    In dem Buch "Die Zukunft der Energie" von Gruss&Schüth gibt es eine Tabelle mit dem Energieverbrauch in Deutschland: Wir benötigten 2007 fast 14000 Pentawatt Energie, davon 4700 Pentawatt als Öl. Die Umwandlungsverluste betrugen 4300 Pentawatt. Fast genauso viel, wie wir als Öl importieren. Da ist meines Erachtens der Punkt, wo man ansetzen müßte. Da bringt es am meisten. In Deutschland kümmert man sich aber um die 0.1% statt sich um die 30% Verluste zu kümmern. Absolut irrational.
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  8. #7

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    "Pentawatt" gibt es nicht.
    Zumindest nicht als füsikalische Einheit.

    Könnte es sein, daß Du Petawattstunden (PWh) meinst?
    Das ist die Einheit einer Energie(menge).

    Ansonsten stimme ich Dir im Prinzip zu.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    "Pentawatt" gibt es nicht.
    Zumindest nicht als füsikalische Einheit.
    Falsch. Pentawatt gibt es schon, nur nicht als Einheit für "Energie". Wenn schon pingelig, dann richtig..

    Wir wissen aber trotzdem alle was gemeint war.

    Was die Verluste betrifft, da stimmte ich kehd zu. Wir stürzen uns gerne auf Nebenkriegsschauplätze, vor allen Dingen wenn diese medienwirksam vermarktet werden. Dabei kommen die echten Probleme unter die Räder.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9

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    So?
    Dann bitte ich um Aufklärung!

    Was sind "Pentawatt"???

    Eine Leistung jedenfalls nicht.
    Denn die heißt Petawatt (also mit ohne "n" drin)...

    Es ist oft ratsam, das, was ich (meist mit viel Mühe und Bedacht) schreibe, genau zu lesen.
    Ich hatte oben sogar noch versucht, mit dem "füsikalischen" Wortspiel auf die Bedeutung der Buchstaben hinzuweisen.

    Und wenn der Schreiber nicht "Forscher" wäre, hätte ich mir vielleicht die ganze Anmerkung verkniffen...
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  11. #10

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    Aber komm mir jetzt nicht damit, daß vielleicht 5 Watt gemeint gewesen sein könnten!
    Das wäre denn nicht nur zu wenig, sondern schlicht zu billig.
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  12. #11

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    Guten Morgen Ralf.....da habe ich gepennt und mich nur auf die Grundeinheit (W bzw. Wh) gestürzt.

    Wie kannst Du auch am frühen morgen mit solchen Wortspielereien beginnen. Da ist doch noch kein Mensch richtig wach.

    Gruß
    Ralf
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  13. #12

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    Ich gebe ja zu, daß unter 10-9 und über 10+9 mein Vorstellungsvermögen aufhört. Die Vorsilben peta, exa, zeta gehören eher nicht zu meinem Sprachgebrauch.
    Da braucht man wieder Verleiche: Wieviel mal paßt eigentlich das Saarland in eine Petawattstunde?
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  14. #13
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    Antwort der Hitec-Redaktion

    Antwort der HITEC-Redaktion, die ich heute erhalten habe:
    *********************

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    vielen Dank für Ihr Interesse an der Sendung und Ihre Kritik und Anregungen. Leider können wir nicht jedem Zuschauer einzeln schreiben, sondern möchten ihre Zuschriften mit dieser allgemeinen Mail beantworten. Wir bitten um Ihr Verständnis.

    Die Sendung hitec kann in dreißig Minuten nicht alle Aspekte eines wissenschaftlich-technischen Themenkomplexes aufzeigen und hat somit keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Neben den politischen Aspekten zeigt die hitec-doku "Was kostet die Sonne" vier innovative Verfahren der Solartechnologie auf, die die Erzeugungskosten von Solarstrom preiswerter gestalten können. Welche davon letztendlich den größten Marktanteil erhalten, ist heutzutage nicht abzusehen. Branchenkenner gehen davon aus, dass es sich dabei um mehrere Technologien handeln wird, die nebeneinander für verschiedene Anwendungen genutzt werden. Die Technologie des Unternehmens "Nanosolar" in Luckenwalde nimmt dabei vielleicht eine Rolle ein. Wie diese aussehen könnte und diese Technologie funktioniert, hätten wir den 3sat-Zuschauern auch gerne gezeigt, leider war das Unternehmen Nanosolar auch nach mehreren Nachfragen nicht bereit dem hitec-Reporter einen Termin vor Ort zu ermöglichen, weder ohne Kamera (nur zur Recherche) noch mit TV-Team (für die Dreharbeiten). So konnten wird diese Technologie in der Sendung leider nicht vorstellen.

    Über die Kosten, die bisher von den Stromkunden für die PV-Forschung und Entwicklung bezahlt wurden gibt es in den Medien sehr viele und irrtümliche Meldungen. Auf Grund mehrerer Nachfragen beim RWI (eines der kritischsten Institute gegenüber des Solarwirtschaft) hat das RWI diese Zahl exklusiv für hitec berechnet und mit 7 Milliarden angegeben. Diese konkrete Zahl wurde in der Sendung auch genannt. Außerdem wurde mehrfach erwähnt, dass noch weitere Milliardenzahlungen auf Grund des EEG fällig werden. Insgesamt werden die Kosten auf insgesamt auf 30 bis 40 Milliarden geschätzt.

    Es ist in unseren Breiten nicht möglich mit Solarstrom eine Vollversorgung herzustellen. Das geht nur im Verbund mit anderen erneuerbaren Energieformen, auch das war Teil der Berichterstattung.

    Das EEG und die momentane Förderung der Solartechnologie ist kein politisches Mittel, das dafür geeignet ist, die C02-Emissionen kurzfristig zu senken. Es soll eine Technologie marktfähig machen, die mittel- und langfristig große Mengen an konventioneller Energie ersetzen und so letztendlich hilft, große Mengen an C02 einzusparen. Das Thema "politische Instrumente der C02-Reduktion" füllt sicherlich eine eigene Sendung. Da der politische Diskurs im Film zum Thema "Kosten der Solartechnologie" für eine Techniksendung bereits sehr ausführlich war, bitten wir um Verständnis, dass wir das Thema in diesem Zusammenhang verzichtet haben, um es in der Kürze nicht falsch darzustellen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Catrin Powell
    verantwortliche Redakteurin
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    http://www.solarresearch.org/

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  17. #15

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    Also ich finds schon etwas schade.
    Aber irgendwie muß er sich da ein klein wenig verrannt haben, auf diesen Nebenkriegsschauplätzen.
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