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1000 Tage kein Beitrag über Luftdichtheit ...

Diskutiere 1000 Tage kein Beitrag über Luftdichtheit ... im Forum Spezialthema: Wind- und Luftdicht auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    Unregistered
    Gast

    1000 Tage kein Beitrag über Luftdichtheit ...

    ... das kann nicht sein!

    Hat jemand eine Beispielrechnung, wie viel Dämmung in Euro man weniger vorsehen darf, wenn man die Luftdichtheit des Gebäudes nachweist?

    Die EnEV beinhaltet eine solche Belohnung des Nachweises: Siehe

    http://www.luftdicht.de/enev/anhang%...nhang1Tabelle2
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  2. 1000 Tage kein Beitrag über Luftdichtheit ...

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  3. #2
    MB
    Gast

    Fehler

    Es sind 1000 Tage noch nicht wieder hergestellt. Das Forum wird ja neu aufgebaut.
    Zur Frage: nein, das kann man nicht pauschalisieren.
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  4. #3
    Avatar von JDB
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    kann man doch

    zwar nicht in Dämmung aber in kWh:

    nämlich um ca. 6 kWh/m²a sinkt der Heizwärmebedarf, wenn ich die Luftdichtheit nachweise.

    Jetzt kommt's drauf an, mit wieviel Aufwand ich die 6 kWh/m²a erzeugen müßte und wie mein Energieträger primärenergetisch bewertet wird. Bei ep=1.5 sind's dann schon knapp 10 kWh/m²a.

    Schätzung:
    Bei einem normalen EFH kann das durchaus 2cm weniger Dämmung an der Außenwand bedeuten.
    Das ist natürlich nur Theorie und so betrachtet nicht im Sinne des Erfinders.

    Außerdem funzt das auch nur, wenn man mit dem Primärenergiebedarf eine Punktlandung auf dem zulässigen Wert machen will.

    Gruß, JDB
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  5. #4
    MB
    Gast

    Soll

    Soll sinken. Aber nicht vergessen, daß es ein theoretischer Wert ist. Wenn man ständig die Fenster auf Kippe läßt, hat sich das Rechenbeispiel schon wieder erledigt. Aber worauf zielt die Frage hinaus? Wollen Sie wissen, ob es sich lohnt, drauf zu verzichten? Auf einen Blower-Door-Test verzichten?
    Da würde ich schon aus anderen Gründen (Tauwasser -> Schimmel) von abraten.
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  6. #5

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    Formulierung

    Der Heizwärmebedarf ändert sich nicht - ob mit oder ohne BDT. Nur der anzunehmende Lüftungswärmebedarf ändert sich.

    Das hat mit Sicherheit einer Pauschalierung zu tun. Bei Gebäuden ohne nachgewiesene Luftdichtigkeit kann man annehmen, daß zum gewollten Lüften noch ein ungewolltes Lüften hinzukommt - ob es aber wirklich so ist, ist unbekannt.
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  7. #6
    Unregistriert
    Gast

    Falscher Einwand

    Da der Lüftungswärmebedarf Bestandteil des Heizwärmebedarfs ist, ändert sich logischerweise auch der anzunehmende Heizwärmebedarf.
    Und der anzunehmende Heizwärmebedarf ist logischerweise der, von dem wir hier sprechen, sozusagen der Rechenwert.

    Wenn man das bezweifeln würde, wäre die Frage schon zurückzuweisen. Sie ist aber durchaus berechtigt.
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  8. #7
    Avatar von JDB
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    Das war natürlich ich.

    Ich dachte, ich bin automatisch angemeldet.
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  9. #8
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    Das kannste einstellen in deinem Profil ... ich mein das Du automatisch angemeldet bist

    MfG

    J.T.
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  10. #9
    MB
    Gast

    Ändert aber nix

    an dem noch unklaren Sinn der Frage. Worauf zielt denn das hinaus?
    Klar, Rechenwerte sind Rechenwerte, unwidersprochen. Aber was bitte ist denn der Hintergrund der Frage?
    Ach ja, Theorie ist, wenn jeder weiß, warum es hätte nie passieren dürfen, Praxis ist, wenn es hält, und keiner weiß warum
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  11. #10

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    Formulierung

    Ich habe mich an dem fehlenden Wörtchen "anzunehmend" gestört, denn es gibt immer wieder einige, die Annahmen und Realität schwer auseinander halten. Das der Lüftungswärmebedarf auch Bestandteil des Heizwärmebedarfs ist, ist doch klar.
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  12. #11
    Avatar von JDB
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    Herr Beisse , ist das so schwer?

    Mal angenommen :

    1. Ich will die EnEV erfüllen, aber keinesfalls mehr machen.

    2. Ich will keinen BDT machen.

    3. Die Anlage ist auch fest geplant und steht nicht zur Diskussion.

    4. Ich führe den Nachweis und gehe von 10cm Dämmung auf der Außenwand aus.

    5. Der Nachweis passt. (gerade so)

    6. Jetzt ist natürlich die Ausgangsfrage berechtigt :
    Ich mache doch einen BDT und weise die Luftdichtheit nach.
    Wieviel Dämmung kann ich mir auf der Außenwand damit einsparen ?
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  13. #12

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    "2. Ich will keinen BDT machen. " Warum nicht? Sicherlich um Kosten zu sparen.

    Aber nach dem alten Grundsatz "der arme Mann lebt am teuersten" ist das ein Sparen am falschen Platz. Ein moderner Bau ist auch bei Sorgfalt kaum fehlerfrei hinzubekommen. Und wenn ich einen Billigbauer nehme ist das Schadensrisiko oft noch höher. Und wenn dann Schäden kommen ist entweder der Auftragnehmer nicht mehr greifbar, die Gewährleistung ist abgelaufen usw.. Als Organisationsfehler (verdeckter Mangel) wird das wahrscheinlich auch nicht anerkannt, weil der Bauherr möglichen Pfusch bewußt hingenommen hat.
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  14. #13
    Avatar von JDB
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    na und?

    Korrekt, aber am Thema vorbei.

    Für mich war es eine eindeutige Frage, die eine eindeutige Antwort verdient hat.
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  16. #14
    Avatar von JDB
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    Ach übrigens...

    auch wenn sie schon z.T. ein Jahr alt sind :

    2 Beispiele :

    http://www.beye-hameln.de/enev/beisp...gleich-efh.htm

    http://www.beye-hameln.de/enev/beisp...hora-kfw60.htm
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  17. #15

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    Am Thema vorbei?

    Wenn eine Antwort auf eine scheinbar einfache und klare Frage gegeben werden soll, muß zumindest in jedem Fall überlegt werden, ob die klare Antwort auf die gegebene Frage nicht evtl. falsch sein kann.

    Wenn jemand bestimmte Schaltungsfragen stellt und ich den Eindruck habe, daß die engstirnige Beantwortung der Frage das Leben des Fragestellers gefährdet, werde ich die Frage nicht direkt beantworten. Genauso bei Fragen, deren engstirnige Beantwortung möglicherweise Auswirkungen auf die Statik hat. Beim BDT engstirnig zu antworten bringt den Fragesteller zwar nicht in Lebensgefahr, aber durch falsch verstandene Einsparung möglicherweise großen finanziellen Schaden.

    Dazu kommt das eine engstirnige Beantwortung allgemein kaum möglich ist. Nur für ein konkretes Objekt ist eine Aussage sinnvoll. Bei 40 cm Dämmung und gerade so sind die Einsparungen anders als bei 10 cm Dämmung und gerade so. Auch bei 10% bzw. 60% Fensterflächenanteil und gerade so sind wieder erhebliche Unterschiede usw.

    Und wenn er den Nachweis ausreichend schon ohne BDT erfüllt, bringt der BDT überhaupt keine Einsparung.

    Vielleicht fragt der Fragesteller auch nur indirekt nach dem Preis der BD-Messung: 400 bis 600 Euro. Und kann damit seine Dämmkosten gegenrechnen.
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