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schaltbare Ausensteckdose

Diskutiere schaltbare Ausensteckdose im Forum Elektro 1 auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Frage schaltbare Ausensteckdose

    Guten Abend, ich bins mal wieder

    Und zwar gehts um Folgendes:
    Auf der Terrasse zwischen Haus und Garten soll eine schaltbare Steckdose angebracht werden.
    Grund: Ein Springbrunnen soll somit ein- und ausschaltbar sein, ohne jedesmal den Stecker einstecken zu müssen.
    Status quo: Dieser Stein, die flexible Leitung führt zu einer Steckdose im Keller. Die Leitung wird neben dem Fenster durchgeführt, wenn das Fenster offen ist. Somit konnte der Stecker dran bleiben. Eine neue Leitung durchzuführen wäre kein Problem.

    Natürlich könnte ich einfach den Elektriker kommen lassen, und dem die Denkarbeit überlassen, aber ich würde mir selbst gerne Gedanken darüber machen und vor allem vorher wissen, welche Möglichkeit von den Meisten bevorzugt wird. Leitungen legen, Schalter und Steckdosen anschrauben traue ich mir selbst zu, das Anschließen ist dann Sache des Elektrikers .
    Ach ja: FI (30mA) und B16-Automat vorhanden.

    Mit fallen jetzt spontan vier Lösungen ein:
    1. Den Stein so lassen, wie er jetzt ist. Im Haus neben dem Fenster eine AP Abzeigdose, in der die Leitung des Steins aufgetrennt wird und von der eine weitere Leitung nach außen für einen Schalter führt. Problem: Der Stein ist dann über Klemmen fest angeschlossen und kann im Winter nicht mal eben schnell ins Warme getragen werden.
    2. Eine neue Leitung nach Außen führen, diese erst auf ca. 10cm Höhe zu einer AP-Doppelsteckdose führen. Dort L, N und PE fest an eine Steckdose anschließen, N und PE wird auf die zweite Steckdose geführt. der L wird über eine ca. 1m lange Leitung weiter nach oben zu einem AP-Schalter führen, der dann L an den Außenleiteranschluss der zweiten Steckdose führt. Also auf Deutsch: Eine Steckdose Dauerstrom, eine Steckdose mit dem Schalter schaltbar. Da momentan der Keller mit B16 abgesichert ist, müsste man einen 16A-fähigen Schalter verwenden, denke ich. Etwa diesen hier?
    3. Möglichkeit wie oben, nur die Absicherung des Kellers auf B/C10 runtersetzen und normalen Lichtschalter verwenden. Hier könnte man sogar einen Serienschalter einsetzen und die zweite Steckdose auch schaltbar machen, ohne dass es spürbar teuerer wird.
    4. Im Haus eine Abzweigdose neben das Fenster setzen (Mindestabstand oder so natürlich eingehalten...), die Strom von der schon vorhandenen AP-Abzweigdose bekommt, daran einen Lichtschalter (10A) anschließen, der sich außen befindet, und innen eine Schuko mit integrierter 10A-Feinsicherung. Daran den Stein anschließen


    Welche würdet ihr als Elektriker wählen? Die Kosten schätze ich bei allen Möglichkeiten ungefähr gleich ein.
    Zu teuer sollte das ganze aber nicht werden, etwa AP-Verteilerkasten mit Hutschiene, 12/24V-Heutschienen-Netzteil, Finder-Stromstoß-Relais für 12/24V und daran die Außensteckdosen, die Taster dann über Kleinspannung betreiben, somit erhöhte Sicherheit garantieren....

    Vielen Dank
    Baumeister70
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  2. schaltbare Ausensteckdose

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Themenstarter

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    Hat niemand eine Meinung dazu? Welche der 4 Vairanten würdet ihr als Elektriker durchführen.

    Mir fällt jetzt noch eine fünfte günstige ein:
    AP-Verteierkasten mit Hutschiene (gibts für unter 5Euro, reicht IP40 im Heizkeller?) und ein doppeltes Stromstoßrelais für eine Spannung zw. 5V und 24V, das also zwei voneinander unabhängige Schalkreise besitzt. Damit entweder zwei Steckdosen neben dem Automatenkasten schalten und daran dann die Zuleitung für Brunnen und evtl. noch Beleuchtung anschließen, oder auch hier die Steckdosen außen anbringen. Hutschienennetzteile sind meiste ziemlich teuer, aber ein normales Steckernetzteil zu nehmen und in eine Steckdose neben dem Automatenkasten zu setzen wird wohl auch so von keinem Elektriker gemacht, oder? Vorteil wäre natürlich, dass die Absicherung nicht auf 10A reduziert werden muss, weil diese Relais von Finder zw. 16 und 20A vertragen.

    Um Antworten wäre ich sehr dankbar.
    Wie gesagt, das ganze muss am Ende von einem Elektriker zumindest überprüft, wenn nicht sogar angeschlossen werden. In der UV hab ich natürlich gar nichts zu suchen, Automatenaustausch usw. überlass ich auch lieber dem Eli. Was genau in Eigenleistung gemacht werden kann, muss dann noch geklärt werden.

    Vielen Dank
    Baumeister70
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  4. #3
    Themenstarter

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    Ist es zu verwirrend geschrieben?

    Dann versuch ichs mal langsam und verständlich:
    Ist eine flexible Leitung für eine dauerhafte Verwendung im Außenbereich (60cm unter der Erde) erlaubt? Sowohl mit, als auch ohne Rohr?

    Um Antworten wäre ich echt dankbar
    Baumeister70
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  5. #4

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    ob flexibel oder starr ist erst mal gar nicht der Punkt. Wenn Du ein Kabel in der Erde verlegen willst, dann brauchst Du auf jeden Fall sog. Erdkabel, also keine NYM-Jxxxx sondern z. B. ein NYY-Jxxxxx.

    Im Rohr verlegt darf, glaube ich, auch ein NYM verwendet werden, wenn sichergestellt ist, das das Rohr "dicht" ist, ich würde dafür aber trotzdem immer NYY nehmen.
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  6. #5

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    "Natürlich könnte ich einfach den Elektriker kommen lassen, und dem die Denkarbeit überlassen"
    Das wäre sinvoll !

    "Welche würdet ihr als Elektriker wählen?"
    Keine


    "Ist eine flexible Leitung für eine dauerhafte Verwendung im Außenbereich (60cm unter der Erde) erlaubt? Sowohl mit, als auch ohne Rohr?"
    Nein

    Und jezt mal ernsthaft! Gedanken machen ist gut,aber....
    1. Die Gedanken berücksichtigen die sich die Schreiber einer VDE 0100 gemacht haben.
    2. Der Elektriker der das später anschließen soll, steht dafür auch gerade. Keiner den ich kenne würde sich auf die von Ihnen beschriebene Installation einlassen.
    3. Für einen Schüler ist das ganze schon ganz ordentlich!

    Also Elektrokomiker besorgen
    Auftrag beschreiben (mit Eigenleistung?!)
    Angebot einholen
    Beauftragen
    Umsetzen lassen
    Flasch Bier trinken und Wasser beim laufen zugucken!

    Gruß
    Darkwing Duck
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  7. #6
    Themenstarter

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    Danke für die Antworten. Ich beschäftige mich schon etwas länger mit dem Thema, also dass im Boden NYY verwendet werden soll, ist schon klar.
    Natürlich gibt mir etwas theoretische Erfahrung noch lange nicht das Recht, selbst an 230V zu hantieren, wie es mir gefällt. Das sehe ich ein und beurteile das auch als sehr sinnvoll.

    Momentan sind weder Brunnen noch sonst was vorhanden. Das Ganze eilt auch nicht, nur würden wir evtl., wenn sowieso was am Rasen gemacht wird, schon mal die Leerrohre legen, Leitungen vlt. auch.

    Welche Lösung würdet ihr vorschlagen?
    Was ist falsch daran, Automatenkasten im Keller mit Stromstoßrelais anzubringen und den Brunnen über Taster ein- und auszuschalten, wenn der Taster z.B. 24V tastet? Ist doch die sicherere Lösung als 16A-Schalter oder 10A-Schalter und Herabsetzen der Absicherung!???
    Was wird normalerweise getan, wenn im Garten (etwa bei einem Brunnen) Strom benötigt wird. Ich denke, eine Gartensteckdose mit Erdspieß dort angebracht, und dann eine Leitung mindestens 60cm tief ins Haus, Garage, Gartenhütte, ...
    Wird da eine flexible Leitung verwendet oder NYY?

    Ich mach mir schon eine Zeit Gedanken darüber was wohl die beste Lösung wäre. Nicht nur, weil evlt. dieses oder nächstes Jahr ein Brunnen herkommen soll, sondern weil es mich auch interessiert.

    Gruß
    Baumeister
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