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  1. #1
    anton44
    Gast

    Frage Grund für Schimmel in der Decke zum kalten Dachboden

    Guten Tag,
    ich bin auf der Suche nach dem Grund für den Schimmel in unserer Decke zum kalten Dachboden.

    Die Decke ist wie folgt aufgebaut (von unten, dem beheizten Raum --> nach oben zum kalten Dachboden)
    Rigipsplatten, Dampfsperre, Glaswolle zwischen den Holzbalken und darüber OSB-Holzplatten. Die Dampfsperre ist luftdicht am Putz und untereinander verklebt. Ich habe die Folie DB-PE von Otto Wolff verwendet.

    Nach diesem Winter hat ich auf der Glaswolle Wasser abgesetzt und die OSB Platten haben zu schimmeln begonnen.

    Nun habe ich 2 Fragen:
    1) Woher kommt das Kondenswasser --> die Dampfsperre sollte die Feuchtigkeit noch oben abhalten?
    2) Sie sieht eine Sanierung aus?

    Gruß
    Hartmut
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  2. Grund für Schimmel in der Decke zum kalten Dachboden

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Hallo Hartmut,

    folgender Vorschlag:
    Bevor Du "alte Wunden" aufreißt ... klicke auf "Suchen" und gib z. B.:

    Tauwasser Dach

    ein.

    Zumindest findest Du dort neben vielen Anfragen auch die zur Beantwortung Deiner Frage unbedingt erforderlichen Rahmenbedingungen, die dann eventuell von Dir nach zu reichen wären.

    I.A. enden dann die Diskussionen überwiegend mit dem Rat, die dauerhaft luftdicht auszubildenden Gebäudehülle (gegebenenfalls zum wiederholten Mal) mit Hilfe einer differenzdruckgestützten Leckageortung das lückenlose Funktionieren Deiner verklebten Dampfsperre, die wahrscheinlich auch die Luftdichtheitsschicht im Dachgeschoss darstellt, sicher zu stellen.

    Unabhängige Messdienstleister in Deiner Nähe findest Du z.B. hier .

    Die Sanierung solcher Leckagen sind i.A. kompliziert, da nicht alle auf der Innenseite der wärmetauschenden Gebäudehülle frei zugänglich sind.

    Zur Problembeseitigung sind deshalb oftmals größere Rückbaumaßnahmen (Entfernen der Innenbekleidungen, Öffnen von Verkofferungen usw.) erforderlich. Hier wäre dann dringend die Beauftragung einer Fachfirma anzuraten, die über die dafür erforderlichen Kennnisse und Erfahrungen verfügt.

    Mit freundlichem Gruß aus Erfurt

    KPS.EF
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  4. #3

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Zitat Zitat von anton44 Beitrag anzeigen
    Guten Tag,

    Nun habe ich 2 Fragen:
    1) Woher kommt das Kondenswasser

    --> die Dampfsperre sollte die Feuchtigkeit noch oben abhalten?

    2) Sie sieht eine Sanierung aus?

    Gruß
    Hartmut
    --> die Dampfsperre sollte die Feuchtigkeit noch oben abhalten?

    Sie hat es vermutlich nicht bzw. nicht ausreichend getan

    pauline
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  5. #4

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    hallo
    db gibt es als dampfbremse mit unterschiedlichen dicken.

    gruss aus de pfalz
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  6. #5
    Avatar von jetter
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    Die Dampfsperre ist luftdicht am Putz und untereinander verklebt.
    die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass hier die Probleme bestehen - auch wenn man das nicht wahr haben möchte.

    Sind die Gefache der Kehlbalken voll gedämmt?
    Besteht die Möglichkiet, dass die Dämmebene auskühlt - Zuluft von sonstwoher?
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  7. #6

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    Standartfrage

    Anpresslatte montiert????



    Gipser
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  8. #7
    anton44
    Gast
    Was ist den eine Anpresslatte?

    Gruß Hartmut

    Zitat Zitat von Gipser Beitrag anzeigen
    Anpresslatte montiert????



    Gipser
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  9. #8
    anton44
    Gast
    1. Der Zwischenraum zwischen den Kehlbalken ist komplett mit Glaswolle ausgefüllt. Bei der Höhe der Balken fehlen ca. 1-2 cm (der Balken ist also höher die Dicke der Glaswolle.
    2. An den Außenkanten der Decke (Decke 6 x 6 Meter) ist zwischen den Balken und den aufliegenden OSB Platte manchmal ein Spalt von 1-2 mm. Durch diesen Spalt könnte sich Lüft mit der Außenweld austauschen. Ist dies ein Probem?

    Gruß
    Hartmut


    Zitat Zitat von jetter Beitrag anzeigen
    die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass hier die Probleme bestehen - auch wenn man das nicht wahr haben möchte.

    Sind die Gefache der Kehlbalken voll gedämmt?
    Besteht die Möglichkiet, dass die Dämmebene auskühlt - Zuluft von sonstwoher?
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  10. #9

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    Zitat Zitat von anton44 Beitrag anzeigen
    ... ein Spalt von 1-2 mm. Durch diesen Spalt könnte sich Lüft mit der Außenweld austauschen. Ist dies ein Probem?
    Das ist es.

    Die Beschreibung lässt z. B. die Vermutung zu, dass die vorgeschriebene luftdichte Hülle des Gebäudes nicht durchgängig ausgebildet ist.

    Insbesondere wird häufig "versäumt", die Kehlbalkenlage in den äußeren Bereichen luftdicht zu umschließen. So entstehende Leckagen sind in hohem Maß für den Feuchteeintrag aus den Wohnräumen verantwortlich und nur mit großem Aufwand zu sanieren!

    Mehr zur Luftdichtheitsproblematik finden Sie z. B. hier .

    Mit freundlichem Gruß aus Erfurt

    KPS.EF
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  11. #10
    Avatar von jetter
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    Bei der Höhe der Balken fehlen ca. 1-2 cm (der Balken ist also höher die Dicke der Glaswolle.
    Damit kühlt die Platte von unten aus und Kondensat kann entstehen. Die aufgefeuchtete Plattenoberfläche ist damit bester Nährboden für Schimmelbelag.

    -> Die Ebene unter dem "geschlossenen" Deckenbelag darf nicht von kalter Luft durchströmt werden oder der Deckenbelag muss offener, z.B. mit vereinzelten Dielen/Bohlen, angelegt werden!
    Ansonsten wird immer wieder zu diesem Erscheinungsbild kommen.
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11
    anton44
    Gast
    Aus heutiger Sicht plane ich die aufliegenden OSB Platten wieder zu entfernen und die Decke nach oben offen zu lassen. Die Feuchtigkeit der Luft könnte dann durch die Unterspannbahn abziehen.

    1) Wie seht Ihr diese Lösung?
    2) Wie würde ich den Schimmel auf den Balken bekämpfen
    a) mit Alkohol abreiben (leider ist die verbleibende Arbeitshöhe sehr gering)?
    b) Balken mit Glaswolle besprühen?
    c) oder?

    Mit freundlichen Grüßen
    Hartmut


    Zitat Zitat von KPS.EF Beitrag anzeigen
    Das ist es.

    Die Beschreibung lässt z. B. die Vermutung zu, dass die vorgeschriebene luftdichte Hülle des Gebäudes nicht durchgängig ausgebildet ist.

    Insbesondere wird häufig "versäumt", die Kehlbalkenlage in den äußeren Bereichen luftdicht zu umschließen. So entstehende Leckagen sind in hohem Maß für den Feuchteeintrag aus den Wohnräumen verantwortlich und nur mit großem Aufwand zu sanieren!

    Mehr zur Luftdichtheitsproblematik finden Sie z. B. hier .

    Mit freundlichem Gruß aus Erfurt

    KPS.EF
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  14. #12
    anton44
    Gast
    Aus heutiger Sicht plane ich die aufliegenden OSB Platten wieder zu entfernen und die Decke nach oben offen zu lassen. Die Feuchtigkeit der Luft könnte dann durch die Unterspannbahn abziehen.

    1) Wie seht Ihr diese Lösung?
    2) Wie würde ich den Schimmel auf den Balken bekämpfen
    a) mit Alkohol abreiben (leider ist die verbleibende Arbeitshöhe sehr gering)?
    b) Balken mit Glaswolle besprühen?
    c) oder?

    Mit freundlichen Grüßen
    Hartmut

    Zitat Zitat von jetter Beitrag anzeigen
    Damit kühlt die Platte von unten aus und Kondensat kann entstehen. Die aufgefeuchtete Plattenoberfläche ist damit bester Nährboden für Schimmelbelag.

    -> Die Ebene unter dem "geschlossenen" Deckenbelag darf nicht von kalter Luft durchströmt werden oder der Deckenbelag muss offener, z.B. mit vereinzelten Dielen/Bohlen, angelegt werden!
    Ansonsten wird immer wieder zu diesem Erscheinungsbild kommen.
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