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KMB auf altem Bitumen, Kellerdeckendämmung unter der Terrasse

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  1. #1

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    KMB auf altem Bitumen, Kellerdeckendämmung unter der Terrasse

    Guten Tag!


    Zwei-Familienhaus, teilunterkellert, Baujahr 1926. Denkmalschutz, keine WDVS
    Standort: Berlin Frohnau
    Kellerboden ca. 1,20 m unter GOK.

    Die Feuchtebelastung des Kellers soll deutlich vermindert werden. Dies ist durch diverse Maßnahmen (Lüftungsschema in Abhängigkeit vom Taupunkt innen / aussen, Verbesserte Regenwasserableitung, Entfernung der hauswandnahen Bepflanzung) schon teilweise geschehen. Nutzung des Kellers bleibt weiterhin Lagerraum und Werkstatt für gelegentliche Arbeiten, keine Dauernutzung.
    Das Ambiente ist zufriedenstellend (derzeit 15°C / rel.Luftfeuchtigkeit 60 %, im Winter bis 6°C, 85 %)
    Eine Hauptbelastung des Kellers ist Kodensationsfeuchte unter der unterkellerten Terrasse, Hier fehlt eine Dämmschicht über den alten Betonfertigelementen der Kellerdecke und im Winter wird die Decke tropfnass, bei niedrigen Temperaturen auch deutliche Eisbeläge. Ein erhöhter Estrichaufbau auf der Terrasse ist nicht möglich, die Terrassenoberfläche ist intakt und wasserdicht. Vor dem Winter soll die Decke nun von Innen gedämmt werden, inkl. Randstreifen für die Wände.

    (1) Welches Material kann man nehmen (XPS 10 cm ?), und wie könnte die Befestigung aussehen (Verkleben / Dübeln)?

    Erhöhte Mauerfeuchte liegt insbesondere in einem Übergang des unterkellerten zum nicht unterkellerten Teil über das gesamte Vertikalprofil vor, vor allem Nahe GOK und Durchfeuchtung der untersten Steinreihe sowie aufsteigende Feuchtigkeit bei teilweise defekter Horizontalsperre. Es wurde in diesem Bereich aufgegraben. (Bild). Der Sockelputz war überwiegend lose und unterfeuchtet / teilweise unterwurzelt. Alte schadhafte Bitumenbeschichtung. Die Kelleraussenwand endet auf einem „Fundament“ aus drei Lagen Steinen, wohl lediglich lose aufeinanderliegend oder mit Lehm verfugt (?). Im Bildbereich wurde die Kelleraussenwand 6 cm über das Fundament „überhängend“ gebaut (an anderer Stelle normal vorspringendes Fundament) (Bild). Eigentlich wurde als Lastfall „nicht stauendes Sickerwasser“ angenommen (gespanntes Grundwasser 15 m unter GOK, überwiegend Sandboden), aber genau an der Unterkante des Fundamentes findet sich Lehm, also wohl doch „stauendes Sickerwasser“, muß noch abgeklärt werden. Geplant wäre Entfernung der unteren 30 cm Altbeschichtung, Deitermann HKS im Fundamentbereich und als Hohlkehle, danach Superflex D2 als Kratzspachtelung auf der Altbeschichtung und als Dichtschlämme bis GOK + 30 , danach KMB und Dämmplatten. Erneuerung des Sockelputzes bis etwa 1 m über GOK.

    (2) Sollte man das „Fundament“ hier lieber in Ruhe lassen? Schließlich wird die Horizontalsperre ja auch nicht erneuert.
    Am liebsten würden wir das Ganze dann ohne Drainage wieder zuschütten, aber hier kommt uns nun der Lehm in die Quere...

    Vielen Dank! Andreas Siegele



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  2. KMB auf altem Bitumen, Kellerdeckendämmung unter der Terrasse

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  3. #2
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    einige fehlende Fotos

    Habe es leider noch nicht hinbekommen, die verbleibenden Fotos einzustellen.

    Finden sich aber unter "meine Fotos"...
    Geändert von andreassie (05.05.2009 um 20:33 Uhr) Grund: Ergänzung
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  4. #3
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    wer hat das alles untersucht und festgestellt?

    Wohin soll eine Dränanlage entwässern?

    ISt es Bitumen am Untergrund kein Teer?
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  5. #4
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    Am vollunterkellerten Gebäude des Nachbarn wurden die Keller zu Wohnzwecken bearbeitet, recht umfangreich mit Untermauerung des Fundamentes zur Erhöhung der Nutzhöhe und kompletter Abdichtung. Von hier sind Lastfall und Bodenverhältnisse bekannt.

    Eine lokale Firma zur Mauerwerkstrockenlegung (arbeiten mit Remmers) empfiehlt als zusätzliche Maßnahme die Erneuerung der Horizontalsperre mittels Injektage, aber wir wollen ja keinen trockenen Keller sondern wollen lediglich eine Verbesserung und natürlich dauerhaften Substanzerhalt. Letztlich bleiben die Kelleraussenwände zum nichtunterkellerten Bereich komplett ohne Vertikalabdichtung, diese Wände sehen allerdings bis auf den Übergangsbereich zur Hausaussenwand sehr gut aus. Das Problem mit dem Kondenswasser unter dem Terrassenboden muß natürlich gelöst werden.

    Wäre eine Drainage tatsächlich notwendig, dann würde sie in einen Sickerschacht entwässern.

    Die Altbeschichtung ist eindeutig Bitumen.
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