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erste Lage Ausgleichsschicht T8 Mauerwerk mit LM21

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  1. #1

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    erste Lage Ausgleichsschicht T8 Mauerwerk mit LM21

    Hallo,

    wir bauen gerade ein KfW 40 Doppelhaus mit dem Schlagmann T8 mit 36,5cm Ziegeldicke. Was mir gerade Sorgen bereitet, ist dass die Ausgleichsschicht für die erste T8 Steinlage auf der Kellerdecke u. auch EG-Decke mit LM21 gefertigt wurde. Unser Architekt meint, dass dies kein Problem darstellt und von Schlagmann zugelassen sei.
    Heute auf der Baustelle wurde die Ausgleichsschicht auf der EG-Decke gemacht und die erste Lage Steine gesetzt. Der Mörtel ist ziemlich bröselig, was ich eben nur so am Rande halt fühlen kann und eben die Mörtelreste, die zur Seite gekleckert wurden.
    Die Auskragung der Steine über die Betondecken hinaus ist 14cm. Die Ausgleichsschicht mit Dachpappe in der Mitte ist ca. 2cm hoch.
    Mir kommen 5 tragende Ziegelstege mit 15mm Stegdicke sehr wenig vor.

    Wird der Mörtel noch fester in den nächsten Tagen?
    Stimmt die Aussage unseres Architekten?
    Ist der Mörtel vielleicht nur deswegen so bröselig, weil zu schnell ausgetrocknet oder so?
    Mir kommt's gerade vor, wie auf Sand gebaut...

    Vielen Dank schon mal für Eure Beiträge.
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  2. erste Lage Ausgleichsschicht T8 Mauerwerk mit LM21

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  3. #2
    Avatar von fmw6502
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    frag doch mal Deinen TWP (Statiker) zu Auskragung... Du hast doch einen?

    Gruß
    Frank Martin
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  4. #3
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    Hallo Frank Martin,
    die Auskragung sehe ich jetzt nicht so als Problem. Unser Statiker wird das schon berechnet haben. Der Architekt meinte mal, dass er über 400 Seiten Papier für beide Doppelhaushälften erstellt hat. Glaube aber nicht, dass er so Details wie den Mörtel mit einberechnet.
    Grüße, Stefan
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  5. #4
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    Ein Bild von der Auskragung und der Styrodurdämmung darunter.
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  6. #5
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    Hallo,
    habe gerade mit dem Rohbauer gesprochen und der sagte mir, dass nicht LM21 sondern MG2A (Kalkzementmörtel) verwendet wurde. Das hat ihm unser Statiker vorgeschrieben. Da lag ich dann wohl falsch damit, dass sich der Statiker über solche Details keine Gedanken macht.
    Bleibt zu hoffen, dass das Zeug noch fester wird.


    Grüße, Stefan
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  7. #6
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    Der muss auch gar nicht so fest werden, der muss nur Druck entsprechend seiner Eignung vertragen und nicht zerrieben werden. MAn wundert sich wie wenig hart geprüfter Fertigmörtel ist
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  8. #7
    Avatar von jman
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    Zitat Zitat von stel Beitrag anzeigen
    Die Auskragung der Steine über die Betondecken hinaus ist 14cm...
    Mir kommen 5 tragende Ziegelstege mit 15mm Stegdicke sehr wenig vor.
    Lass das nicht Josef lesen.

    Benutz mal die Suche mit: Steinstatik
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  9. #8
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von jman Beitrag anzeigen
    Lass das nicht Josef lesen.

    Benutz mal die Suche mit: Steinstatik
    Also ich weiß nicht wie Herr Thalhammer auf 6cm kommt, vielleicht war das früher mal so...

    Im offiziellen Dokument von Schlagmann
    "Verarbeitungshinweise Perlitgefüllte Planziegel" steht dies:
    1 Verarbeitung planziegel allgemein
    1.9 Deckenauflager
    b) Deckenauflager – ohne Vormauerziegel
    Bezeichnung Wandstärke (cm) Dämmstärke [cm] WLG 035 WLG 040
    POROTON-T8®_____36,5_______________________11,0____12,0
    POROTON-T8®_____42,5_______________________13,0____14,0

    Somit hat unser Architekt und Statiker das offiziell erlaubte um 3cm überschritten. Auf welcher Grundlage weiss ich noch nicht.
    Grüße, Stefan
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  10. #9
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    und er hat´s doch gelesen

    1.9 von Schlagmann sind Vorschläge Dämmstärken zum erreichen
    der Wand U-werte ohne Deckenabmauerung (!)

    dem abzuleiten das man dann auch so weit auskragen kann iss nicht (!)

    jetzt bin ich mal gescherd ... ich such mir alle Pfeiler in dem Gebäude
    aus und rechne 36,5cm - 14cm = 22.5cm dafür möchte ich die Einzel-
    nachweise der Ablasten samt Knicknachweise ... natürlich mit der
    zurechnung der Gewichte der nichttragenden Bereiche
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  11. #10
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    Zitat Zitat von Josef Beitrag anzeigen
    und er hat´s doch gelesen

    1.9 von Schlagmann sind Vorschläge Dämmstärken zum erreichen
    der Wand U-werte ohne Deckenabmauerung (!)

    dem abzuleiten das man dann auch so weit auskragen kann iss nicht (!)
    Hallo Josef,
    es macht doch keinen Sinn 11cm Dämmung drauf zu machen und diese dann 5cm überstehen zu lassen. Und dazu passt auch nicht die Zeichnung in dem von mir zitierten Kapitel. Also geht es nur mit der Auskragung wie die Dämmstoffdicken angegeben sind.

    Diesen schmaleren Ausgleichsziegel haben wir auch nicht. Wozu soll das gut sein? Dafür kann man doch einfach ein T8 Ziegel auf die notwendig Höhe absegen. Der Dämmstoff kommt dann eben nur vor die Deckenstirnseite.

    Wegen der Statik: Alle nichttragende Bereiche sind bei uns Trockenbauwände. Der Statiker hat 200 Seiten Papier pro Doppelhaushälfte produziert. Somit gehe ich jetzt erst mal von einer gewissenhaften Hausstatik aus. Kann doch nicht sein, dass die Kiste bei Sturm und weiss nicht was für Wettereinflüssen dann in sich zusammenfällt oder fiese Risse bekommt.

    Grüße,Stefan
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  12. #11
    Avatar von fmw6502
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    Hallo Stel,

    in den 200 Seiten sollte eine Unbedenklichkeit des Statikers/TWPs bzgl. der Auskragung drin stehen. Ggfs. einfach bei ihm dies schriftlich anfordern. Er ist der Fachmann für diese Fragen.
    Bei unserem Bau (T7, 12cm Auskragung) hat der TWP etwas von "Lochbild anschauen, mit Schlagmann darüber reden" gemurmelt und dann die Unbedenklichkeit abgeklärt.

    Gruß
    Frank Martin
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  13. #12
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von stel Beitrag anzeigen
    .. Unser Statiker wird das schon berechnet haben. Der Architekt meinte mal..
    aha ..

    wie wär´s, wenn du mal mit dem "statiker" redest?

    nebenbei, es gibt sachen, die kann man rechnen (auskragung) - und es
    gibt sachen, da braucht man e. konsistentes "bauchgefühl", weils dafür
    keine regeln gibt (nein, ich sag nicht, wofür das gilt).

    vielleicht hast du sogar das dusel, an einen "steinrechner" geraten zu
    sein, der beides draufhat ..
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  14. #13
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    da man "hier" nur ein Stückerl Wandende mit dem Überstand sieht,
    sprich die Planung von dem Haus nicht kennt, schliesse ich mich Mls an:

    wie wär´s, wenn du mal mit dem "statiker" redest?
    man könnt auch sagen dieser Satz iss auf den Punkt gebracht
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von fmw6502
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    Rede am besten mit Deinem Statiker auf der Baustelle, dann kannst Du ihn gleich mal auf den Anschlagsziegel ansprechen, mir scheint er (nach dem obigen Bild) nur auf dem WDVS zu stehen...

    Gruß
    Frank Martin
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  17. #15
    Themenstarter

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    Der Anschlagstein steht auf dem Styrodur. Das ist aber nicht bedenklich, weil die nächste Lage dann um 50% versetzt ist u. somit nur der erste Anschlagstein auf dem Styrodur lastet.

    Ich habe die erste Version der Statik vom Architekten bekommen.
    Die Berechnung für den Stein habe ich bis jetzt nur im Kapitel Spannungsnachweis gefunden:
    Diese sieht sehr einfach aus:

    Zulässige Druchspannung für T8: 0,7 MN/m2
    max. Belastung bei uns: 0,25MN/m2 = 91,3*10^-3/0,365

    Vereinfacht ausgedrückt: Da dieser max. Wert 35% der Maximallast ist und wir aber 61% des Steines nutzen liegen wir auf der sicheren Seite...

    Ich ruf den Statiker morgen mal an, da dieses Modell vielleicht nicht so ganz der Wirklichkeit entspricht, von wegen Steinstatik und so...
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