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  1. #1

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    KVH oder Lamellenholz

    hi,

    mal eine frage zum material der holzständer in der wand.
    ist es besser Konstruktionsvollholz oder Lamellenholz zu nehmen?

    was ist der vor- und nachteil des einen bzw. des anderen (außer der preisunterschied).

    gruss
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  2. KVH oder Lamellenholz

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  3. #2

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    Lamellenholz
    Meint er Brettschichtholz (BSH) ?
    BSH hat (je nach Klasse) die höhere Tragfähigkeit.
    Größere Querschnitte gibt es in KVH auch nicht mehr.
    Die Neigung zur Umfangsrissbildung und sich im Lauf der Zeit zu verdrehen ist bei BSH auch geringer.
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  4. #3
    Avatar von Anfauglir
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    Manche Holzhändler bei uns bieten ab 14/14 nur noch Duo (also zwei Lamellen) an, bei KVH gab es zu grosse Qualitätsprobleme. Manchmal gibt´s sogar das 12/12 nur als Duolam.

    Lamellenholz ist im allg. formstabiler. Da aber beim KVH die Tendenz eines Kantholzes zum Verdrehen, Reissen etc. schon deutlich sichtbar ist, gehören solche krummen Knüttel eigentlich aussortiert.

    Von KVH bis BSH ist (in der Wand) m.M. nach alles geeignet, solange die geforderten Qualitätskriterien eingehalten werden.
    Sinn und Unsinn richtet sich damit nach dem Preis, der Lieferbarkeit (siehe Bauwahn) und den Vorlieben des Verarbeiters.
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  5. #4
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    Mal sachte ...

    Holzständerwand - was sollen denn da für Prügel rein, dass sich diese Frage stellt?
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  6. #5
    Themenstarter

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    hi,

    also zur erläuterung.

    es soll ein 16er ständerwerk werden.

    immer natürlich vorausgesetzt die qualität und verarbeitung stimmt (zur versteifung osb-platte innen ist es denn wirklich das geld mehr wert kein kvh zu nehmen?
    ist die gefahr von drehen und "arbeiten" denn so groß, das risse entstehen können?
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  7. #6
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    Wer führt denn aus?
    Liegt ein angebot über den Mehrpreis vor?
    Was wird denn sowieso ausgeführt?
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  8. #7
    Themenstarter

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    hi,

    kleinerer zimmermannsbetrieb.
    normal kvh
    mehrpreis ca. 1000 euronen.

    gruß
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  9. #8
    Avatar von jetter
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    Was sollte gegen Konstruktionsvollholz sprechen, wenn es vorab so geplant und berechnet(?) ist?
    technisch getrocknete, krumme "Knüppel" gehören da so und so nicht rein. (Siehe auch Anfauglir #3)
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  10. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  11. #9
    Avatar von Anfauglir
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    Wenn es dir um die Tragfähigkeit geht: Hier regelt die DIN 4074 die zulässigen Grössen für Äste, Risse etc.

    Geht es dir um die Gebrauchstauglichkeit der späteren Konstruktion, so schuldet dir der Ausführende ein mangelfreies Werk.
    Wenn also der Zimmerer der Meinung ist, dass die durch DIN 4074 vorgegebenen Beschränkungen z.B. der Verdrehung nicht ausreichen um die Mangelfreiheit zu gewährleisten, so sollte er dir das erklären und den Mehrpreis rechtfertigen.
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  12. #10

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    Hallo Hobo,
    Konstruktionsholz ( KVH ) sind vierseitig gehobelte gefaste ,in der Länge verzahnte Fichtenholzbalken.
    KV/BSH: www.holz-richter.de/holzbau/
    Brettschichtholz ( BSH ) sind im Querschnitt aufeinandergeleimte Bretter Dielen.
    Sie sind formstabiler als KVH und neigen nicht so sehr zur Rissbildung.

    Für Trennwände ist normalerweise KVH ausreichend.
    Für Terrassenüberdachungen findet BSH Verwendung

    Gruß Carotier
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