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  1. #1

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    Fundament für Gartenmauer unterhalb des Splittniveaus??

    Für die Einfassung der Terrasse soll eine ca. 80cm hohe Mauer erstellt werden, genauso im Bereich der Hausfront zur Straße hin.

    Ein Bekannter, der früher Tiefbau gemacht hat, meinte, das Fundament würde grundsätzlich unterhalb des Pflaster- & Splittniveaus liegen ( also min. ca. 12cm unter GOK) und üblicherweise etwas breiter gemacht als die geplante Mauer. So würde eine erhöhte Kippsicherheit erreicht und man sieht oberhalb GOK nichts vom Beton.
    Im Bereich der Hausfront hat die Straße leichtes Gefälle. Dort soll ich an der tieferen Seite nach oben genanntem Prinzip arbeiten, das Niveau des Fundaments würde in Richtung andere Seite also noch ca. 10cm tiefer liegen. Wie soll ich dann eine Durchfeuchtung der 1. Steinreihe verhindern? Auf der Seite, die zum Haus hin zeigt kein Problem, aber auf der anderen Seite ist doch der Bürgersteig, weswegen man dort nichts machen kann.

    Ist die Ausführung so grundsätzlich korrekt?

    Die KS-Mauer meines Nachbarn ist nämlich ganz anders ausgeführt. Dort steht das Fundament sogar 5-10cm über GOK. Er hat aber immer Probleme, das der Beton sich nicht vernünftig streichen läßt, bzw. die Farbe jedes Jahr abblättert.
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  2. Fundament für Gartenmauer unterhalb des Splittniveaus??

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  3. #2
    wasweissich
    Gast
    nimm doch einfach was anderes als KS .........
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  4. #3
    Themenstarter

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    Betonschalungssteine?? Das ist aber deutlich teurer?
    Es soll eigentlich nur gemauert werden und dann weiß gestrichen, auch um die Kosten niedrig zu halten. Was anderes als KS fällt mir da nicht ein.
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  5. #4
    wasweissich
    Gast
    Zitat Zitat von Patty Beitrag anzeigen
    Es soll eigentlich nur gemauert werden und dann weiß gestrichen, auch um die Kosten niedrig zu halten.

    weils heute wenig kostet , ist es noch lange nicht günstig , und preiswert ist auch etwas anderes.......
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  6. #5
    Themenstarter

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    Schlechten Montag gehabt?? Ist nicht meine Schuld, nur mal so nebenbei...

    Preiswert ist etwas, was in der Anschaffung angemessen und im Nachhinein möglichst wenig Kosten verursacht. Die Mauer meines Nachbarn steht jetzt seit 20 Jahren und wurde in der Zeit inkl. Erstanstrich 3x gestrichen, diese Unterhaltskosten halte ich durchaus für preiswert, ja sogar günstig!!

    Bei uns in OWL werden Einfriedungen sehr oft aus KS sichtgemauert und dann weiß gestrichen, von daher habe ich da jetzt sicher keine ausgefallene Idee und wenn es so schlecht wäre, würde es wohl keiner machen.
    Trotzdem bin ich für Alternativen durchaus offen, wo vier schieflach-smiles für mich aber keine Alternative darstellen.
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  7. #6
    Bauexpertenforum
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    Also?

    Zitat Zitat von Patty Beitrag anzeigen
    Für die Einfassung der Terrasse soll eine ca. 80cm hohe Mauer erstellt werden, genauso im Bereich der Hausfront zur Straße hin.
    Warum auch nicht?

    Ein Bekannter, der früher Tiefbau gemacht hat, meinte, das Fundament würde grundsätzlich unterhalb des Pflaster- & Splittniveaus liegen ( also min. ca. 12cm unter GOK) und üblicherweise etwas breiter gemacht als die geplante Mauer. So würde eine erhöhte Kippsicherheit erreicht und man sieht oberhalb GOK nichts vom Beton.
    Kippsicherheit hat mit dem Fundament nix zu tuen

    Im Bereich der Hausfront hat die Straße leichtes Gefälle. Dort soll ich an der tieferen Seite nach oben genanntem Prinzip arbeiten, das Niveau des Fundaments würde in Richtung andere Seite also noch ca. 10cm tiefer liegen. Wie soll ich dann eine Durchfeuchtung der 1. Steinreihe verhindern?
    Mit einer Abdichtungsmaßnahme?
    Auf der Seite, die zum Haus hin zeigt kein Problem, aber auf der anderen Seite ist doch der Bürgersteig, weswegen man dort nichts machen kann.
    Deswegen muss man da vielleicht mehr machen?

    Ist die Ausführung so grundsätzlich korrekt?
    Ohne Abdichtung und Feuchteschutz? Nö

    Die KS-Mauer meines Nachbarn ist nämlich ganz anders ausgeführt. Dort steht das Fundament sogar 5-10cm über GOK. Er hat aber immer Probleme, das der Beton sich nicht vernünftig streichen läßt, bzw. die Farbe jedes Jahr abblättert.weil er keine vernünftige Abdichtung und keinen Feuchteschutz hat?
    Eigentlich alles schon selber erklärt...
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  8. #7
    Themenstarter

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    Ja, wie Du sagst, teils schon selber erklärt...
    Da ich die Vermutung hatte das es so nicht geht, frage ich ja auch.

    - Warum dann das Fundament breiter machen und tiefer als GOK? Wenn es nichts mit Kippen zu tun hat, wie kommt er da drauf?? Ich solle das Fundament jedenfalls nicht so schmal wie den Stein machen, immer eine Größe breiter. 17,5er Stein->24er Fundament, 24er Stein, 30er Fundament.
    - Ich dachte, es gäbe evtl. Probleme mit der Stadt, die Tiefbordsteine und die 1. Reihe der Gehwegplatten auf dem Bürgersteig hochzunehmen, nur um meine Mauer abzudichten. In diese Richtung sollte Deine Antwort doch gehen, oder??

    Bleiben also folgende Möglichkeiten:

    a) Fundament oben über GOK rausschauen lassen und darauf abdichten
    b) Fundament tiefer, dann aber den Gehweg aufreißen, um abzudichten.
    c) andere Art von Mauer, welche keine Abdichtung braucht. Naturstein? Betonsteine?

    Die sinnigste Lösung scheint mir b) zu sein, optisch OK, flexibel in der zukünftigen Gestaltung (Farbänderung, Putz oder Verblender) und dabei deutlich günstiger als solche "Fertigmauersysteme".

    Geht da jemand mit mir konform oder hat einer eine bessere Idee?
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  9. #8
    wasweissich
    Gast
    die fertimauersysteme sind nicht unbedingt ein schnäppchen , und auch noch durchaus aufwendig beim bauen .

    80cm kann mann prima mit palisaden abfangen , hat man auch keinen kummer mit stauwasser wie bei einer geschlossenen mauer .

    oder eine schicke trockenmauer

    j.p.
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  10. #9
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    Ich könnt das auch mauern
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  12. #10
    Bauexpertenforum
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    Und

    Zitat Zitat von Patty Beitrag anzeigen

    - Warum dann das Fundament breiter machen und tiefer als GOK? Wenn es nichts mit Kippen zu tun hat, wie kommt er da drauf?? Ich solle das Fundament jedenfalls nicht so schmal wie den Stein machen, immer eine Größe breiter. 17,5er Stein->24er Fundament, 24er Stein, 30er Fundament.
    ?
    Wie könnte er darauf kommen?

    Beispiel? Ich drücke die MAuer um? Dann kippt sie um aber doch nicht das Fundament odär?

    Vielleicht meint er das es so wäre? Ist es aber nicht! Das Fundamente oft breiter sind hat einen anderen Grund.
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  13. #11
    Themenstarter

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    Ja, ist schon klar wie ´ne Mauer umkippt, aber....
    Das Fundamente oft breiter sind hat einen anderen Grund.
    Der da also wäre??

    Ist ja jetzt nicht nur ´ne reine Interessenssache, aber wenn ich insgesamt gut 24m Fundament ausschachten muß, wäre es ja Blödsinn das Fundament zu breit zu machen und Geld in Form von Beton zu verschwenden.

    @wasweissich: Ist vielleicht etwas falsch rübergekommen, aber ich will nichts abfangen, sondern eine Mauer auf der Grenze zum Nachbarn statt eines Zauns. 80 hoch wegen der Hunde. Auf der anderen Seite dann vorm Haus zur Straße hin.
    Trockenmauer ist da schwierig, es wurden schon einige auch gemauerte Mauern in unserer Straße beschädigt, weswegen ich glaube das eine Trockenmauer fast schon eine Einladung zum Vandalismus sein könnte.
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