Ergebnis 1 bis 8 von 8

Wie gut speichert Beton Wärme?

Diskutiere Wie gut speichert Beton Wärme? im Forum Heizung 1 auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

    Registriert seit
    11.2008
    Ort
    Halle
    Beruf
    selbständig
    Beiträge
    204

    Wie gut speichert Beton Wärme?

    Guten Abend,

    wie gut speichert ein Fußboden (Beton, Fliesen) die Wärme, die ihm zum Beispiel mittels Fußbodenheizung verliehen wurde?
    Ich überlege, ob ich den Boden über günstigen Nachtstrom aufheizen und dann möglicherweise die Wärme über einen längeren Zeitraum nutzen/spüren kann.

    Danke (und nicht lachen...ich hab manchmal so seltsame Ideen)
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Wie gut speichert Beton Wärme?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2

    Registriert seit
    03.2004
    Ort
    Franken
    Beruf
    Kabelaffe
    Benutzertitelzusatz
    Werbung hier erfolgt gegen meinen Willen!
    Beiträge
    23,213
    Im Prinzip ja.
    Funktioniert nur in der Praxis nicht vernünftig.
    Und ist zukünftig auch nicht mehr zulässig.
    Die Eigentümer der Häuser, wo das so gelöst wurde, wünschen sich nichts mehr, als dieses System loszuwerden...

    Daher Finger weg!
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3
    Themenstarter

    Registriert seit
    11.2008
    Ort
    Halle
    Beruf
    selbständig
    Beiträge
    204
    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Im Prinzip ja.
    Funktioniert nur in der Praxis nicht vernünftig.
    Und ist zukünftig auch nicht mehr zulässig.
    Die Eigentümer der Häuser, wo das so gelöst wurde, wünschen sich nichts mehr, als dieses System loszuwerden...

    Daher Finger weg!
    Hmm.. naja. Zumindest haben wir mal drüber gesprochen. Muß ich also nochmal umdenken.

    Danke
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4
    wasweissich
    Gast
    aber strom kann man sehr gut dazu nutzen , anderen medien die wärme zu entziehen , und sie dem beton/estrich zuzuführen ..........( nennt sich wärmepumpe
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Das Thema wurde hier schon mehrfach diskutiert.

    Bsp.:

    http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?p=289993

    In Kurzform: Wärmekapazität ist entscheidend.

    Das Speichervermögen eines Estrich wird oftmals überschätzt. In einem EFH reden wir von grob 20-30kWh. Das mag in einem PH schon ganz ordentlich sein, ein älteres Gebäude kommt damit im Winter aber nur 1-2 Stunden über die Runden.

    Diese Berechnungen gehen jedoch von einem statischen Zustand aus. Der Temperaturausgleich zwischen Estrich und Luft ist jedoch (genau betrachtet) etwas komplexer. Hinzu kommt, daß die Temperatur über die FBH Fläche verteilt nicht konstant ist, und zu allem Übel wird der Heizkreisregler auch noch mit einer Hysterese aufwarten, so daß man nicht mit absoluter Genauigkeit sagen kann, bei welcher Temperatur die FBH in die Absenkung geht.

    Für die Praxis spielen jedoch ein paar kWh mehr oder weniger keine Rolle.

    Fazit: Viele Randbedingungen die man möglichst nicht unter den Tisch fallen lassen sollte.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6
    Bauexpertenforum
    Registriert seit
    10.2005
    Ort
    Lorch
    Beruf
    GWI
    Beiträge
    7,472
    Das Problem bei der *angeblichen* Speicherung ... die Wärmeabgabe erfolgt unkontrolliert.
    Beispielsweise gibts von 22 bis 6 Uhr Nachstrom ...
    der Estrich heizt ab 2 bis 3 Uhr morgens volle Kanne .... um 6 hats 25 Grad in der Bude, die werden abgelüftet und um 10 morgens lässt die Heizwirkung nach und um 16 Uhr ist die Bude kalt ...

    So viel zur *Speicherung* und ganz besonders zum *energiesparenden* Betrieb.

    Gruß
    Achim Kaiser
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  9. #7

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Und ist zukünftig auch nicht mehr zulässig.
    Es gibt auch WP-Tarife mit HT/NT.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  10. #8
    Themenstarter

    Registriert seit
    11.2008
    Ort
    Halle
    Beruf
    selbständig
    Beiträge
    204

    Naja, man soll über jede Möglich(oder Unmöglich-)keit nachdenken

    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Das Thema wurde hier schon mehrfach diskutiert.

    Bsp.:

    http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?p=289993

    In Kurzform: Wärmekapazität ist entscheidend.

    Das Speichervermögen eines Estrich wird oftmals überschätzt. In einem EFH reden wir von grob 20-30kWh. Das mag in einem PH schon ganz ordentlich sein, ein älteres Gebäude kommt damit im Winter aber nur 1-2 Stunden über die Runden.

    Diese Berechnungen gehen jedoch von einem statischen Zustand aus. Der Temperaturausgleich zwischen Estrich und Luft ist jedoch (genau betrachtet) etwas komplexer. Hinzu kommt, daß die Temperatur über die FBH Fläche verteilt nicht konstant ist, und zu allem Übel wird der Heizkreisregler auch noch mit einer Hysterese aufwarten, so daß man nicht mit absoluter Genauigkeit sagen kann, bei welcher Temperatur die FBH in die Absenkung geht.

    Für die Praxis spielen jedoch ein paar kWh mehr oder weniger keine Rolle.

    Fazit: Viele Randbedingungen die man möglichst nicht unter den Tisch fallen lassen sollte.

    Gruß
    Ralf
    Ich habe nicht vor, aus meinem alten Haus ein Perpetuum Mobile zu machen. Ich will und werde die Welt auch nicht retten. Ich suche eben nur eine Möglichkeit, die in Komfort und Kosten zum Haus passen. Es macht keinen Sinn, ein nachträglich nur mäßig zu dämmendes Nachkriegs-Haus auf einen Drehteller aus Titan zu heben, um es dann micropozessorgesteuert immer zur Sonne (oder aus dem Regen) zu drehen. Momentan habe ich zentral versorgte Ölöfen, die robust, unschön und alles andere als effektiv sind. Da ist eigentlich jede andere Lösung ein Schritt nach vorne.
    Ich bedanke mich aber an dieser Stelle erst einmal für die Infos.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen