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  1. #1

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    Daumen hoch Gauben mit Styropor dämmen

    Hallo zusammen,
    wir haben ein Haus gekauft und sind dabei einige Sachen zu sanieren.
    Wir wollen jetzt die Gauben dämmen lassen. Dazu haben wir die Kunstschifferplatten abgenommen und das nackte Holz der Gauben freigelegt. In den nächsten Tag will uns eine Firma die Gauben mit 140er Styroporplatten, genauer noch Klimaplatten, dämmen.

    Ein bekannter hat mir aber heute erzählt, dass man für die Dämmung von Gauben aus Holz keine Styroporplatten nehmen sollte, weil diese Wasser ziehen und dann das Holz dahinter vergammelt.

    Diese Klimaplatten meinte die Firma wären super, da sie die Fassade auch noch lüften würden. Wenn ich aber genauer darüber nachdenke, hab ich Angst, dass die Platten mit ihren feinen Löchern, oder was da auch drin ist, nur noch zusätzlich Wasser aufsaugen.

    Was meinen den die Experten im Forum dazu??

    Vielen Dank im Voraus und viele Grüße
    Marcus
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  2. Gauben mit Styropor dämmen

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Gauben mit Styropor dämmen?

    Schon mal über Schallschutz nachgedacht ?
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  4. #3

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    Was soll denn da eigentlich genau verbaut werden? Unter Klimaplatten kenne ich nur Calzium-Silikat-Platten und das ist definitiv kein Styropor.
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  5. #4
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    Hallo,
    und danke für das Interesse. Verbaut werden sollen 140er Dämmplatten der Firma Baumit (www.baumit.com). Aufgezogen wird anschließend ein Mineralputz.

    Mit lärm haben wir keine Probleme. Die Gauben sind ja noch von innen mit Wolle gedämmt. Das Haus steht auch in einer absolut ruhigen Strasse.

    So ich hoffe ich konnte soweit weiterhelfen und hoffe auf Tipps.

    Viele Grüße
    Marcus
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  6. #5

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    1) Dämmmaßnahmen sind zu PLANEN. Wer hat geplant?

    2) Dämmsysteme haben eine Zulassung. Ich finde bei hauwech keine Systeme mit einer Zulassung zur Montage auf alter Rauhspundschalung (12 mm)

    3) Was ist mit den Anschlüssen an die Dachziegel - mach ma schon irgendwie

    4) Wasser zieht jedes Dämmsystem, wenn keine weiteren Schichten aufgebracht werden oder diese Risse haben.
    Tauwasser KANN entstehen. Das muss der PLANER rechnen.

    Ich würde mal ganz heftig auf die Bremse treten.
    Ihr gebt ne Menge Geld aus, dass Ihr im Zweifel besser verfeuert hättet - da wär der energetische Wert wenigstens ausgenutzt worden.

    Lasst das von einem Planer ansehen - auch wenn der dafür Geld will.
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  7. #6

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    Styroporplatten auf einer Holzschalung, davon würde ich abraten.
    Es könnte durch Diffussion Feuchte hinter den Platten entstehen und das Holz würde stocken.

    Ein vernünftiger Gaubenaufbau sieht meiner Meinung folgendermassen aus:

    Innenverkleidung
    Dampfsperre (wichtig!)
    Balkenkonstruktion, dazwischen Mineralwolle weil diffusionsoffen
    Hinterlüftung (wichtig!)
    Aussenschale aus Holz, Putzträgerplatte oder Blech

    Wie mein Vorredner aber schon sagt, muss sowas vernünftig von einem Fachmann geplant werden, sonst ist der Erfolg bescheiden.....
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  8. #7
    Avatar von Hundertwasser
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    @ Evander
    Welche Feuchtigkeit soll denn kondensieren wenn du eine Dampfsperre einbaust?



    Und den vernünftigen Gaubenaufbau sollte jemand planen der etwas davon versteht. Es ist zwar schön das man in Deutschland jederzeit seine Meinung verbreiten darf, aber Nichtfachleute sollten sich in Fachforen etwas zurückhalten - meine Meinung.
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  9. #8

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    @ Hundertwasser

    Es wird grundsätzlich immer mit einer Restfeuchte geplant.
    Was glaubst Du, warum man bei einem Dach mit Dampfsperre immer noch eine Hinterlüftung oder diffusionsoffene Dachbahn einbaut?

    Ich hab bei mir leider noch nicht das Gefühl, dass ich zu den Leuten gehöre, die zu jedem Thema ihren Senf dazugeben müssen.
    Aber ich höre Dir gern zu und lass mich auch korrigieren vom Fachmann.....
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  10. #9
    Avatar von Hundertwasser
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    Brauchst ja nur mal einen Wandaufbau durchzurechnen (z.B: Glaser) und dann entscheiden. Es ist ja nicht so, das die Wärmedämmung keine Wasserdampfdiffusion zulässt, ganz im Gegenteil, da geht schon eine Menge raus.
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  11. #10

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    hoi ich muss ralf dühlmeyer recht geben, einfach ne dämmung draufpacken funktioniert nicht, evtl. ja schon aber nicht lange

    baumit verkauft auch alles ^^ bei der montage achtet man darauf keine fugen zu haben und die nehmen ne platte und machen löcher rein und verkaufen das als neuheit

    wenn man eine dachgaube mal mit einem holzfertighaus vergleicht würde der aufbau wie folgt aussehen.

    1. innenverkleidung
    2. evtl. installationsebene mit lattung
    3. dampfbremse
    4. gefach mit dämmung
    5. trägerplatte (empfehlenswert OSB)
    6. polystyrol oder mineralwolle verklebt mit dispersionskleber
    7. gewebespachtelung
    8. oberputz

    jedoch müssen die dachanschlusse schon auf die dämmung angepasst werden und die dampfbremse muss ran sonst hast du kondensat in der dämmung.

    mfg
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  12. #11

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    wenn man eine dachgaube mal mit einem holzfertighaus vergleicht würde der aufbau wie folgt aussehen.

    1. innenverkleidung
    2. evtl. installationsebene mit lattung
    3. dampfbremse
    4. gefach mit dämmung
    5. trägerplatte (empfehlenswert OSB)
    6. polystyrol oder mineralwolle verklebt mit dispersionskleber
    7. gewebespachtelung
    8. oberputz

    jedoch müssen die dachanschlusse schon auf die dämmung angepasst werden und die dampfbremse muss ran sonst hast du kondensat in der dämmung.

    Bist du dir da sicher!
    "5. empfehlenswert OSB"?
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  13. #12

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    @HKSch

    würde ich so schon sagen ausser es spricht etwas dagegen ?!

    was sollte gegen die osb platte sprechen, ist ja eine konstruktive bauplatte oder liege ich da etwa falsch ?

    gruß
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  14. #13

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    [...]
    5. trägerplatte (empfehlenswert OSB)
    6. polystyrol oder mineralwolle verklebt mit dispersionskleber
    [...]
    Asbach Uralt.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    holzwürmer denken eher an Holzwolle-Leichtbauplatten

    jedoch braucht meine berufssparte ja auch noch arbeit somit dämmung ankleben

    mfg
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  17. #15

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    Nee, da bist du auf dem falschen weg,
    noch deutlicher:
    5. trägerplatte (empfehlenswert OSB)
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