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  1. #1

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    KFW40 und Luftwärmepumpe

    Hallo zusammen,

    ich beschäftige mich seit ein paar Monaten mit dem Thema Hausbau.

    Es soll ein Holzhaus werden, beim Thema Heizung hat mich bisher nichts endgültig überzeugt.

    Aktueller Stand ist so, dass ich lieber ein paar Euro mehr in die Dämmung investiere (KFW-20 - ich weiß das gibt es nicht, aber jeder weiß was gemeint ist) und dafür "nur" eine Luft-Wasser-Wärmepumpe zum heizen benutze.

    Das Thema war im Familienrat auch schon soweit durch, aber jetzt lese ich immer wieder, dass KFW40 und Luft-Wasser-Wärmepumpe fast nicht möglich sind. Klar, der Energieberater kanns mir rechnen, aber soweit bin ich noch nicht (ganz).

    Wer hat den hier ein KF40-Haus it Luft-Wasser-Wärmepumpe?

    Oder gibt es vielleicht auch eine einfach für mich begreifbare Formel, wie ich mir das selbst rechnen kann?

    Grüße Karl
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  2. KFW40 und Luftwärmepumpe

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  3. #2

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    Die Heiztechnik ist nur ein Baustein in der Bewertung eines Gebäudes nach KfW Richtlinien bzw. EnEV. Man muss also das komplette Gebäude betrachten, und dann sollte es auch möglich sein, daß das Haus KfW40 (Effizienzhaus 55) erfüllt, auch mit einer LWP.

    Eine Pi*Daumen Formel gibt es leider nicht. Zumindest ist mir diese nicht bekannt.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    MoRüBe
    Gast

    Wie sag ichs jetzt, ohne daß...

    ... mir Schleichwerbung unterstellt wird: Ja geht, problemlos unter Beachtung der weiteren Randparameter (um Ralf zu ergänzen)
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  5. #4
    planfix
    Gast
    der Energieberater kanns mir rechnen, aber soweit bin ich noch nicht (ganz).
    da bin ich mal nicht so sicher, der anteil der umweltenergie aus der luft ist nämlich gar nicht so dolle. aber mit dem hauptaugenmerk auf die dämmung könnt es sich ausgehen, wenn die randbedingungen stimmen.
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  6. #5

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    Warum soll das nicht gehen? Ein Bekannter von uns hat ein KfW40 Haus mit Luft/Wasser WP. Er hat die Tecalor (Stiebel Eltron) THZ die auch Solarthermie einbindet und kontrollierte Wohnraum Lüftung macht.

    KfW40 heisst ja zwei Sachen:
    a) ein definiert besseres Dämmniveau als EnEV Standard -- das macht Du allein über die Gebäudehülle
    b) Primärenergieverbrauch von unter 40kWh/qm/a -- hier spielt die Haustechnik eine Rolle. Mein KfW60 Haus hat z.B. etwas mehr als 60kWh/qm/a Energieverbrauch, da aber unsere WP/Solar Kombo einen Primärenergie-Wirkungsgrad von unter 1 hat, passt es. Und das war, bevor der Primärenergiefaktor von Strom offiziell von 3 auf 2.7 gesenkt wurde (real ist er bei 2.6 oder sogar inzwischen 2.5).

    Eine moderne Gas-Brennwerttherme hat, glaube ich, einen ep von 1,3? Da bräuchtest Du dann entsprechend ein Haus, dass nur 30kWh/qm/a Heizenergie braucht, da es nur dann knapp unter 40kWh Primärenergie bleibt.

    Gruß, Hendrik
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6
    Avatar von alex2008
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    Bei uns hätte es mit sehr guter Dämmung und WRG nur mit einer sehr Effizienten Erdwärmepumpe knapp zu KfW 40 gereicht.

    Muß man eben für jedes Haus einzeln rechnen
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  9. #7

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    Wenn die WP sehr effizient war, hatte sie also einen ep von unter 1. Dann kann das Haus etwas über 40kWh/qm/a Wärmebedarf haben. Wäre es besser gedämmt gewesen, hätte die WP auch weniger effizient sein können. So ist das nun mal.

    Besser als WP ist nur Pellets, weil die einen politischen Primärenergiefaktor von 0,2 oder so haben. Damit kann man jedes Haus, dass a) (siehe oben) erfüllt zu einem KfW40 Haus machen.
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