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  1. #1

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    Blinzeln Stromanschluss auf Sichtdachstuhl

    Hallo Experten,
    bin gerade dabei das bestehende Dachgeschoss meines Elternhauses abzureissen und dann soll hier ein neues Holzhaus aufgesetzt werden.Die Planung ist soweit abegeschlossen, wir haben uns für einen Sichtdachstuhl entschieden. Jetzt hab ich beim Elektrizitätswerk bescheid gesagt wegen dem
    Abbau des Dachständers. Dabei ist die Frage aufgetaucht wie der neue installiert werden soll. Vielleicht gib es ein paar Ideen

    Grüße
    bernie
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  2. Stromanschluss auf Sichtdachstuhl

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Am sinnvollsten in Form eines Mastens neben dem Haus, an dem dann eine Niederführung erfolgt. Von dort mit Erdkabel in den Keller.

    Wie liegt denn der vorhandene Dachständer im Strang? Leitungsende oder weiterführend?
    Bitte mal ne Skizze in Aufsicht und Seitenansicht der Situation.
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  4. #3
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    Der Strang ist isoliert und endet auf meinem Haus.Am Eingang ist noch ein Anbau, der ist aber nur 3m hoch.Vielleicht mit einem höheren Ständer???
    Darf der Dachständer vielleicht im Abstellraum befestigt werden und einfach verkleiden???
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  5. #4

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    Bernie, lies doch noch mal die Antwort von Julius durch, und frage dann deinen VNB ob das nicht so machbar wäre.
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  6. #5
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    Hab mich mit meiner Bauleitung beraten und die meinen auch das es am besten ist mit einer Erdleitung in den Keller zu gehen.An der Grenze wird ein Masten gesetzt von da aus dann in den Boden.
    Die Preise vom Stromversorger sind der volle Wahnsinn, hab von denen eine Preisliste bekommen da hauts einem die Sicherung raus.
    Find ich voll unverschämt, werd aber wohl keine Wahl haben??
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  7. #6

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    Doch.
    Du könntest z.B. den Hausanschlußkasten schon an oder neben (Hausanschlußsäule, aber möglichst KEINE Zähleranschlußäule) den Niederführungsmasten setzen lassen.

    Dann kannst Du die Leitung von dort ins Haus selbst verlegen lassen, von wem Du willst.
    Das kann deutlich billiger sein. Allerdings zählt dann bereits für diese Strecke der Spannungsfallgrenzwert bis zum Zähler. Deswegen ist ggf. (abhängig von der Länge) höherer Querschnitt nötig. Aber in Alu ist das bezahlbar. Selbst Kupfer ist ja wieder deutlich billiger geworden.

    Außerdem hat diese Lösung Vorteile sowohl während der Bauphase (kein Baustromanschluß nötig) als auch bei späterer Umstellung der VNB-Zuleitung auf Erdgverkabelung.


    Zitat Zitat von bernie37 Beitrag anzeigen
    Der Strang ist isoliert und endet auf meinem Haus.Am Eingang ist noch ein Anbau, der ist aber nur 3m hoch.Vielleicht mit einem höheren Ständer???
    Darf der Dachständer vielleicht im Abstellraum befestigt werden und einfach verkleiden???
    Da hast Du ja nochmal Glück gehabt!

    Hoher Mast an niedrigem Gebäudeteil kommt nicht in Betracht.
    Und Einführung über Abstellkammer in reinem Holzaufbau würde ich selbst dann vermeiden, falls das dort (in teurer Sonderausführung) zugelassen wird.

    Und:
    Wieviel wollen die denn haben und wofür genau?
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  8. #7

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    Stromanschluss per Luftkabel im Passivhaus

    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Hoher Mast an niedrigem Gebäudeteil kommt nicht in Betracht.
    Und Einführung über Abstellkammer in reinem Holzaufbau würde ich selbst dann vermeiden, falls das dort (in teurer Sonderausführung) zugelassen wird.
    Jetzt muss ich doch mal hier einhaken, falls jemand diesen alten Thread noch liest. Wir haben ein ähnliches Problem - für unser Passivhaus gibt es kein Erd-, sondern nur Luftkabel. Die Leitung durch die Dachhaut in den Keller zu führen gefällt mir auch nicht. Aber es müsste doch möglich sein, einen Masten an den Rand des Daches zu setzen, und dann mit der Leitung an der Außenwand nach unten in den Keller zu gehen?
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  9. #8

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    Möglich ist manches, aber das gibt so nur Krämpfe. Am Ortgang ("Rand") gibts meist statische Probleme.

    Mach es daher besser ebenso wie oben empfohlen:

    Niederführungsmasten neben das Gebäude oder an den Rand des Grundstücks.
    Von dort mit Erdkabel in den Keller.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Möglich ist manches, aber das gibt so nur Krämpfe. Am Ortgang ("Rand") gibts meist statische Probleme.
    Ok, verstehe, das Kabelgewicht ist vermutlich vernachlässigbar, aber die Zugspannung ...

    Also ein frei stehender Niederführungsmasten im Gelände kann ja auch mal ganz schön im Weg sein - aber die Variante Masten direkt an die Hauswand gesetzt wäre ja vielleicht ein guter Kompromiss zum Dachständer auf den Ortgang ... Danke!
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10

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    Nicht nur deswegen stellt man den vorzugsweise an die Grundstücksgrenze!
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  13. #11

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    Als wir unseren Anbau 2003 gemacht haben hätten wir wegen dem neuen, zusätzlichen Kamin den Enddachständer versetzen müssen - auch nicht ganz billig.
    Aber da es auf kurz oder lang abzusehen war dass die Freileitung spätestens bei der Strassensanierung wegfallen würde und unterirdisch eingespeist wird erlaubte mir der Bürgermeister dass ich in den Gemeindegrünstreifen knapp neben dem Zaun einen Mast mit Niederführung gleich in den von mir vorgesehenen Hausanschlussraum( Keller) aufstellen lassen durfte bis dahin. 2010 kommt nun die Str.Sanierung. Die Sache mit dem Mast war zwar teurer, aber
    ich muss dafür nun nichts mehr an Haus und Grund rumreissen (lassen),
    konnte vom Keller aus in Ruhe das ganze Haus über den Anbau neu verkabeln und muss nicht wie die Nachbarn die ihre Verteilungen meist alle im 1.OG/ Treppenhaus haben mit der neuen Steigleitung durchs Haus.
    Das EVU kann das HA- Kabel draussen abschneiden und im Boden wieder zusammenmuffen mit der neuen Hauptleitung.
    Bin jetzt nur gespannt wie das nachher mit den Kosten aussieht - das wollten/konnten sie mir nicht schriftlich geben, dass ich dann weniger für den unterirdischen Anschluss zahlen muss, da die meiste Arbeit ja schon gemacht ist.
    Wehe; aber hallo- und dann is aus mit der Stromabnahme dann wird gewechselt...
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