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Schwellenhöhe bei Terrassentüren

Diskutiere Schwellenhöhe bei Terrassentüren im Forum Fenster/Türen auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Cool Schwellenhöhe bei Terrassentüren

    Für unseren Neubau habe ich vom Fensterverkäufer bei der Bemusterung erfahren, dass die Schwelle der Terrassentür etwa 8 cm über dem Fertigfußboden liegen wird. Das liegt wohl in der Konstruktion des Fensterrahmens begründet. Ich finde 8 cm definitiv zu hoch, da ich von meiner Balkontür eine viel flachere Schwelle kenne.

    Alternativ meinte der Fensterverkäufer kann man eine behindertengerechte Terrassentür einbauen. Dann hätte man eine Schwelle von nur 2-3 cm, jedoch ist diese Tür nicht schlagregensicher.

    Was meint ihr soll ich machen? Kann man die Schwelle irgendwie kleiner bekommen? Was ist überhaupt üblich und machbar?

    BTW: Die Estrichhöhe beträgt 17,5 cm. Vereinbart mit dem GÜ war explizit eine Terrassentür (kein bodenhohes Fenster). Es kommt eine Außenfensterbank aus Granit, dann eine Holzterrasse. Mit den 15 cm bis zur Entwässerungsebene haben wir daher draußen wohl kein Problem.
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  2. Schwellenhöhe bei Terrassentüren

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Auch die Barrierefreie Schwelle ist Schlagregensicher.

    Dies ist auch abhängig von der Dichtung und auch der fachgerechten Montage.

    Also ich persönlich sehe keine Probleme solch eine Schwelle zu nutzen.

    Aber ich lern gern dazu, mich würde mal die Klasse interessieren, was solch eine Schwelle/Barrierefreies Element schafft.....

    Mal sehen was die Profis dazu sagen.

    Achja die Schwellen gibts auch mit weniger als 20-30mm meines Wissens nach.

    P.S.

    Ich würde an Deiner Stelle noch paar Angebote einholen.
    Geändert von zwerg99 (23.05.2009 um 20:38 Uhr) Grund: Aufbauhöhe + P.S. hinzugefügt
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  4. #3

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    Und eine Terassentür hat nunmal eine Blendrahmenhöhe von 60 - XXmm je nach Profil. Je nach dem was gefordert bzw. geplant war.
    Die Schwelle ist wohl sicher gesondert zu planen bzw. zu beauftragen
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  5. #4

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    Zitat Zitat von xelax Beitrag anzeigen
    Es kommt eine Außenfensterbank aus Granit, dann eine Holzterrasse. Mit den 15 cm bis zur Entwässerungsebene haben wir daher draußen wohl kein Problem.
    Die Din 18195 sagt 15 cm über Fertigbelag - also über Deiner Holzterrasse (die "Entwässerungsebene" spielt keine Rolle).
    Man kann auf 5 cm gehen, wenn eine Entwässerungsrinne mit Ablauf in die Kanalisation vorhanden ist, oder wenn die Terrasse überdacht ist.
    Aber Du kannst auch eine Haustürschwelle einbauen lassen - Du musst nur die Verantwortung für das Eindringen von Wasser übernehmen
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  6. #5
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    Laut diesem Artikel ist die Abdichtung "in der Regel mindestens 150mm über die Oberfläche eines über der Abdichtung liegenden Belages (wasserführende Schicht) hochzuziehen". Was kann man das in Bezug auf eine Holzterrasse genau verstehen? Zur Sicherheit kann man natürlich noch eine Entwässerungsmöglichkeit unter der Terrasse schaffen.

    Die Außenseite ist für mich jedoch weniger problematisch, auch wenn man da 15 cm runtersteigen soll. Mir geht's primär um die Schwellenhöhe zum Fertigfußboden und wie man diese minimieren kann.
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  7. #6
    Avatar von Olaf (†)
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    steht...

    doch da, wie es geht. Planen und beauftragen.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Olaf Beitrag anzeigen
    doch da, wie es geht. Planen und beauftragen.


    ..auch bei uns wären die Fenstertüren nicht automatisch so geworden....
    -
    Flügel etwa 2cm über OKFF, Schwellenhöhe dann ca 5 und Veranda OK etwa in Höhe der Regenschiene mit 5cm Spalt für Rolladen und Wasser...läuft sich sehr angenehm weil dies als kleine Stufe empfunden wird...
    gruss
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  9. #8
    Maidörfer
    Gast

    Gibt´s hier nur Experten im Thread-Schließen?!

    Zitat Zitat von xelax Beitrag anzeigen
    Für unseren Neubau habe ich vom Fensterverkäufer bei der Bemusterung erfahren, dass die Schwelle der Terrassentür etwa 8 cm über dem Fertigfußboden liegen wird. Das liegt wohl in der Konstruktion des Fensterrahmens begründet. Ich finde 8 cm definitiv zu hoch, da ich von meiner Balkontür eine viel flachere Schwelle kenne.

    Alternativ meinte der Fensterverkäufer kann man eine behindertengerechte Terrassentür einbauen. Dann hätte man eine Schwelle von nur 2-3 cm, jedoch ist diese Tür nicht schlagregensicher.
    Hallo Xelax,

    das einzige was ich hier im Forum gelernt habe ist, dass man im Leben nichts umsonst bekommt. Und bei den Herren Bauexperten erhält man statt konstruktiver Antworten i.d.R. ohnehin nur Plattitüden (z.B. von Olaf kommen ehr Sprüche wie: Wir sind hier nicht die DIY-Akademie).

    Und nun zu Ihrem Problem von Bauherr zu Bauherr. Wir hatten einen tollen Architekten (kein DIY-Gegner), der bei der Wahl einer Terrassentür erst mal nach der Himmelrichtung schaute (Ups, haben da die Experten etwas vergessen - Wetterseite & Co. ?!). Er hatte uns gleich eine Tür mit hoher Schwelle wegen der Wetterseite empfohlen. Weil wir aber keine hohe Kante wollten, versuchten wir es erst mal mit einer preiswerten Kunststofftür mit niedriger Schwelle.

    Nachdem mehrfach Wasser eingetreten war, fragten wir unseren Architekten, ob wir beim DIY einen Fehler begangen hätten oder ob die Tür zu billig war. Als echter Experte prüfte er den Einbau objektiv und stellt keinen Fehler fest. Er bestätigte er uns, dass die Tür ordnungsgemäß abdichtet und einwandfrei entwässert (Test mit Wasserschlauch). Dennoch gab er zu bedenken, dass wir das Problem vermutlich nur mit einem Vordach oder einer Tür mit höherer Schwelle endgültig lösen könnten.

    Daher haben wir die Tür nach rund einem Jahr gegen eine Tür mit höherer Schwelle austauschen lassen. Seit dieser Zeit kam auch bei Schlagregen kein Wasser mehr durch.

    Fazit: Es hängt auch von der Himmelrichtung ab, ob eine niedrige Schwelle möglich ist. Am besten einen guten Architekten fragen, den die sind oft schlauer als selbsternannte Bauexperten.

    Gruß

    Maidörfer

    P.S. Bezüglich der Wetterseite am besten auch mal andere Häuser und deren Alterungserscheinungen in der Nachbarschaft anschauen.
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  10. #9

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    Ah ja - kluger Rat vom Künstler: Sparen, koste es, was es wolle.

    Super, da bauen wir erstmal eine Versuchstür ein und wenns schiefgeht, eine andere. Und schmeissen mal eben 1.500 weg. Oder 1.400 - weil es bei Boah-Ey bestimmt nen Hunni für ds olle Ding gibt.


    Eine Schwelle von 8 cm muss nicht sein. Ist aber auch kein Mangel!! (Obwohl die GESAMTausführung wahrscheinlich schon ne Menge Mängel haben wird )

    Egal, wie hoch die Schwelle aussen und innen ist, die Anschlüsse sind zu PLANEN.

    @ Maidörfer - ich hab nix dagegen, wenn jemand selber Dinge ausführt, die er kann.
    Aber hier für lau mal eben ne Planung von nem halben Tag Arbeitsaufwand hinzuhauen, das erwarten nur Sparfüchse.
    Die sind aber falsch hier
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  11. #10
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    @Maidörfer

    Zitat Zitat von Maidörfer Beitrag anzeigen
    Hallo Xelax,

    das einzige was ich hier im Forum gelernt habe ist, dass man im Leben nichts umsonst bekommt. Und bei den Herren Bauexperten erhält man statt konstruktiver Antworten i.d.R. ohnehin nur Plattitüden (z.B. von Olaf kommen ehr Sprüche wie: Wir sind hier nicht die DIY-Akademie).

    Und nun zu Ihrem Problem von Bauherr zu Bauherr. Wir hatten einen tollen Architekten (kein DIY-Gegner), der bei der Wahl einer Terrassentür erst mal nach der Himmelrichtung schaute (Ups, haben da die Experten etwas vergessen - Wetterseite & Co. ?!). Er hatte uns gleich eine Tür mit hoher Schwelle wegen der Wetterseite empfohlen. Weil wir aber keine hohe Kante wollten, versuchten wir es erst mal mit einer preiswerten Kunststofftür mit niedriger Schwelle.

    Nachdem mehrfach Wasser eingetreten war, fragten wir unseren Architekten, ob wir beim DIY einen Fehler begangen hätten oder ob die Tür zu billig war. Als echter Experte prüfte er den Einbau objektiv und stellt keinen Fehler fest. Er bestätigte er uns, dass die Tür ordnungsgemäß abdichtet und einwandfrei entwässert (Test mit Wasserschlauch). Dennoch gab er zu bedenken, dass wir das Problem vermutlich nur mit einem Vordach oder einer Tür mit höherer Schwelle endgültig lösen könnten.

    Daher haben wir die Tür nach rund einem Jahr gegen eine Tür mit höherer Schwelle austauschen lassen. Seit dieser Zeit kam auch bei Schlagregen kein Wasser mehr durch.

    Fazit: Es hängt auch von der Himmelrichtung ab, ob eine niedrige Schwelle möglich ist. Am besten einen guten Architekten fragen, den die sind oft schlauer als selbsternannte Bauexperten.

    Gruß

    Maidörfer

    P.S. Bezüglich der Wetterseite am besten auch mal andere Häuser und deren Alterungserscheinungen in der Nachbarschaft anschauen.

    Ob ihr Planer, Baumarktverkäufer die aRdT kennt weiß ich nicht.

    Nur soviel: Die Schwellenhöhe MUSS Unstreitig 15 cm über OK Belag sein. Diese kann sich reduzieren wenn davor eine Entwässerungsmöglichkeit (Rinne, Gitterrost o.ä) vorhanden ist. Dann wären es 5 cm bis zur tiefsten Undichtigkeit des Elementes.

    Eine andere Lösung hat mit Bewittern zu tuen, das ist der Bewitterungsschutz zum Beispiel die Übderdachung je nach HAuptwindrichtung ändert sich der Niederschlagseinfallwinkel entsprechend der Überdachung. Wenn so nachgewiesen wäre das kein Niederschlag an den Bereich kommt wäre das eine "Sonderkonstruktion" entsprechend der aRdT was zu einer Aufklärung des AN führt. Das muss Beispielsweise dem ERwerber der Immobilie beim Verkauf mitgeteilt werden, da die Überdachung dann nicht entfernt werden darf.

    Weitere Sonderkonstruktionen sind ebenso möglich wie spezielle Türprofile mit Anschlussmöglichkeit, für Barrierefreies bauzen (Sonderkonstruktion), oder und das "hineinziehen" der Abdichtung bis in den Innenraum.

    Alles andere auch das "Ausloten" von Bewitterung ist falsch und entspricht nicht den aRdT!
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  12. #11
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    @Xelax der Link oben stimmt in sofern nicht das die Abdichtung (somit auch die Schwelle) 15 cm bis über OK Belag, Kiesschüttung o.ä. und NICHT über die wasserführende Schicht zu führen ist.
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  13. #12

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    Einen kleinen Augenblock bitte...

    Mit den 15 cm bis zur Entwässerungsebene haben wir daher draußen wohl kein Problem.
    Es geht hier wohl um die Schwellenhöhe INNEN.

    Und da sind 8 cm unnötig.
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  14. #13

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    barrierefrei

    als grober anhaltspunkt können die details im link unten dienen

    http://nullbarriere.de/gutjahr-balkon-terrasse.htm

    mittlerweile mache ich eigentlich die erfahrung, dass ein barrierefreier ausgang auf terrasse und balkon auch beim häuslebau schon zum standard gehört. zumindest hier bei uns.

    die himmelsrichtung hat uns offen gestanden hierbei noch nie interessiert und "reinsuppen" tut bei uns auch nüschd. (bislang )

    aber, das detail muss (!) geplant werden.

    nach din 18025 darf die schwelle übrigens 20mm hoch sein und nicht 20 bis 30 mm

    aber einen satz vom link noch zur besonderen beachtung mit auf den weg

    Die Realisierung schwellenfreier Übergänge zählt unbestritten zu den kritischsten Detaillösungen an Gebäuden, da die Oberkante der Abdichtung oft unterhalb des Belagsniveaus liegt.

    schwarz
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Maidörfer
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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    @ Maidörfer - ich hab nix dagegen, wenn jemand selber Dinge ausführt, die er kann.
    Aber hier für lau mal eben ne Planung von nem halben Tag Arbeitsaufwand hinzuhauen, das erwarten nur Sparfüchse.
    Die sind aber falsch hier
    Wäre es nicht fairer dies auch so zu kommunizieren, statt einfach Threads zu schließen oder komplett abzublocken? Ich und die meisten erwarten hier keine komplette Lösung oder eine fertige Planung, sondern Denkanstöße. Wenn das zuviel verlangt ist, solltet Ihr das Forum besser für alle Laien schließen und Euch gegenseitig auf die Eier gehen.

    P.S. Die Tür hat übrigens 199 EUR + 2 Dosen Montageschaum und ein paar Dübel gekostet und der anschließende Austausch durch den Fensterbauer unseres vertrauen (durch Architekt empfohlen) rund EUR 600,- incl. neuer Tür. Gut muss nicht immer extrem teuer sein.
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  17. #15
    Maidörfer
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    Zitat Zitat von Robby Beitrag anzeigen
    Alles andere auch das "Ausloten" von Bewitterung ist falsch und entspricht nicht den aRdT!
    Wollen Sie meinen Architekten beleidigen? Wenn alle so wären wie der, würden sich vermutlich viel mehr Menschen trauen ein Haus zu bauen oder zu sanieren.

    Im übrigen hatte er mit seinem Ausloten Recht behalten. Langjährige Erfahrung mit solider Ausbildung und fachlicher Kompetenz haben eben unseren Architekten zum wahren Bauexperten gemacht.

    P.S. Liegt es überwiegend an der fehlenden fachlichen Kompetenz oder der Erfahrung, warum hier jeder Angst davor hat haftungsrechtlich belangt zu werden? I.d.R. würde doch ein einfacher Haftungsausschluss in Bezug auf Unkenntnis der genauen Gegebenheiten vor Ort doch bereits genügen ;-)
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