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Pfettendach als Kaltdach und Dämmung der OG-Decke

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  1. #1

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    Pfettendach als Kaltdach und Dämmung der OG-Decke

    Hallo liebes Expertenforum,

    nun ist es endlich bald soweit. Mein Mann und ich bauen unser Haus.
    Nachdem unser Vorstoß, eine Ausnahmegenehmigung für ein Flachdach zu bekommen auf Taube Ohren im Rathaus gestoßen ist haben wir uns für ein Satteldach mit 25° Neigung entschieden. Unser Baukörper ist schnörkellos und gradlinie. Das Dach soll deshalb ebenso ausgeführt werden, ohne Überstand, Gauben usw.. Wir haben das Glück, zwei Vollgeschosse bauen zu können, sind also nicht auf Wohn- oder Stauraum in der Dachschräge angewiesen.
    Das OG wird deshalb wie auch beim Flachdach angedacht mit einer massiven OG-Decke abschließen, die dann gedämmt wird. Darauf, so hat es unser Architekt (der auch Inhaber der Baufirma ist) vorgeschlagen, soll ein Pfettendach (günstiger wg. Statik und wg. Stützen egal, da wir den Spitzboden nicht benötigen) als Kaltdach aufgesetzt werden. Eine Wartungsluke gibt es dann nur von außen. Hier der Text in der Baubeschreibung dazu:

    "Dachkonstruktion:
    Auf die Betondecke über DG wird eine 160mm Styropordämmung aufgelegt. Zimmermannsmäßige Ausführung (DIN 68800) der Dachkonstruktion aus Konstruktionsvollholz in statisch erforderlicher Abmessung. Auf die Sparren wird eine diffusionsoffene Schalungsbahn aufgebracht. Darüber kommt die Konterlattung und Dachlattung. Zur Hinterlüftung der Dachfläche wird die Untersichtschalung an der Traufe mit einem Lüftungsband eingearbeitet."

    Das hört sich für uns auch nach der Erklärung des Archi plausibel an.

    Was meint Ihr dazu? Mach ein Kaltdach Sinn? Ist die Dämmung ausreichend? Ist ein Pfettendach wirklich wirtschaftlicher als ein Sparrendach?

    Vielen Dank schonmal und viele Grüße aus dem Schwabenländle
    claudia
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  2. Pfettendach als Kaltdach und Dämmung der OG-Decke

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  3. #2

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    Wir machen es im Moment so ähnlich. Oberste Geschossdecke ist Beton, darauf Dampfbremse und 20cm Holzfaserplatten, darauf noch 2cm Platten zum begehen (Innenluke) Ich verspreche mir dadurch v.a. Hitzeschutz.
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  4. #3
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    Ja, das mit dem Hitzeschutz ist natürlich auch noch ein wichtiges Thema...und Holzfaserplatten eine gute Alternative zu Styropor...mein ich mal gelesen zu haben...
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  5. #4

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    Es gibt viele Möglichkeiten ein Dach herzustellen. Ein Pfettendach ist bei einem ungeheizten, quasi unzugänglichen Dachboden auch möglich.
    Ob es die günstigste Variante ist? Keine Ahnung, vielleicht für diese Firma.

    Die Baubeschreibung ist dürftig.
    Bauaufsichtlich eingeführte Normen sind alle einzuhalten, nicht nur der Holzschutz nach DIN 68800.

    Die Dämmung wird nicht über den Daumen bemessen sondern richtet sich mindestens nach den gesetzlichen Vorgaben aus der Energieeinsparung und ggf. euren energetischen Anforderungen.
    160mm sind eher die untere Grenze.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Hallo R.J.,
    vielen Dank für Ihr Einschätzung. Was müsste denn aus Ihrer Sicht noch in die Baubeschreibung rein?

    VG
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  7. #6

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    Was erwartest du jetzt als Antwort?

    Es gehört alles rein um das Vorhaben möglichst eindeutig zu beschrieben. Alles was für die Ausführung und für euch wichtig ist*.
    Welche Wärmeleitgruppe hat denn die Dämmung? Da gibt es feine Unterschiede.
    Was ist die Schalungsbahn? Eine Unterdeckbahn auf einer Schalung? Dann habt ihr eine Holzschalung auf den Sparren? Ist das überhaupt notwendig oder treibt das die Kosten nach oben? Oder ist das vielleicht nur unglücklich ausgedrückt?
    Untersichtschalung aus alten Brettern die keiner will, mit Baumkante und Astlöchern?

    Wenn nichts festgelegt ist bekommt ihr vielleicht nicht das was ihr euch vorgestellt habt.

    *natürlich nur aus eurer Sicht, der BU/GU/GÜ wasauchimmer versucht natürlich sich alles offen zu halten.
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